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Servicetechniker – Brancheninformationen

Servicetechniker üben ihre Tätigkeit in Unternehmen aus, in denen sich Maschinen im Einsatz befinden. In den Firmen gehören sie den Bereichen Haustechnik und Reparatur sowie Kundendienst an. Die Servicetechniker widmen sich der Instandhaltung sowie den Reparaturen von Maschinen und Anlagen. Eine Reihe von Firmen vermittelt zusätzliches Fachwissen, bevor sie ihre technischen Servicekräfte in den Außendienst schicken.

Fortbildungsmaßnahmen zum Servicetechniker führen die Handwerkskammern durch. Bei den Schulungen erhalten die Teilnehmer Unterricht dem Bereich der Technik. Verschiedene große Unternehmen schulen ihre Mitarbeiter firmenspezifisch. Die Lehrfächer unterscheiden sich nach den angestrebten Tätigkeitsfeldern und Branchen. Eine kurze Aufstellung zeigt als Beispiel den Lehrplan eines Kfz-Servicetechnikers. Dieser beinhaltet

➤ die Instandhaltung von Kraftfahrzeugen,

➤ die Diagnose technischer Probleme,

➤ Kundengespräche,

➤ Unterstützung bei der Ausbildung von Auszubildenden,

➤ verschiedene Funktionen bei der Kommunikation innerhalb des Betriebes sowie

➤ die Sicherung von Arbeitsqualität und Service.

Da sich die Arbeitsbereiche von Industrie und Handwerk unterscheiden, weichen die Tätigkeitsfelder entsprechend der Fachbereiche voneinander ab.

Das Berufsbild des Servicetechnikers

Servicetechniker ist kein anerkannter Ausbildungsberuf, sondern er bezeichnet eine Tätigkeit. Eine Ausnahme bildet der Beruf des Kfz-Servicetechnikers. Für diesen gibt es eine öffentlich-rechtliche Prüfungsverordnung, weshalb er seit Juli 1998 staatlich anerkannt ist. Die Arbeit als Servicetechniker setzt eine erfolgreich bestandene Gesellenprüfung zum Facharbeiter voraus. Um das Aufgabengebiet eines Servicetechnikers auszufüllen, sind verschiedene fortbildende Lehrgänge Voraussetzung. Die weiterbildende Maßnahme besteht aus zwei Teilen: dem technischen und dem fachbezogenen Bereich.

Beruflich steht der Servicetechniker auf der Karriereleiter zwischen dem Gesellen und dem Meister und kann die Meisterprüfung anstreben. Der Kfz-Servicetechniker bildet wiederum eine Ausnahme. Durch die Anerkennung seines Berufsbildes rechnet die Handwerkskammer bei der Meisterprüfung die Fortbildungsmaßnahmen als Teil eins der Prüfung an. Beide Prüfungen für den Kfz-Bereich finden vor der zuständigen Handwerkskammer statt.

Das Arbeitsgebiet eines Servicetechnikers

Servicetechniker sind in den verschiedensten Branchen im Einsatz. Sie arbeiten im Kfz-Handwerk, in der Medizintechnik sowie im Maschinen- und Anlagenbau. Auch im IT-Bereich sind sie beschäftigt. Kfz-Servicetechniker gehen ihrer Arbeit in Autohäusern und -werkstätten nach. Im Maschinenbau finden Servicetechniker ihren Einsatz bei Herstellern von landwirtschaftlichen Maschinen, Aufzugsanlagen, Werkzeug- und Verpackungsmaschinen. Auch Haushaltsgeräte produzierende Betriebe unterhalten Servicetechniker für den Kundendienst. In den Bereichen Büromaschinen, Geräte und Computer arbeiten Servicetechniker beim Kunden vor Ort. Dort richten sie neue Geräte ein und beheben technische Probleme. Der Servicetechniker hat stets den direkten Kontakt zum Kunden.

Die IT-Branche beschäftigt Servicetechniker in der Telekommunikationstechnik. Ein weiteres Tätigkeitsfeld ergibt sich bei Anbietern von Festnetz und Mobilfunk. Servicetechniker sind im IT-Bereich als Berater für Hardware und Software tätig. Weiterhin übernehmen sie die gesamte Bandbreite von der Planung bis zur Realisierung von IT-Netzen. Hersteller elektrischer Sicherungs-, Überwachungs-und Signalanlagen sowie Sicherheitsdienste kommen als Arbeitgeber für Servicetechniker infrage. Ihr Aufgabengebiet besteht hier aus Montage und Reparatur der elektronischen und mechanischen Sicherheitsanlagen. Des Weiteren sind sie für den Service und das Durchführen von Supports verantwortlich. Daneben testen sie die Komponenten von Hard- und Software und installieren diese.

Neue Arbeitsplätze schufen Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energie. Die erneuerbare Energie umfasst die Bereiche

➤ Solarenergie,

➤ Energie aus Wasserkraft,

➤ Windenergie,

➤ Bio-Energie und

➤ Erdwärme.

Die Servicetechniker arbeiten hier im Anlagenbau sowie bei den Anlagen vor Ort. Sie sind zuständig für die Wartung der Anlagen und führen Reparaturen an diesen aus.

Weitere Einsatzgebiete finden Servicetechniker in herkömmlichen Kraftwerken sowie im medizinischen Bereich. Die Kliniken sind auf eine reibungslose Funktionsfähigkeit ihrer Geräte angewiesen. Der Außendienstmitarbeiter mit Schwerpunkt Medizintechnik inspiziert, wartet und repariert die Apparate ohne den Betrieb des Krankenhauses zu beeinträchtigen. Bei der Arbeit an Präzisionsinstrumenten beachtet er die speziellen Hygienevorschriften.

In der Regel sind Servicetechniker Außendienstmitarbeiter eines Unternehmens. In den meisten Fällen setzen die Firmen die Reisebereitschaft, auch für einen längeren Zeitraum und ins Ausland, voraus. Die Kraftfahrzeug-Servicetechniker arbeiten überwiegend in Kfz-Reparaturbetrieben und Werkstätten, wodurch eine Reisebereitschaft entfällt.

Das Gehalt der Servicetechniker

Das Gehalt eines Servicetechnikers ist abhängig von der Branche, dem Bundesland und dem Tarifvertrag. Ein Servicetechniker verdient im Süden Deutschlands mehr als im Norden und Osten. Im Durchschnitt liegt der Verdienst bei 3.000 Euro. In die Vergütung fließen weitere Faktoren mit ein. Dazu gehören das Ausbildungsniveau, die Berufserfahrung, die Betriebsgröße sowie die Region. Der Servicetechniker kann mit einem Einstiegsgehalt zwischen 1.900 und 2.500 Euro rechnen. Das monatliche Einkommen steigt aufgrund besserer Leistung, mehr Berufserfahrung sowie vermehrter Übernahme von Verantwortung. Der Anstieg vom Einstiegsgehalt kann sich zu einem Entgelt in Höhe von 3.000 Euro und 4.000 Euro entwickeln. Größere Betriebe gehören gewöhnlich Arbeitgeberverbänden an, was eine Tarifbindung bedingt. Die Gehälter liegen hier im höheren Bereich als bei kleinen und mittelständischen Unternehmen. Servicetechniker arbeiten in der Regel im Außendienst. Das Unternehmen stellt dem Mitarbeiter für die Fahrten zu den Einsatzorten einen Dienstwagen zur Verfügung. Dieses Fahrzeug kann er ebenfalls privat nutzen, was einen zu versteuernden geldwerten Vorteil darstellt. Die Versteuerung desselben

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