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Warum eine Schuldenbremse
das Zuschnappen
der Staatsschuldenfalle nicht mehr verhindern kann:
15 Thesen, die keine Hoffnung lassen, dass eine Schuldenbremse
noch aus der Staatsschuldenfalle helfen kann.
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Das Geldkapital sucht unerbittlich nach maximaler
Verzinsung.
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Zins- und Zinseszins vermehren das Geldkapital
exponentiell.
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Geldkapital entsteht ausnahmslos durch Begründung einer Forderung.
Mit der Vermehrung des Geldkapitals steigt also an anderer
Stelle
der Schuldenstand.
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Das Geldkapital vermehrt sich schneller als die realen
Wirtschaftsgüter. (Graphik)
Der Goldstandard lässt sich nicht mehr halten und wird 1971 aufgehoben.
Die Geldvermehrung verliert dadurch den Realitätsbezug ("Fiat Money").
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Um neue Schuldner
finden zu
können, müssen die Bonitätskriterien
gelockert werden.
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Die Restriktionen des Derivatemarkts werden aufgehoben,
damit die Liquidität aus der realen Welt
in eine fiktive Welt abfließt und so die Inflation bei den
Konsumentenpreisen nicht ankommt.
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Das Geld der Spekulanten wandert von einer Blase zur
nächsten, wobei jede neue Blase
größer ist als die vorhergehende.
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Mit
dem Platzen der Hypotheken-Derivate-Blase
gerät das System erstmals außer Kontrolle.
Die Staaten müssen für die riesigen Schäden bei den Banken mit Garantien und
Liquidität einstehen.
Die Staaten versäumen es weiterhin, vorbeugend ihre Haushalte zu
konsolidieren und können deshalb
auf nachfolgende Krisen wieder nur durch weitere Schulden, Bürgschaften und
Bereitstellung von
Liquidität reagieren.
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Nur in wenigen Staaten wird die
Kraft für eine Schuldenbremse aufgebracht,
(z.B. 2009 in
Deutschland ).
Weil die Schuldenbremse
erst in
einer erhofften Entspannung
angewandt werden soll,
diese aber in dem fortgeschrittenen Stadium nicht mehr eintreten kann,,
bleibt sie
ein untaugliches Mittel. *)
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Die Scheinblüten in Folge der Niedrigzinspolitik
und Liquiditätsschwemme werden falsch gedeutet
und verhindern die notwendigen Maßnahmen. Die Banken und Spekulanten können nicht
unter Kontrolle gebracht
werden.
Der gestiegene staatliche Einfluss wirkt wie Sand im Getriebe der
Marktwirtschaft.
(siehe "Rolle
der Staates")
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Weil es immer schwieriger wird, Anleihen zu niedrigen Zinsen
zu platzieren, wird zunehmend die
"Druckerpresse" eingesetzt. Mit dem Schwinden des Vertrauens in
Staatsanleihen beginnt die Staatsschuldenkrise.
Geld wird
von Staatsanleihen in
Sachwerte umgeschichtet.
Der Preisanstieg beginnt bei den Sachwerten.
Kluge Kapitalanleger legen Vorräte an Edelmetallen an
(physisch,
nicht derivatorisch).
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Internet-Domains sind nicht nur
wertbeständig sondern haben sogar ein hohes Wertzuwachspotential.
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Die Zinsen steigen, weil sie mindestens über der
Inflationsrate liegen müssen.
Der Schuldendienst und die dem Staat aufgebürdeten Aufgaben
lassen die Staatsschuldenfalle zuschnappen.
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Die Flucht
aus den Staatsanleihen beginnt. Die Edelmetalle werden als "sicherer Hafen"
wiederentdeckt.
Die Edelmetallpreise können nicht länger im Zaum
gehalten werden.
Der Handel mit Gold
wird eingeschränkt und stark besteuert.
Der Silberpreis schießt hoch,
weil Silber ein Industriemetall ist und Vorräte zur Preismanipulation nicht
mehr vorhanden sind.
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Das Schnellballsystem der Staatsfinanzierung
endet in einer Hyperinflation und im Chaos.
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Danach beginnt
das Spiel von vorn. Die Drahtzieher des vorausgegangenen Spiels
konnten sich die
beste Ausgangsposition verschaffen. Wenn es ihnen gelingt, eine
Weltregierung zu installieren und zu kontrollieren,
droht die Versklavung der Menschheit.
Niemand bleibt
von dieser Entwicklung verschont, denn einer Finanzkrise dieser Größenordnung
folgen
eine Wirtschaftskrise, eine soziale und eine politische Krise.
Fazit: Wir brauchen
ehrliches Geld für ehrliche Arbeiter, Unternehmer und
Sparer.
Zu Papier- und
Giral-Geld, das unendlich vermehrbar ist und zu Gaunereien verleitet,
muss es eine
konkurrierende Privatwährung geben. Dies fordert auch der FDP-Politiker
Frank Schäffler in
einem
Gastkommentar für die Süddeutsche Zeitung am 2.3.2010.
Goldmoney.com
und BullionVault.de bieten hierfür
Lösungen an.
Weiterführende Links
Verfassungsklage gegen Euro-Rettungsschirm
Gib mir die Welt plus 5%
Geldsystem und Weltfinanzkrise
A Critique of the Quantity Theory of Money
Geteilte Ansichten über Schuldenbremse
Schuldenbremse als Wachstumsrisiko
Impressum

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Folgendes Domainpaket ist zu verkaufen:
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für zusammen 15.000 Euro zuzügl. MWSt.
Zusatz am 22.5.2010:
Die folgende Erklärung des MdB Schäffler ist es wert, breit publiziert zu
werden.
Es geht hier nur um die Argumente und nicht um
Parteienwerbung,
denn alle
aktuell im Bundestag vertretenen Parteien
haben versagt.
Persönliche Erklärung des
Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler am 21. Mai 2010
- Erklärung gemäß Paragraph 31 GO des Deutschen Bundestages
Wir entscheiden gleich über das sogenannte
Euro-Stabilisierungsgesetz.
Dieses Gesetz ist einmalig in der deutschen Geschichte.
Diese Einmaligkeit veranlasst mich, von meinem parlamentarischen Recht Gebrauch
zu machen,
mein Abstimmungsverhalten vor dem Deutschen Bundestag zu begründen.
Ich werde dem vorliegenden Gesetzentwurf nicht zustimmen.
Denn dieses Gesetz ist kein Rettungspaket für den Euro und Europa.
Das vereinte Europa ist von seinen Gründungsvätern
Konrad Adenauer,
Robert Schumann,
Jean Monnet,
Alcide De Gasperi und anderen
als ein Hort der Freiheit gegen alle Formen von Diktatur, Unfreiheit und
Planwirtschaft erträumt worden.
Das heutige Europa ist auf dem Weg in die monetäre Planwirtschaft und den
politischen Zentralismus.
Die Gründungsväter Europas wollten ein Europa des Rechts und der
Rechtsstaatlichkeit.
Die heutigen Regierungen des Euro-Raums, die EU-Kommission und die EZB
verabreden sich hingegen zum kollektiven Rechtsbruch, obwohl die EU-Kommission
als Hüterin der Verträge und die nationalen Regierungen zum Schutz des Rechts
verpflichtet sind.
Es gibt Alternativen zum derzeitigen planwirtschaftlichen und rechtswidrigen
Handeln
der europäischen Regierungen und der EU-Kommission.
Planwirtschaft und Rechtsbruch sind nicht alternativlos.
Wir müssen uns jedoch trauen, die Alternativen zu bedenken, zu wählen und
anschließend mutig umzusetzen.
Vor allem müssen wir anfangen, die heute wieder vielfach geschürte Angst vor der
Freiheit zu bekämpfen.
Dieser Kampf beginnt mit einem freien Denken:
Wir müssen uns trauen, die Ursachen unserer Finanz- und Überschuldungskrise zu
benennen.
Die Hauptursache unserer Finanz- und Überschuldungskrise von Staaten und Banken
liegt in der Geld- und Kreditschöpfung aus dem Nichts
und der Möglichkeit, staatliches ungedecktes Zwangspapiergeld unbegrenzt
vermehren zu können.
Ohne diese Alchemie des Geldes hätte kein weltweites Schneeballsystem
aus ungedeckten zukünftigen Zahlungsverpflichtungen entstehen können.
Dieses Schneeballsystem ist nur möglich, weil der Staat aus Gründen der
leichteren Finanzierung
von Staatsausgaben den Banken Privilegien verliehen hat,
die gegen die Grundprinzipien jeder marktwirtschaftlichen Ordnung verstoßen.
Zum einen handelt es sich um das Teilreserveprivileg, mit dem die
Geschäftspraktik der
Geld- und Kreditschöpfung legalisiert worden ist.
Zum anderen wurde durch die Gründung von Zentralbanken
der Zusammenhang von Haftung und Entscheidung für den Bankensektor außer Kraft
gesetzt.
Zentralbanken wird die Hauptaufgabe zugewiesen,
als Kreditgeber letzter Hand die Insolvenz von Banken zu verhindern.
Eine Marktwirtschaft ohne Insolvenzrichter ist jedoch keine Marktwirtschaft.
Zudem zerstören Zentralbanken durch ihre Zinspolitik das Preissystem von
Gesellschaften.
Deshalb wird diese Art der Marktwirtschaft ständig von Krisen (boom and bust)
heimgesucht.
Die marktwirtschaftlichen Selbstreinigungs- und Lenkungskräfte sind durch
staatlichen Zwang
im höchst wichtigen Finanzbereich weitgehend außer Kraft gesetzt.
Die Vorschläge für neue Finanzmarktsteuern sind deshalb ein Ablenkungsmanöver,
das vom eigentlichen Problem unserer Geldordnung ablenken soll.
Darüber hinaus führt dieses Geldsystem fast zwangsläufig zur Überschuldung
von Staaten und Banken, die sich in diesem Prozess gegenseitig decken, stützen
und erpressen.
Die Erpressung lautet: Werden die Zahlungen für uns eingestellt, fällt das
gesamte Finanzsystem zusammen.
Ich stimme dem vorliegenden Gesetz nicht zu.
Dieses Gesetz verstößt gegen europäisches Recht.
Die Institutionen, die zum Schutz des Rechts verpflichtet sind, erfüllen ihre
Aufgabe nicht.
Zweitens wird durch diesen Rechtsbruch nicht der Euro gerettet, sondern
zerstört.
Und drittens wird die Überschuldungskrise von Staaten und Banken
durch dieses sogenannte Rettungspaket nicht entschärft, sondern verschärft.
Durch diese Maßnahmen lösen wir unsere derzeitigen Probleme nicht.
Was wir zur Lösung unser derzeitigen Probleme in Europa brauchen,
ist eine neue Geldordnung, eine marktwirtschaftliche Geldordnung und nicht
Planwirtschaft.
Deshalb sage ich: Nein!-
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