Was verdient eigentlich ein …?

Qualitätssicherung – Brancheninformationen

Unter dem Begriff Qualitätssicherung sind Standards und Regelungen zum Erhalt der Qualität unterschiedlicher Objekte zu verstehen. Qualitätssicherungen finden in nahezu jeder Branche statt. Angestellte der Qualitätssicherung arbeiten im produzierenden Gewerbe und kontrollieren Produkte auf ihre zugesicherten Eigenschaften. Darüber hinaus setzen sie große Unternehmen der Sozialwirtschaft ein, um Quoten zu sichern. Verschiedene Regelungen bilden die Grundlagen der Qualitätssicherung. Aufgrund der Normengeflechte und subjektiven Vorstellungen bieten zahlreiche Unternehmen Arbeitsplätze im Bereich der Qualitätssicherung. Daneben existieren verschiedene öffentlich-rechtliche Institute, die rechtliche Qualitätsstandards überwachen. Im Folgenden finden sich unterschiedliche Möglichkeiten der Beschäftigung in der Qualitätssicherung sowie die typischen Abläufe.

Zielsetzung und Grundvoraussetzungen der Qualitätssicherung

Der Gesetzgeber vereinheitlicht die Ansätze der Qualitätssicherung in verschiedenen DIN-Normen. Sie verstehen den Begriff als Zusammenfassung jeglicher Überwachungsmaßnahmen zum Sicherstellen der Qualität verschiedener Produkte. Unterschiedliche Ansätze und Möglichkeiten sorgen für den Erhalt der gewünschten Eigenschaften eines Produktes. Zunächst hat ein Unternehmen die Möglichkeit, mittels Zielkorridore den Rahmen für die Produktqualität abzustecken. Es bestimmt Zielparameter, in denen sich die spezielle Eigenschaft bewegt. In diesem Bereich kommen überwiegend spezielle Objekte zum Tragen und nachrangig komplette Objektbewertungen. Als Beispiel überwacht der Beauftragte die Oberflächen-Beschaffenheit eines Objektes im Hinblick auf seine Funktionalität. Dafür kontrolliert eine andere Person das gesamte Erscheinungsbild.

Produzenten setzen regelmäßig externe Unternehmen zur Qualitätssicherung ein. Diese vergeben, oftmals aufgrund öffentlich-rechtlicher Verträge, Zertifikate an Firmen, die Zielvorgaben erreichen. Im produzierenden Gewerbe erwiesen sich in der Vergangenheit bestimmte Abläufe als effizient. Die Erstbemusterung nimmt der Lieferant beim Kunden vor. Er stellt klar, dass die Produkte die vertraglichen Eigenschaften aufweisen. Eine weitere normierte Qualitätssicherung findet sich im Handelsgesetzbuch. Der Kunde kontrolliert, gem. § 377 I, unmittelbar nach dem Wareneingang. So entstehen seine Rechte zum Reklamieren, falls Fehler vorliegen.

Aus dieser Pflicht resultieren Maßnahmen der Qualitätssicherung. Die Kontrolleure verzeichnen die Eigenschaften der Lieferung sowie des Lieferanten. Sie halten beispielsweise fest, ob er pünktlich liefert. Des Weiteren kommt es darauf an, ob der Lieferant umfänglichen Service bietet und die Ware adäquat transportiert. Diese Ergebnisse fließen in eine Gesamtbewertung ein. In dem geschilderten Fall erfolgt zunächst eine Qualitätssicherung in Bezug auf die verkauften Produkte und sodann bezüglich des liefernden Unternehmens. Bildet der Lieferant einen Bestandteil des produzierenden Betriebes erfolgt die Qualitätssicherung für diesen Bereich. Weitere Aspekte der Qualitätssicherung finden während des Produzierens statt. In Zwischenschritten überprüfen die Beauftragten einzelne Prozesse bis zum fertigen Produkt.

Weitere Schritte und Anwendungsfelder

Eine aussagekräftige Qualitätssicherung setzt funktionierende Messinstrumente und realistische Parameter voraus. In diesem Bereich arbeiten Personen, die sich mit dem Prüfmittel-Management beschäftigen. Sie kontrollieren beispielsweise Zählwerke oder sichern die Objektivität der Kontrollen. Im Kundenauftrag stellen sie fest, dass Kontrolleure unbeeinflusst von externen Personen oder Faktoren agieren. Einen hohen Stellenwert nimmt die Qualitätssicherung im Gesundheitswesen ein. Sobald das zu kontrollierende Gebiet Menschen und deren Gesundheit betrifft, bedarf es einheitlicher Grundsätze. Oftmals überprüfen externe Unternehmen beispielsweise Kliniken auf Parameter wie Hygiene und Patientenversorgung.

Zum Einsatz kommen unterschiedliche Messmethoden. Moderne Mittel setzen auf die Kommunikation zwischen Patienten und medizinischem Personal. Mitarbeiter der Qualitätssicherung befragen Patienten zu ihrem Befinden während des Aufenthaltes. Darüber hinaus liefern die dokumentierten Werte der Krankenschwestern und Ärzte wichtige Informationen. Die medizinische Dokumentation ermöglicht den Kontrolleuren ihr wichtigstes Medium – Statistiken. Anhand von Routinevorgängen und Statistiken decken sie Missstände auf.

Der Kreislauf innerhalb der Qualitätssicherung

Bei neuen Prüfungen oder einem neuen Prüfgegenstand laufen regelmäßig die gleichen Prozesse ab. Zunächst ermitteln interne oder externe Prüfer den gegenwärtigen Zustand im Unternehmen oder im fraglichen Bereich. Die genannten Verfahren ermöglichen realistische Ergebnisse. Oftmals erhalten die Prüfer während der sogenannten Audits brisante Aussagen der betroffenen Personengruppen. In großen Unternehmen eignen sich diese Aussagen, um potenziell starke Auswirkungen auf die Betriebsatmosphäre oder die Stabilität zu haben. Dementsprechend planen Kontrolleure so, dass die Ergebnisse der Bestandsaufnahme zunächst eine Sammlung bilden. Sodann geben sie die gefilterten und bewerteten Aussagen frei. Die Bestandsaufnahme vergleichen die Auditoren mit einem imaginären Optimum.

Gehalt und Perspektive in der Qualitätssicherung

Dieses Optimum hält das Unternehmen in einem Leitbild fest. Sämtliche Zielkorridore finden darin Ausdruck. Anschließend erarbeiten die Prüfer Wege, um das Ziel zu erreichen. Aufgrund der unterschiedlichen Profile finden Arbeitnehmer in der Qualitätssicherung überall eine Anstellung. Es handelt sich bei den Arbeitgebern sowohl um klassische Gewerbe als auch um Institutionen, wie Kliniken oder Behörden. Zielkorridore und Maßstäbe existieren branchenübergreifend. Die höchsten Gehälter in der Qualitätssicherung entfallen auf Mitarbeiter mit Personalverantwortung. Projektbezogene Prüfkommissionen benötigen Verantwortliche. Ingenieure in der Qualitätssicherung rechnen mit circa 4.000 Euro pro Monat. Im Softwarebereich realisieren Mitarbeiter ein durchschnittliches Gehalt von 2.000 Euro. Diplomierte Leiter der Qualitätssicherung erreichen Spitzengehälter bis zu 7.000 Euro pro Monat. Die wesentlichen Faktoren stellen Erfahrung und Vorbildung da.

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