Gehaltsspanne: Insolvenzsachbearbeiter/-in in Deutschland

 
2.745 €
3.078 €
3.452 €
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  • 3.078 € Bruttogehalt (Median) bei 40 Wochenstunden: 50% der Datensätze liegen über diesem Wert und 50% darunter.
  • 2.745 € (Unteres Quartil) und 3.452 € (Oberes Quartil): 25% der Gehälter liegen jeweils darunter bzw. darüber.
  • Die berechneten Werte beziehen sich auf die allgemeine Verteilung der Gehälter in diesem Beruf (unabhängig von Berufserfahrung, Personalverantwortung etc.).
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Bruttogehalt:
 

Insolvenzsachbearbeiter/-in

 

Die Corona-Pandemie hat die Wirtschaftsunternehmen vor eine große Herausforderung gestellt, denn viele Betriebe haben Insolvenz angemeldet. Um die Insolvenzverfahren sowie Anträge und Schlussberichte kümmern sich Insolvenzsachbearbeiter und Insolvenzsachbearbeiterinnen gemeinsam mit Anwälten und Insolvenzverwalterinnen. Bei dem Job handelt es sich nicht um einen Ausbildungsberuf, sondern ein Beschäftigungsfeld für beispielsweise Rechtsanwaltsfachangestellte und Wirtschaftsjuristinnen.

 
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Jobangebote für Insolvenzsachbearbeiter/-in

Bruttogehalt:
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden

So sieht der Arbeitsalltag von Insolvenzsachbearbeitern aus

Im Berufsalltag von Insolvenzsachbearbeitern dreht sich alles rund um Insolvenzverfahren. Dazu zählen die Anträge, die Prüfungen sowie die Schlussberichte. Sie beschäftigen sich mit der Vorbereitung und Erstellung von Gutachten und Berichten für das Gericht, prüfen insolvenztechnische Tatbestände und korrespondieren mit Verfahrensbeteiligten. Weiterhin begutachten und führen sie Insolvenztabellen und bearbeiten den Schriftverkehr.  

Als Unterstützer der Insolvenzverwalter erstellen sie Verzeichnisse von Vermögen, Gläubigern und Drittschuldnern. Sie ziehen Forderungen ein, übernehmen die Insolvenzbuchhaltung und verwerten Vermögensgegenstände der insolventen Betriebe. Ebenso zählen die Aufnahme von Forderungsanmeldungen und Gläubigern sowie die Prüfung aller Forderungen zu ihrem Arbeitsalltag. Weiter assistieren sie bei der Abwicklung von Regelinsolvenz-, Schutzschirm- und Eigenverwaltungsverfahren. Alle gesammelten Tabellendaten übermitteln die Insolvenzsachbearbeiter an die zuständigen Parteien und stehen den Beteiligten als Ansprechpartner bei Fragen zum Thema Insolvenz zur Verfügung. Nebenbei pflegen sie Datenbanken, erstellen Schlussverzeichnisse und wirken bei der Prozessoptimierungen mit.

Wo arbeiten Insolvenzsachbearbeiterinnen?

Üblicherweise sind Anwaltskanzleien und Insolvenzverwalterbüros klassische Arbeitsorte von Insolvenzsachbearbeiterinnen. Darüber hinaus können sie aber auch bei Beratungsdienstleistern sowie Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften Arbeit finden. Der Job ist sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit ausübbar.

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Gehälter nach Bundesland: Insolvenzsachbearbeiter/-in
Bruttogehalt:
Baden-Württemberg: 3.223 €
Bayern: 3.145 €
Berlin: 2.968 €
Brandenburg: 2.706 €
Bremen: 3.011 €
Hamburg: 3.172 €
Hessen: 3.201 €
Mecklenburg-Vorpommern: 2.646 €
Niedersachsen: 2.940 €
Nordrhein-Westfalen: 3.089 €
Rheinland-Pfalz: 3.048 €
Saarland: 2.989 €
Sachsen: 2.715 €
Sachsen-Anhalt: 2.685 €
Schleswig-Holstein: 2.908 €
Thüringen: 2.712 €
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
Minimum Maximum
Durchschnitt
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden

Wie wird man Insolvenzsachbearbeiter?

Da es sich beim Insolvenzsachbearbeiter nicht um einen Ausbildungsberuf handelt, müssen Interessenten eine andere abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen können, um als Sachbearbeiter im Insolvenzbereich arbeiten zu können. Dazu zählen beispielsweise Steuerfachangestellte, Rechtsanwaltsfachangestellte oder Justizfachangestellte bzw. ähnliche kaufmännische Berufe. Auch ein abgeschlossenes Studium zum Wirtschaftsjuristen befähigt zur Ausübung der Tätigkeit. Viele Arbeitgeber heißen auch Quereinsteiger in diesem Berufsfeld willkommen. Auch wenn dies für die Arbeit in dem Beruf nicht nötig ist, können Interessierte einen Lehrgang zum Insolvenzsachbearbeiter belegen. Diese Qualifikationen können ebenfalls durch die Arbeit in einer Insolvenzverwaltung erlangt werden.

Welche persönlichen Eigenschaften muss eine Insolvenzsachbearbeiterin besitzen?

Ein gutes wirtschaftliches und rechtliches Sachverständnis sind für die Arbeit als Insolvenzsachbearbeiterin unumgänglich. Ebenso sollte sie ein besonderes Interesse an Insolvenzrecht haben sowie durch ihre Berufserfahrung routiniert im Umgang mit MS-Office-Anwendungen sein. Weiterhin zeichnen sie Flexibilität, Selbstständigkeit aber auch Teamorientierung aus. Außerdem ist ihre Arbeitsweise strukturiert und sie beweist täglich ihr Organisationsgeschick, ihre schnelle Auffassungsgabe und ihre Kommunikationsfähigkeiten.

 

Gehalt nach Berufserfahrung:

Bruttogehalt:
 
> 9 Jahre
3.148 €
 
7–9 Jahre
2.777 €
 
3–6 Jahre
2.675 €
 
< 3 Jahre
2.600 €
 
 
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
 
 

Gehalt nach Unternehmensgröße:

Bruttogehalt:
 
> 20.000 Mitarbeiter
4.247 €
 
1.001 – 20.000 Mitarbeiter
4.126 €
 
101 – 1.000 Mitarbeiter
3.673 €
 
< 100 Mitarbeiter
3.086 €
 
 
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
 
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