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Welche 6 Teilzeitmodelle für berufstätige Mütter gibt es?

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Kategorie: Karriere & Ratgeber
11.11.2013

Für Mütter, die weiterhin berufstätig bleiben möchten, stehen verschiedene Teilzeitmodelle zur Verfügung. In Absprache mit dem Chef lässt sich auf diese Weise Beruf und Familie vereinbaren. Teilzeitjobs werden immer noch von mehr Frauen als Männer in Anspruch genommen. Besonders für Mütter ist Teilzeit eine Möglichkeit im Berufsleben zu bleiben. Langsam findet auch ein Umdenken der Unternehmen statt. Bisher galt: Wer die Karriereleiter hochklettern möchte, muss präsent sein und Vollzeit arbeiten. Firmen wie die Telekom halten sich an eine andere Messgröße für Leistung. Dort zählt der Fakt, ansprechbar zu sein und dafür muss man nicht unbedingt Vollzeit arbeiten.

 

Teilzeitmodelle berufstätige Mütter

 

 

Es gibt verschiedene Teilzeitmodelle für berufstätige Mütter, von denen hier einige vorgestellt werden. Sechs Modelle stellen wir Ihnen hier vor:

 

1. Beschäftigung in Blockteilzeit:

Die Blockteilzeit kann unterschiedlich ausfallen. Zum Beispiel arbeitet man zwei oder drei Tage pro Woche und die restlichen Wochentage sind arbeitsfrei. Eine andere Variante: Eine Woche in Vollzeit arbeiten und die darauffolgende Woche ist beschäftigungsfrei.

2. Telearbeit:

Bei Telearbeit befindet sich der Arbeitsplatz nicht im Unternehmen. Das heißt, berufstätige Mütter können von Zuhause aus arbeiten. Mittels Computer, Internet und/ oder Telefon bleibt der Heimarbeitsplatz mit der Firma verbunden.

3. Jobsharing:

Beim Jobsharing teilen sich zwei Mitarbeiter eine Arbeitsstelle. Wie die Arbeitsstunden verteilt werden, hängt von den Mitarbeiten und des Projektes ab. Auch hier kann wieder in Form von Blockbeschäftigung gearbeitet werden oder die eine Mitarbeiterin arbeitet morgens, die andere nachmittags.

4. Vertrauensarbeitszeit:

Bei diesem Modell wird keine bestimmte Arbeitszeit festgelegt, sondern der Arbeitgeber vertraut darauf, dass seine Mitarbeiterin ihre Aufgaben pflichtgemäß und pünktlich erledigt. Die berufstätige Mutter wird nicht nach Arbeitszeit entlohnt, sondern nach Arbeitsergebnissen.

5. Teilzeit im Team:

Bei diesem Modell wird vom Arbeitgeber lediglich die Anzahl der Mitarbeiter für einen bestimmten Zeitraum festgelegt. Die Arbeitszeiten der einzelnen Teammitglieder werden dann gemeinschaftlich abgesprochen, sodass auch kurzfristig umgeplant werden kann.

6. Teilzeit Invest:

Mit diesem Teilzeitmodell arbeitet man weiterhin Vollzeit und wird für Teilzeit entlohnt. Somit spart man sich Freitage an und wird während der beschäftigungsfreien Zeiten weiterhin für Teilzeit bezahlt. Diese Variante bietet sich vor allem für Führungskräfte an: Mütter in Führungspositionen können ein Projekt leiten und sich ganz darauf einlassen. Ist das Projekt abgeschlossen, kann man sich in der beschäftigungsfreien Zeit auf die Mutterrolle konzentrieren.

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