Verdienst-Infos
Gehälter Regional
- Berlin53.346 €
- Hamburg58.830 €
- Frankfurt am Main67.654 €
- Köln59.146 €
- München67.511 €
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Radiologe / Radiologin
Nach einem abgeschlossenen Medizinstudium muss der Interessent für ein Teilgebiet der Medizin, die Radiologie, weitere fünf Jahre an Weiterbildung absolvieren, bis er sich Facharzt für Radiologie, wie die exakte Berufsbezeichnung des Radiologen ist, nennen darf. Hat der angehende Radiologe mindestens 1 Jahr in der Kinderradiologie oder schon in einer Neuroradiologie gearbeitet, kann diese Zeit auf die zu erbringende Weiterbildungszeit zum Radiologen angerechnet werden. Auch ein Zeitraum von 12 Monaten, die er in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung erbracht hat, ist anrechnungsfähig.
Um bei der Facharztprüfung zugelassen zu werden, muss der angehende Radiologe eine bestimmte Anzahl selbständig durchgeführter Untersuchungen, sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen und in der Neuroradiologie, nachweisen.
Das Arbeitsgebiet des Facharztes für Radiologie, wie die eigentlich richtige Berufsbezeichnung heißt, umfasst die Anwendung von elektromagnetischer Strahlen und mechanischer Wellen, um diese zu diagnostischen, therapeutischen und wissenschaftlichen Zwecken einsetzen zu können.
Der Radiologe / die Radiologin ist in den Röntgenabteilungen ebenso tätig, wie in einer Abteilung für angewandte Strahlentherapie. Zu den Untersuchungen, die ein Radiologe durchführt, gehören auch die Röntgen-Computertomographie, die Sonographie und die Magnetresonanztomographie. Bei den verschiedenen Untersuchungen werden mitunter auch sogenannte Kontrastmittel verwendet, um zum Beispiel die Niere besser darstellen zu können, uns so Krankheiten frühzeitig erkennen zu können.
Der Radiologe kann eine eigene Praxis für Radiologie eröffnen. Die, für die Untersuchung benötigten Geräte, sind sehr kostenintensiv und da eine Vielzahl davon benötigt wird, ist eine Praxiseinrichtung für den Radiologen eine sehr große finanzielle Belastung. Alternativ dazu gibt es die Möglichkeit in einer Klinik tätig zu werden. Hier stehen dem Radiologen alle Geräte zur Verfügung, und meist sind sie auf dem neuesten Stand der Technik.
Die Strahlen, die bei einer radiologischen Untersuchung freigesetzt werden, sind zwar sehr gering, aber trotzdem für den Patienten und auch für den Radiologen auf Dauer gesehen schädlich. Es wird, seitens der Radiologen, ganz besonders auf den Strahlenschutz geachtet. Es gibt eine Vereinigung von Ärzten und Radiologen, die sich genau diesen Strahlenschutz zur Zielsetzung gemacht haben, um die Risiken bei einer radiologischen Untersuchung zu erforschen und nach Möglichkeit zu verringern. Auch dies gehört dem Berufsfeld des Radiologen an.
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