Gehaltsspanne: Gefahrgutbeauftragte/-r in Deutschland

 
3.603 €
4.080 €
4.620 €
25%
50%
25%
  • 4.080 € Bruttogehalt (Median) bei 40 Wochenstunden: 50% der Datensätze liegen über diesem Wert und 50% darunter.
  • 3.603 € (Unteres Quartil) und 4.620 € (Oberes Quartil): 25% der Gehälter liegen jeweils darunter bzw. darüber.
  • Die berechneten Werte beziehen sich auf die allgemeine Verteilung der Gehälter in diesem Beruf (unabhängig von Berufserfahrung, Personalverantwortung etc.).
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Bruttogehalt:
 

Gefahrgutbeauftragte/-r

 

Beim Umgang mit gefährlichen Gütern kann Unachtsamkeit oder ein kleiner Fehler verheerende Folgen haben. Um Unfälle dieser Art zu vermeiden, überwacht ein Gefahrgutbeauftragter bzw. eine Gefahrgutbeauftragte den Transport und die Lagerung von Gefahrgütern wie Gasen, Giften, Säuren oder Mineralölprodukten. Dabei achtet er oder sie nicht nur auf die sichere Handhabung der Stoffe, sondern auch auf die Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften.

In ihrem Arbeitsalltag haben Gefahrgutbeauftragte immer wieder auf Gefahrgutfahrern bzw. Gefahrgutfahrerinnen zu tun.

 
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Jobangebote für Gefahrgutbeauftragte/-r

Bruttogehalt:
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden

Tätigkeiten als Gefahrgutbeauftragter: Gefahren erkennen und vermeiden

Gefahrgüter wie Gifte, Säuren oder radioaktive Elemente müssen stets mit größter Vorsicht transportiert und verwahrt werden. Dies ist die Zuständigkeit von Gefahrgutbeauftragten. Ihre Hauptaufgabe besteht in der Organisation und Überwachung des Transports von Gefahrgütern. Sie wählen, je nach Gefahrgut, das geeignete Transportmittel aus und erarbeiten eine optimale Transportroute. Dabei liegt die Einhaltung aller einschlägigen Gesetze und Gefahrgutvorschriften in ihrer Verantwortung.

Vor Beginn des Transports kontrollieren sie die Begleitpapiere und überprüfen alle Sicherheitseinrichtungen und Ausrüstungen. Außerdem stellen sie sicher, dass die Technik zur Beladung und Entladung der Transportmittel funktionsfähig und einsatzbereit ist. Gefahrgutbeauftragte kümmern sich auch um die Anmeldung der Gefahrguttransporte bei den zuständigen Behörden und stimmen sich regelmäßig mit diesen ab. Abschließend erstellen sie Transportdokumentationen zu Archivierungs- und Weiterleitungszwecken.

Wo arbeitet eine Gefahrgutbeauftragte?

Eine Gefahrgutbeauftragte ist meist bei Transport- und Speditionsunternehmen sowie Unternehmen mit Bezug zu Gefahrgütern angestellt. Während sich erstere branchenübergreifend mit dem Transport verschiedenster Güter befassen, umfassen zweitere unterschiedliche Wirtschaftsbereiche: So ist beispielsweise die Chemieindustrie oder die Pharmaindustrie auf Gefahrgutbeauftragte angewiesen, um gefährliche Chemikalien und Produkte sicher transportieren zu können. Zudem kann eine Gefahrgutbeauftragte sich in der Abfallwirtschaft und im Recyclingbereich mit der Sammlung und dem Transport von gefährlichen Abfällen befassen.

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Gehälter nach Bundesland: Gefahrgutbeauftragte/-r
Bruttogehalt:
Baden-Württemberg: 4.272 €
Bayern: 4.169 €
Berlin: 3.934 €
Brandenburg: 3.587 €
Bremen: 3.992 €
Hamburg: 4.204 €
Hessen: 4.243 €
Mecklenburg-Vorpommern: 3.508 €
Niedersachsen: 3.897 €
Nordrhein-Westfalen: 4.095 €
Rheinland-Pfalz: 4.040 €
Saarland: 3.962 €
Sachsen: 3.599 €
Sachsen-Anhalt: 3.559 €
Schleswig-Holstein: 3.855 €
Thüringen: 3.596 €
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
Minimum Maximum
Durchschnitt
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden

Der Karriereweg zum Gefahrgutbeauftragten

Um Gefahrgutbeauftragter zu werden, bedarf es in der Regel einer Ausbildung oder einer Weiterbildung im Speditions- oder Verkehrswesen. Hierzu gehören beispielsweise:

Außerdem müssen Bewerber eine spezielle Schulung absolvieren bzw. über einen entsprechenden Nachweis verfügen.

Zudem sollten sich Gefahrgutbeauftrage regelmäßig im Rahmen von Anpassungsweiterbildungen fortbilden, um ihr Fachwissen an Veränderungen anzupassen oder um neue Technologien in ihre Arbeit integrieren zu können. Mögliche Themenfelder sind u. a.:

  • Umgang mit Gefahrstoffen
  • Ladungssicherung
  • Strahlenschutz im nichtmedizinischen Bereich
  • Arbeitssicherheit, Arbeitsschutz, Unfallverhütung
  • Umweltrecht

Aufstiegsweiterbildungen bieten zudem die Möglichkeit, sich für Führungsposten zu qualifizieren und somit die eigenen Karriereperspektiven zu verbessern. Hierzu können bereits berufstätige Gefahrgutbeauftragte ein weiterführendes Studium oder eine Ausbildung absolvieren.

Was macht eine gute Gefahrgutbeauftragte aus?

Ein Unfall mit Gefahrgütern birgt nicht nur Gefahren für Menschen und Umwelt, sondern kann auch dem Unternehmen schwerwiegende finanzielle Schäden zufügen. Entsprechend sollte eine Gefahrgutbeauftrage überaus verantwortungsbewusst und sorgfältig arbeiten. In diesem Zusammenhang sind auch Stressresistenz und Anpassungsfähigkeit wichtige Eigenschaften, da so auch unter Zeitdruck und bei wechselnden Bedingungen effiziente Ergebnisse erzielt werden. Um die Einhaltung der Gefahrgutvorschriften konsequent gewährleisten zu können, sollte eine Gefahrgutbeauftrage zudem durchsetzungsstark sein und über gute kommunikative Fähigkeiten verfügen.

 

Gehalt nach Berufserfahrung:

Bruttogehalt:
 
> 9 Jahre
4.119 €
 
7–9 Jahre
3.740 €
 
3–6 Jahre
3.579 €
 
< 3 Jahre
3.451 €
 
 
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
 
 

Gehalt nach Unternehmensgröße:

Bruttogehalt:
 
> 20.000 Mitarbeiter
5.329 €
 
1.001 – 20.000 Mitarbeiter
4.620 €
 
101 – 1.000 Mitarbeiter
4.204 €
 
< 100 Mitarbeiter
3.649 €
 
 
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
 
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