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Gehälter Regional
- Berlin53.346 €
- Hamburg58.830 €
- Frankfurt am Main67.654 €
- Köln59.146 €
- München67.511 €
Nettogehalt / Nettolohn
Das Nettogehalt ergibt sich aus dem Steuerrecht und Ihrem Bruttolohn. Der Nettolohn, den ein Nettolohnberechner, oder auch Gehaltsrechner oder Brutto-Netto-Rechner ausgibt, berücksichtigt dabei keine anderen Einkünfte neben Ihren Gehaltseinkünften.
Das Nettogehalt kann also abweichen, wenn Sie noch weitere Einkünfte haben und dadurch auf einen höheren Steuersatz kommen, als es aus Ihrem Bruttogehalt abzulesen ist. Einen Nettolohn, der dies berücksichtigen würde, ist nur mit sehr aufwändigen Verfahren zu berechnen. Nicht umsonst macht die deutsche Steuergesetzgebung etwa 70 Prozent (!) der Weltsteuergesetzgebung aus. Ja, Sie haben richtig gelesen: Siebzig Prozent! Weil kein Nettolohnrechner dies leisten kann, beschränken wir uns auf die Angaben, die Sie i.d.R. jederzeit parat haben. Der von uns berechnete Nettolohn beruht also einfach direkt auf Ihrem Bruttolohn. Man könnte für den Nettolohn auch eine betriebliche Altersvorsorge berücksichtigen, aber auch dazu müsste man soviele Angaben machen, dass das berechnete Nettogehalt nur eine Näherung wäre.
Der Nettolohn macht die Musik
Leider können Sie Ihren Bruttolohn nicht ausgeben, sondern haben nur Ihren Nettolohn zur Verfügung. Übrigens sollten Sie sich nicht sehr ärgern, wenn Ihr Bruttolohn viel geringer ist, als der Ihrer Kollegen, für den Nettolohn ist die Differenz schon viel kleiner. Denn je höher der Bruttolohn, desto höher auch die Abzüge und damit sinkt auch der relative Nettolohn. Erst wenn Sie über der SV-Beitragsbemessungsgrenze liegen, wird der Nettolohn von höheren Abzügen verschont. Wenn Sie das Einkommen mit dem maximalen Steuersatz erreicht haben, wächst der Nettolohn leider auch nicht sehr schnell, weil Sie dann doch immerhin fast die Hälfte jedes Euros mehr auch vom Nettolohn abziehen müssen.
Aber natürlich ist es richtig, den Nettolohn zu diskutieren, weil Sie nur mit diesem Betrag Ihr Leben bestreiten müssen. Dennoch: Ihr Arbeitgeber redet nur über den Bruttolohn, denn der bestimmt seine Kosten. Ihren Nettolohn müssen Sie sich dann schon selbst ausrechnen. Und dafür können Sie unseren Nettolohnrechner nutzen. Wir stellen Ihnen aber auch eine Gehaltsvergleichsmöglichkeit zur Verfügung. Füllen Sie unseren Fragebogen aus und wir zeigen Ihnen, was Ihre Kollegen verdienen. Hier allerdings auch wieder nicht den Nettolohn, sondern das Bruttogehalt. Um die Nettolöhne zu kennen, müssten wir alle persönlichen Steuersätze kennen. Das ist natürlich nicht möglich und so nennen wir Ihnen die Bruttogehälter und nicht die Nettolöhne. Das ist auch für Sie besser, da Sie mit Ihrem Arbeitgeber ja ohnehin über das Bruttogehalt verhandeln und nicht über den Nettolohn.
Wir können übrigens Ihre Gehaltssituation ganz genau unter die Lupe nehmen und Ihnen dann eine ausführliche Gehaltsanalyse zur Verfügung stellen. Dafür müssten Sie am Ende des Fragebogens nur auf den Bestellbutton klicken und 3 Tage später wissen Sie, welche Potenzial Sie haben.
Wenn Sie einen genauen Vergleich Ihres Gehalts für Ihren Beruf wünschen, dann bitte HIER klicken und unseren Fragebogen ausfüllen.
Sicherlich werden es inzwischen alle mitbekommen haben, dass im nächsten Jahr (2012) die Beiträge für die Rente sinken werden. Anfänglich war die Freude mit Sicherheit auch sehr groß, weil man davon ausgegangen ist, dass man nun mehr Geld in der Tasche haben wird, das viele dringend brauchen. Allerdings musste dann schnell die Euphorie wieder versteckt werden. Denn anders, als viele gehofft haben, bringt die Senkung der Rentenbeiträge nicht das, was man glaubte. Angestellt und Arbeiter werden keine wesentliche Erhöhung ihres Nettogehaltes erfahren. Wird der Betrag um 0,3 Prozent zwar gesenkt, bringt es aber beim Nettolohn gerade mal 0,15 Prozent mehr ein. Demnach wird es sich bei vielen kaum bemerkbar machen, was natürlich abhängig vom Verdienst ist.
Aber die Auswirkung der veränderten Rentenbeiträge ist nicht nur im Gehalt zu sehen, denn auch bei den späteren Renten wird sie sich bemerkbar machen. Demnach steigt nämlich die gesetzliche Rente geringer, was bedeutet, dass zwar ein leicht erhöhtes Gehalt zu verzeichnen ist, aber die Rentenauszahlung weniger wird, sollte sich nicht mit einem steigenden Verbraucherpreisindex zu erhöhen sein.
Aus diesem Grund sollten sich auch alle, die feststellen müssen, dass die gesunkenen Rentenbeiträge nur minimal am Nettogehalt rütteln, unbedingt vorsorgen. Es ist also gar nicht schlecht und keine dumme Idee, wenn das mehr an Gehalt für eine zusätzliche Rente eingesetzt wird. Natürlich hat man so nicht mehr Geld am Ende des Monats in der Tasche, kann sich aber im Rentenalter abgesichert fühlen. Zudem kann eine zusätzliche Rente auch die staatliche Förderung eingeheimst werden. Der Lebensstandard im Rentenalter muss dann auch nicht eingedämmt werden.
Zwar kann der gesunkene Rentenbeitrag nicht viel ausmachen, wenn es um den Nettolohn geht, aber mit einer Riester Rente, die für Familien, Angestellte und Nicht-Erwerbstätige geeignet ist, kann die finanzielle Lage wesentlich verbessert werden.
Der Lohn wird nu minimal steigen. Es gibt also im Grunde nicht viel mehr Geld als vorher. Der Mehrlohn eingesetzt als Rentenbeiträge ist eine Vorsorge, die jedem zu raten ist. (Stand: 11/2011)
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