Verdienst-Infos
- Gehaltstabelle
- Einstiegsgehalt
- Lohn
- Gehaltsvergleich
- Einkommen
- Gehaltsverhandlung
- Gehaltsklassen
- Gehaltscheck
- Grundgehalt
- Nettogehalt / Nettolohn
- Bruttogehalt
- Gehaltsspiegel
- Durchschnittsgehalt
- mehr Gehalt
- Verdienstmöglichkeiten
- Was verdient ein
- Wie viel beträgt das Weihnachtsgeld durchschnittlich in Deutschland?
Gehälter Regional
- Berlin53.346 €
- Hamburg58.830 €
- Frankfurt am Main67.654 €
- Köln59.146 €
- München67.511 €
Gehälter in Deutschland laut OECD-Bericht
In ihrem neuesten Bericht hat die OECD die Einkommen in Deutschland unter die Lupe genommen. So ist der Arbeitsmarkt in Deutschland zwar stabil, die Gehälter jedoch driften immer weiter auseinander. Das liegt vor allem an den Tarifbindungen, die erheblich zurückgegangen sind und die Lohnunterschiede nun deutlich machen.
So ist eine wachsende Ungleichheit bei den Löhnen entstanden, wie die neueste Arbeitsmarktanalyse der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeigt. Begünstigt wird diese Entwicklung dazu von Mini Job Verträgen und der nachlassenden Bereitschaft von Arbeitgebern, sich in Verbänden zu organisieren.
Positiv fand die OECD die Erfolge, die sich bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit zeigten. Deutschland steht hier mit an der Spitze der Industrieländer, denn es ist in den letzten fünf Jahren gelungen, die Arbeitslosenquote einzudämmen. Insgesamt jedoch sei mit einer steigenden Arbeitslosigkeit bis 2013 zu rechnen. Das zeigte bereits der Mai mit einer Quote von 11, 1 Prozent.
So wird durchschnittlich eine Quote von 7,7 Prozent bis Jahresende 2013 in den 34 OECD-Ländern erwartet, wie die OECD bekanntgab. Nimmt man beispielsweise Spanien, so zeigt die OECD auf, dass hier bereits rund jeder Vierte im erwerbsfähigen Alter arbeitslos ist. Das sind 24,6 Prozent. In Deutschland wurde die Erwerbslosenquote im Mai mit 5,6 Prozent nach Standard der UN-Arbeitsorganisation ILO angegeben.
Das könnte Sie auch interessieren
OECD-Generalsekretär Angel Gurria rief zu Reformen beim Arbeitsmarkt und in der Wirtschaft auf. Er zeigte sich besorgt über die Anzahl der Langzeitarbeitslosen und den Anstieg von Zeitarbeitsverträgen. Das belegt ein Anstieg der Quote auf 35 Prozent. Vor der Krise waren es noch 27 Prozent. Die OECD plädiert aber auch dafür, dass der Wettbewerb im Handel- und Dienstleistungssektor gestärkt wird. Länder wie Italien und Griechenland sollten die Geschäfte in den Mittagsstunden geöffnet halten.
Quelle:Faz.net

Empfehle uns weiter: