Was verdient eigentlich ein …?
Ergebnisse verbessern
- jetzt Ort hinzufügen!

Systemhäuser – Brancheninformationen

Der Begriff Systemhäuser bezeichnet Unternehmen, die Softwareprodukte und Hardware anbieten. Sie offerieren sogenannte Teil- oder Komplettlösungen der Informationstechnologie (IT). Systemhäuser stellen die Softwaresysteme mit der erforderlichen Hardware zusammen. Sie bilden somit das Bindeglied zwischen den Anwendern und den verschiedenen Herstellern von IT-Produkten. Unternehmen beauftragen die Systemhäuser als Zulieferer von Teil-Lösungen zu komplexen Projekten. Dabei realisieren IT-Dienstleister ganze Netzwerke, Software und deren Anwendung. Darüber hinaus stellen diese im Projekt die benötigen Ressourcen, wie Hardware und Software, zur Verfügung. Der IT-Dienstleister berät seine Kunden und diese entscheiden nach der Beratung, welches Leistungsspektrum sie in Anspruch nehmen. IT-Dienstleister passen sich flexibel den Kundenwünschen an.

Die Zielgruppe der Systemhäuser sind vor allem kleine und mittelständische Unternehmen. Die angebotenen Leistungen sind unterschiedlich. Diese richten sich vor allem nach dem, was der Kunde benötigt. Vor diesem Hintergrund arbeiten Systemhäuser in den unterschiedlichsten Ebenen der Wertschöpfungskette. Systemhäuser installieren und betreiben die IT-Infrastrukturen in der Prozesskette. Ebenso entwickeln sie Anwendungen für den Kunden und führen diese in das Unternehmen ein. Zunehmend ist eine Anpassung von Fremdanwendungen an das hauseigene System notwendig. Dabei helfen Systemhäuser. Das Leistungsspektrum ist groß. Generell unterstützen Systemhäuser ihre Kunden bei den verschiedenen Aufgaben und Schwierigkeiten im Bereich der IT.

Hackerangriffe, Sicherheitslücken und Notfälle

Systemhäuser sind in der Regel auf einen Bereich spezialisiert. Einige sind auf IT-Notfälle ausgerichtet, wie Serviceausfälle, Virusinfektionen und Hackerangriffe. Computer sind heute aus keinem wirtschaftlichen Bereich wegzudenken. Ein Computerausfall bedeutet für das Unternehmen eine sinkende Produktivität. Ohne Computer ist es in der Regel handlungsunfähig. Ein IT-Notfallservice ist unerlässlich, um diesen Zustand umzukehren, wenn intern diese Ressourcen nicht vorhanden sind. Vor allem kleine und mittelständische Betriebe besitzen nicht die IT-Ressourcen um der Havarie schnell, zielgerecht und erfolgreich entgegenzuwirken. Große Unternehmen sind auf externe IT-Systemhäuser ebenso angewiesen. Derartige Dienstleistungsanbieter benötigen diese, wenn beispielsweise durch Hackerangriffe umgehend Sicherheitslücken zu schließen sind, wie im Fall von Sony.

Ein gutes Systemhaus ist an der Reaktionszeit im IT-Notfall zu erkennen. Hier zeigt sich, ob es über ausreichend Ressourcen und Know-how verfügt. Für Unternehmen ist dies im Vorfeld zu klären, um im Notfall einen vertrauensvollen Partner anzurufen. Ein Unternehmen mit einer Person ist nicht imstande, bei IT-Notfällen flexibel und schnell zu reagieren. Das Unternehmen benötigt Partner und ein Netzwerk.

Eine schnelle Reaktionsfähigkeit des Systemhauses erfordert neben der ständigen Erreichbarkeit einen Remote-Support. Das Systemhaus schaltet sich online direkt auf das unternehmensinterne Netzwerk ein. Der Techniker muss nicht vor Ort sein, beziehungsweise erst in das Unternehmensgebäude fahren. Er kann sofort von überall aus mit der Arbeit beginnen. Aus diversen Gründen unterstützt nicht jedes Unternehmen einen Remote-Support. In diesem Fall muss der Techniker in kürzester Zeit beim Auftraggeber erscheinen.

Jedes Unternehmen besitzt in irgendeiner Weise eine IT-Infrastruktur. Das Netzwerk unterliegt einer regelmäßigen Wartung, um die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur zu gewährleisten. Diese Wartungsarbeiten übernehmen IT-Systemhäuser. In den Verträgen einigen sich Kunde und Systemhaus, die IT-Landschaft zu pflegen und auf Probleme zu reagieren. Die Wartung ist modular vereinbar und umfasst entweder Software, Hardware oder beides. IT-Systemhäuser sind verantwortlich für die Verfügbarkeit der Webangebote, wie die Firmenwebseite. Ebenso aktualisieren und pflegen die IT-Dienstleister die Webseite, prüfen die Server und kümmern sich um das Back-up.

Gehalt in der Branche der Systemhäuser

Das Gehalt ist von der Ausbildung abhängig. In Deutschland bieten Unternehmen die dreijährige Berufsausbildung zum Fachinformatiker an. Die Fachbereiche sind entweder Anwendungsentwicklung oder Systemintegration. Die Ausbildungsvergütung beträgt im ersten Jahr circa 720 Euro. Im zweiten Ausbildungsjahr rund 780 Euro und im letzten Drittel der Lehre 850 Euro. Nach der Ausbildung ist ein Einstiegsgehalt von 27.600 Euro realistisch. Als gelernter Fachinformatiker liegt das Durchschnittsgehalt mit Berufserfahrung bei circa 31.300 Euro.

Für ein höheres Einstiegsgehalt, bessere Gehaltsentwicklung sowie Aufstiegschancen lohnt sich ein Studium an einer Hochschule. Die Verdienstmöglichkeiten direkt nach dem Ende des Studiums sind mit rund 17.000 Euro im Jahr mehr deutlich höher als im Vergleich zum Fachinformatiker. Ein Hochschulabsolvent in der Fachrichtung Informatik erhält zu Beginn durchschnittlich 45.000 Euro im Jahr. Das Gehalt variiert mit der Position. In einem Systemhaus gibt es verschiedene Positionen. So verdient ein IT-Leiter im Durchschnitt 86.000 Euro im Jahr. Systemhäuser bieten IT-Beratung an. Das durchschnittliche Jahresgehalt in dieser Position liegt bei circa 55.000 Euro. Im Bereich der Software-Entwicklung erhält der Angestellte ein Jahresgehalt von 48.000 Euro. Das Gehalt eines Mitarbeiters in der Datenbank-Administration beträgt rund 47.000 Euro. Im Bereich der System- und Netzwerk-Administration zahlen IT-Systemhäuser ihren Mitarbeitern jährlich im Durchschnitt knappe 36.000 Euro. Am wenigsten verdienen Angestellte im Anwender-Support. Das durchschnittliche Jahresgehalt bewegt sich um die 33.000 Euro.

Branchen von A bis Z

Verdienen Sie genug?

Vergleichen Sie jetzt kostenlos und anonym Ihr Gehalt.

Jetzt Gehalt vergleichen
Gehalt.detrust-pilot trustsiegel
Wir verwenden Cookies, damit Sie den besten Service genießen können. Details ansehen