Gehaltsspanne: Karosserie- und Fahrzeugbauermeister/-in in Deutschland

 
4.197 €
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  • 4.697 € Bruttogehalt (Median) bei 40 Wochenstunden: 50% der Datensätze liegen über diesem Wert und 50% darunter.
  • 4.197 € (Unteres Quartil) und 5.257 € (Oberes Quartil): 25% der Gehälter liegen jeweils darunter bzw. darüber.
  • Die berechneten Werte beziehen sich auf die allgemeine Verteilung der Gehälter in diesem Beruf (unabhängig von Berufserfahrung, Personalverantwortung etc.).
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Bruttogehalt:
 

Karosserie- und Fahrzeugbauermeister/-in

 

Karosserie- und Fahrzeugbauermeisterinnen und Karosserie- und Fahrzeugbauermeister steuern und überwachen Arbeitsabläufe bei der Produktion, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen. Sie betreuen Kunden, leiten Mitarbeiter an und führen Kontrollen durch, um die Qualität der Arbeit zu garantieren. Darüber hinaus übernehmen sie administrative und kaufmännische Tätigkeiten und verantworten die betriebliche Ausbildung von Auszubildenden.

Ähnliche Berufe sind Karosseriebauerin, Kfz-Mechaniker, Kfz-Mechatronikerin, Kfz-Servicetechniker, Kfz-Meisterin und Fahrzeuglackierermeister.

 
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Jobangebote für Karosserie- und Fahrzeugbauermeister/-in

Bruttogehalt:
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden

Tätigkeiten als Karosserie- und Fahrzeugbauermeister

Als ausgebildete Meister übernehmen Karosserie- und Fahrzeugbauermeister sowohl Fachaufgaben als auch Führungsaufgaben. Zu ihren Fachaufgaben gehören beispielsweise die Planung und Überwachung von Arbeitsabläufen bei der Produktion oder Reparatur von Karosserien sowie bei Fahrzeugaufbauten und Sondereinrichtungen. Sie nehmen Aufträge von Kunden entgegen und führen Diagnosen durch, um den Zustand von Fahrzeugen festzustellen. Außerdem setzen sie ihre Fähigkeiten bei komplexen Tätigkeiten ein und übernehmen beispielsweise spezielle Schweißarbeiten oder Einstellungen. Darüber hinaus kümmern sie sich um die Durchführung der Endkontrolle, bevor ein Fahrzeug dem Kunden übergeben wird.

Als Führungskräfte tragen Karosserie- und Fahrzeugbauermeister auch Verantwortung für organisatorische und kaufmännische Aufgaben. Sie analysieren Kosten, planen den Einsatz von Betriebsmitteln und beschaffen Ersatzteile. Bei Bedarf können sie an der Entwicklung von Werbestrategien mitwirken, um mehr Kunden zu akquirieren. Die Planung von Personaleinsätzen und die Anleitung von Mitarbeitern gehören ebenfalls zum Aufgabengebiet der Karosserie- und Fahrzeugbauermeister. Als Ausbilder kümmern sie sich um die Durchführung der betrieblichen Ausbildung, z. B. zum Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker, und beachten dabei sowohl rechtliche Regelungen als auch pädagogische Faktoren.

Wo arbeitet eine Karosserie- und Fahrzeugbauermeisterin?

Karosserie- und Fahrzeugbauermeisterinnen sind in der Regel in Unternehmen mit Kfz-Bezug tätig. Im Kraftfahrzeugbau wirken sie bei der Produktion von Fahrzeugen bzw. Fahrzeugteilen mit. Darüber hinaus können sie in Reparaturwerkstätten arbeiten sowie in anderen Betrieben, die sich auf die Instandhaltung und die Reparatur von Fahrzeugen spezialisiert haben. Auch im Einzelhandel sind potenzielle Arbeitgeber für Karosserie- und Fahrzeugbauerinnen zu finden. So können sie beispielsweise in Autohäusern oder bei Kfz-Ersatzteilhändlern mit angeschlossener Reparaturwerkstatt tätig sein. Nach Eintragung in die Handwerksrolle besteht auch die Möglichkeit der Existenzgründung und Karosserie- und Fahrzeugbauermeisterinnen können mit einem eigenen Betrieb den Schritt in die Selbstständigkeit wagen.

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Gehälter nach Bundesland: Karosserie- und Fahrzeugbauermeister/-in
Bruttogehalt:
Baden-Württemberg: 4.918 €
Bayern: 4.800 €
Berlin: 4.529 €
Brandenburg: 4.130 €
Bremen: 4.595 €
Hamburg: 4.840 €
Hessen: 4.885 €
Mecklenburg-Vorpommern: 4.038 €
Niedersachsen: 4.486 €
Nordrhein-Westfalen: 4.714 €
Rheinland-Pfalz: 4.651 €
Saarland: 4.561 €
Sachsen: 4.144 €
Sachsen-Anhalt: 4.097 €
Schleswig-Holstein: 4.437 €
Thüringen: 4.139 €
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
Minimum Maximum
Durchschnitt
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden

Ausbildung und Perspektiven als Karosserie- und Fahrzeugbauermeister

Karosserie- und Fahrzeugbauermeister ist ein Weiterbildungsberuf, der das Ablegen einer Meisterprüfung erfordert. Die Prüfung ist bundesweit einheitlich geregelt, allerdings ist die Teilnahme an den Vorbereitungslehrgängen nicht verpflichtend. Die Weiterbildungsdauer hängt vom Bildungsanbieter sowie von der gewählten Weiterbildungsform ab. Als Zulassungsvoraussetzung muss in der Regel eine erfolgreich abgelegte Gesellenprüfung als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker nachgewiesen werden. Alternativ kann auch eine andere anerkannte Ausbildung in Kombination mit einer mehrjährigen Berufstätigkeit im Karosserie- und Fahrzeugbauer-Handwerk das Ablegen der Meisterprüfung ermöglichen.

Karosserie- und Fahrzeugbauermeister können Anpassungsweiterbildungen nutzen, um ihr Berufswissen zu vertiefen oder an neue Entwicklungen anzupassen. Auf diese Weise können sie neue Technologien und Fähigkeiten in ihren Arbeitsalltag integrieren. Mögliche Fortbildungsthemen sind:

  • 3D-Druck
  • Robotertechnik
  • Kraftfahrzeugtechnik, Kraftfahrzeuginstandhaltung, Karosserie, Elektrik
  • Schweißtechnik, Fügetechnik und Trenntechnik
  • Metallbearbeitung und Metallverarbeitung
  • Mitarbeiterführung, Teamarbeit

Eine Aufstiegsweiterbildung kann neue Karriereperspektiven schaffen und Türen zur Führungsebene öffnen. Ausgebildete Karosserie- und Fahrzeugbauermeister können hierzu beispielsweise ein Studium in den Bereichen Fahrzeugtechnik, Maschinenbau oder Mechatronik absolvieren. Dank des Weiterbildungsabschlusses als Meister ist hierzu keine schulische Hochschulzugangsberechtigung nötig.

Darüber hinaus haben Karosserie- und Fahrzeugbauermeister die Möglichkeit, sich mit einem eigenen Betrieb des Karosserie- und Fahrzeugbauer-Handwerks selbstständig zu machen. Hierfür sind der mit der abgeschlossenen Meisterprüfung erhaltene Meisterbrief (Großer Befähigungsnachweis) sowie die Eintragung in die Handwerksrolle notwendig, denn in diesem Beruf gilt die Meisterpflicht.

Welche Eigenschaften benötigt eine Karosserie- und Fahrzeugbauermeisterin?

Um den Beruf der Karosserie- und Fahrzeugbauermeisterin ausüben zu können, ist vor allem handwerkliches Geschick gefragt. Darüber hinaus sollte eine Meisterin sich durch eine umsichtige und vorausschauende Arbeitsweise auszeichnen. So kann sie Unfallgefahren erkennen und die sachgemäße Ausführung von Arbeiten gewährleisten. Als Führungskraft sollte sich eine Karosserie- und Fahrzeugbauermeisterin außerdem durch Verantwortungsbewusstsein und Führungsqualitäten auszeichnen. Sie kümmert sich darum, dass weder Sachwerte beschädigt noch Mitarbeiter verletzt werden. Körperliche Fitness und eine robuste Gesundheit spielen vor allem im Zusammenhang mit schwerem Heben, Bereitschaftsdiensten und Schichtarbeit eine wichtige Rolle.

 

Gehalt nach Berufserfahrung:

Bruttogehalt:
 
> 9 Jahre
4.779 €
 
7–9 Jahre
4.440 €
 
3–6 Jahre
4.346 €
 
< 3 Jahre
4.276 €
 
 
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
 
 

Gehalt nach Unternehmensgröße:

Bruttogehalt:
 
> 20.000 Mitarbeiter
6.424 €
 
1.001 – 20.000 Mitarbeiter
5.408 €
 
101 – 1.000 Mitarbeiter
4.987 €
 
< 100 Mitarbeiter
4.415 €
 
 
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
 
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