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In diesen 10 Fällen macht der Jobwechsel keinen Sinn!

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Kategorie: Karriere & Ratgeber
25.06.2014

Für den Jobwechsel hat man in der Regel seine Gründe und oft spielt das Gehalt eine große Rolle bei der Überlegung, eine neue Arbeitsstelle anzutreten. Hinter einem Jobwechsel steckt immer eine Unzufriedenheit, sonst würde niemand darüber nachdenken. Mehr Geld führt jedoch nicht unweigerlich zu mehr Zufriedenheit und es gibt noch andere Fälle, die eher gegen einen Wechsel sprechen. Zweifel beim Jobwechsel

10 Fälle die einen Jobwechsel unsinnig machen

Viele lassen sich vom hohen Gehalt locken, aber nicht immer ist das Geld das Mittel, das für Zufriedenheit sorgt. Bei folgenden 10 Fällen sollte der Jobwechsel noch einmal gründlich überdacht werden:

1. Höheres Gehalt, aber die kribbelnde Vorfreude auf die neue Aufgabe fehlt

Ein hohes Gehalt wird schnell zur Gewohnheit und das Geld, das nun mehr zur Verfügung steht, hat nicht mehr denselben Anreiz, wie zu Beginn des Jobwechsels. Hat man nun den Arbeitsplatz lediglich aus Gehaltsgründen gewechselt und fehlte die Vorfreude auf den neuen Aufgabenbereich, wird sich schnell tägliche Lustlosigkeit einstellen.

2. Mehr Geld, aber weniger Freizeit

Das Wort Freizeit hat in unserer Leistungsgesellschaft einen schalen Beigeschmack. Freizeit wird als nicht so wichtig angesehen und trotzdem ist sie mehr als wichtig. Zeit zum Entspannen, ausruhen, Freunde treffen, Hobbys pflegen oder Zeit für die Familie sind die Faktoren, die für die innere Balance sorgen. Die Karriere kann eine gewisse Zeit im Vordergrund stehen. Ob der Jobwechsel allerdings sinnvoll ist, wenn damit klar ist, dass es an Freizeit mangeln wird, sollte sich gut überlegt werden, ob Geld soziale Kontakte und Zeit zum Relaxen aufwiegen kann.

3. Langer Anfahrtsweg für den neuen Job

Ist der neue Job sehr attraktiv und brennt das Feuer der Leidenschaft schon beim Gedanken an die Aufgaben, wird ein längerer Anfahrtsweg keine Barriere darstellen. Fehlen aber wichtige Anreize oder muss nun Geld für eine Kinderbetreuung ausgegeben werden, könnte die Kosten-Nutzen-Rechnung nicht aufgehen.

4. Interessante Aufgaben, aber miese Bezahlung

Es macht manchmal durchaus Sinn, für einen interessanten Job ein niedrigeres Gehalt in Kauf zu nehmen, beispielsweise um Erfahrungen zu sammeln oder weil in der neuen Firma Aufstiegsmöglichkeiten bestehen, die im bisherigen Unternehmen fehlten. Die Aufgabe kann aber noch so interessant sein, ausbeuten lassen sollte sich niemand.

5. Der Firma eilt ein schlechter Ruf voraus

Es ist mittlerweile ein Kinderspiel, den Ruf einer Firma zu überprüfen. Das Internet macht es möglich und es gibt verschiedene Plattformen, in denen Erfahrungsberichte nachzulesen sind. Bevor der Job gewechselt wird ist es ratsam, Informationen über das Unternehmen einzuholen. Bei einem schlechten Ruf ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, vom Regen in die Traufe zu kommen.

6. Arbeitszeiten passen nicht mit den eigenen, persönlichen Bedürfnissen überein

Ein Morgenmuffel wird sich nie mit Arbeitszeiten anfreunden können, die ein frühes Aufstehen notwendig machen. Jemand, der zu den sogenannten Lerchen gehört, wird sich schwer damit tun, erst abends mit dem Job anzufangen. Jemand, der sowieso schon Schlafprobleme hat, wird mit Wechselschichten sicherlich noch größere Probleme mit dem Schlaf bekommen. Würde man die Partnerin oder den Partner durch den neuen Job kaum noch zu Gesicht bekommen, weil sich die Arbeitszeiten überschneiden, könnte der Jobwechsel ein Fehler sein – wenn einem viel an der Beziehung liegt.

7. Guter Job, jedoch ohne Aufstiegschancen

Nicht jeder Arbeitnehmer strebt nach oben, doch wer die Karriereleiter hochklettern möchte oder nach einer Weile neue Herausforderungen braucht, sollte sich ein Unternehmen suchen, bei dem das möglich ist.

8. Wunsch nach neuem Job kommt nicht aus dem eigenen Innern

Manchmal sind es die Mitmenschen, die förmlich zum Jobwechsel drängen. Kommt dieser Wunsch nicht aus dem eigenen Innern, wird dieser Schritt schnell bereut.

9. Unzufriedenheit liegt nicht im Job begründet

Es kommt tatsächlich vor, dass man glaubt, die Unzufriedenheit läge im Job begründet. Nach einem Wechsel stellt man dann fest, dass die Zufriedenheit kein Stück gewachsen ist. Das geschieht meist dann, wenn man den eigentlichen Problemen nicht ins Auge schauen möchte. Deshalb ist es zu empfehlen, die Unzufriedenheit erst einmal zu analysieren.

10. Die schlechte Laune ließe sich mit einem Raumwechsel bessern

In einigen Fällen muss der Job gar nicht gewechselt werden, sondern nur der Raum. Das hört sich banal an und das ist es auch. Wer jeden Tag im finsteren Büro hockt, mit Ausblick auf einen schäbigen Hinterhof, der wird mit der Zeit ziemlich demotiviert am Schreibtisch sitzen. Über solche einfachen Veränderungen wird jedoch meistens gar nicht nachgedacht. Es wird sich lustlos zur Arbeit geschleppt und man ist überzeugt, ein Jobwechsel bringt die Motivation zurück. Hin und wieder tut es aber auch ein Raumwechsel.

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