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Cashflow
Der Cashflow, oder zu Deutsch Geldfluss, ist eine Große, die die Liquidität eines Unternehmens darstellt. Sie ist ein Maß für den Nettofluss aller liquiden Mittel, die das Unternehmen in einer bestimmten Periode erwirtschaftet. Damit ist der Cashflow ein Indikator dafür, wie gut es einem Unternehmen wirtschaftlich geht und in welchem Maß das Unternehmen fähig ist, Kredite und der Gleichen zurückzuzahlen.
Um das Ganze noch einmal ein bisschen einfacher zu erklären, kann man sagen, dass der Cashflow das ist, was ein Unternehmen am Ende des Monats als Nettogewinn erwirtschaftet hat. Das heißt, davon sind alle anfallenden Kosten wie Gehälter, Strom und Wasser, Materialien und so weiter bezahlt. Der periodische Charakter des Cashflows ist hierbei recht wichtig, denn er macht es möglich, die wirtschaftliche Entwicklung eines Unternehmens über einen bestimmten Zeitraum zu beurteilen und eine Prognose für die Zukunft zu stellen.
Ein weiterer Grund, warum man den Cashflow eingeführt hat, ist um eine möglichst unverfälschte Größe für die Zahlungsströme, die durch ein Unternehmen gehen zu bekommen. Der Cashflow hat auch gegenüber der Erfolgsbilanz einige Vorteile. In eine Erfolgsbilanz zählen sehr viele zum Teil sehr unübersichtliche Faktoren mit hinein. Bei dem Cashflow werden nur die reinen Zahlungsausgänge von den Zahlungseingängen abgezogen und ergeben einen leicht zu ermittelnden Wert.
Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten den Cashflow zu ermitteln, die direkte und die indirekte. Bei der direkten Methode werden einfach sämtliche Ausgaben von sämtlichen Einnahmen abgezogen und schon erhält man den Wert des Cashflows in dem vorgegebenen Zeitabschnitt. Bei der indirekten Methode nimmt man den Gewinn, den das Unternehmen erwirtschaftet hat vor den Steuern und addiert ausgabenneutrale Aufwendungen zu diesem Wert. Diese viel ungenauere Methode wird vor allem von externen Beobachtern eines Unternehmens angewendet und es gibt auch keine einheitliche Vorgehensweise dafür.
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