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Kinderbetreuerin

Möchte man als Kinderbetreuer beziehungsweise Kinderbetreuerin tätig sein, ist eine pädagogische beziehungsweise erzieherische Ausbildung hilfreich. Eine solche Ausbildung ist keine Voraussetzung, allerdings fordern viele Arbeitgeber einen Nachweis über entsprechende Kenntnisse und Fähigkeiten, die einen dazu qualifizieren, Kinder zu betreuen. Meistens ist man privat von Eltern oder anderen Erziehungsberechtigten eingestellt. Möchte man aber in der Kindertagespflege tätig sein, braucht man eine entsprechende Erlaubnis. Ein Studium der Pädagogik kann ebenfalls eine Zugangsmöglichkeit zu diesem Beruf sein.


Die Hauptaufgabe eines Kinderbetreuers beziehungsweise einer Kinderbetreuerin besteht darin, Kinder zu beaufsichtigen. Das kann zum Beispiel das Abholen von dem Kindergarten oder der Schule beinhalten, das Zubereiten von Mahlzeiten oder das Beschäftigen der Kinder. Mit viel Liebe und Kreativität malt, bastelt, singt oder spielt man mit ihnen und hilft ihnen bei der Körperpflege.

Besonders kleine Kinder können sich noch nicht selbst anziehen, die Zähne putzen oder sich anderweitig pflegen. Aus diesem Grund muss man viel Feingefühl und auch Einfühlungsvermögen mitbringen. Je nach Alter des Kindes muss man auf die jeweiligen Bedürfnisse eingehen. Vorschulkinder müssen anders behandelt und beschäftigt werden, als Kinder ab dem zehnten Lebensjahr. Aus diesem Grund ist eine pädagogische Ausbildung von Vorteil. Auf diese Weise eignet man sich das nötige Wissen an, um den Kindern gerecht zu werden.

Es gibt die Möglichkeit, ganztägig als Kinderbetreuer beziehungsweise Kinderbetreuerin tätig zu sein. Meistens wohnt man in dem Privathaus der Eltern oder Erziehungsberechtigten und unterstützt diese bei der Pflege und Erziehung der Kinder. Oder man behütet die Kinder in der eigenen Wohnung. Wichtig ist, dass man ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein mitbringt und klar Absprachen hinsichtlich der Erziehung mit den Eltern trifft. Es darf kein Konkurrenzkampf zwischen Kinderbetreuer/ Kinderbetreuerin und den Eltern entstehen, sondern eine gemeinschaftliche Linie muss verfolgt werden.

Außerdem muss man stets ein offenes Ohr für Kinder haben und ihnen unter anderem gängige Umgangsformen beibringen.


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