Gehaltsrechner

Mit dem folgenden Gehaltsrechner können Sie das Nettogehalt für 2014 und für die vergangenen Jahre berechnen, was bei einem gegebenen Bruttogehalt netto ausgezahlt wird. Es gibt solche Brutto Netto Rechner in vielen verschiedenen Versionen im Netz und es rechnen auch nicht alle gleich gut oder genau. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass ein Steuer- und Sozialversicherungsrechner, denn um solch einen handelt es sich ja letztlich bei einem solchen Rechner, jedes Jahr mindestens einmal aktualisiert werden muss. Führen Sie nachfolgend eine Berechnung aus:

Monat Jahr
Ja (West) Nein Ja (Ost)
Ja Nein
Ja Nein
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In Zusammenarbeit mit Steuerfachanwalt Disqué


Die Steuer- und Sozialgesetzgebung ändert sich praktisch permanent und auch die Lohn- und Einkommenssteuer ändert sich immer wieder. Es gibt auch häufiger den Fall, dass sich die Einkommenssteuer im Laufe eines Jahres ändert und dann der Rechner während des Jahres aktualisiert werden muss. Diese ständigen Aktualisierungen erfordern von dem Betreiber eine ständige Beschäftigung mit dem Thema und eine sorgfältige Umsetzung der Änderungen in die Software.

Die Änderungen treten in den meisten Fällen zum Beginn eines Jahres in Kraft. Gerade in dieser Zeit trennt sich die Spreu vom Weizen bei den Brutto Netto Rechnern. Denn der Anbieter des Rechners muss die Steuergesetzgebung in dieser Zeit tagesaktuell verfolgen, weil sehr häufig erst in den letzten Tagen des Jahres die Steuergesetzgebung so oder so geändert wird, weil die gesetzgebenden Stellen die zur Entscheidung anstehenden Änderungen so oder so verabschieden. Dies passiert häufig eben erst am Ende des Jahres, manchmal auch erst in den ersten Tagen.

In dieser Zeit muss der Anbieter folglich nicht nur wissen, wie die Entscheidungen ausgefallen sind, er muss auch die Fragestellungen im Vorwege kennen und die unterschiedlichen möglichen Varianten in seiner Software vorbereitet haben, damit die finalen Änderungen am nächsten Tag im Rechner berücksichtigt werden und der Rechner zuverlässig die richtigen Ergebnisse liefert. Gehalt.de arbeitet daher mit einem Fachanwalt für Steuerrecht zusammen, der genau diese Aufgaben zeitnah wahrnimmt.

Ein weiterer Punkt, der zu beachten ist, ist die Einfachheit des Gehaltsrechners. Es gibt neben den Haupteingangsgrößen, die in unserem Brutto Netto Rechner einzugeben sind, eine Vielzahl von Gr&ößen, die einen Einfluss auf die Steuer und Sozialversicherungsleistungen haben könnten. Hier ist z.B. die betriebliche Altersvorsorge zu nennen, die anders behandelt wird als normales Einkommen. Solche Größen zu beachten, ist aber in einem Brutto Netto Rechner nicht korrekt zu berücksichtigen, da es so viele Parameter gibt, die hier wiederum die korrekte Berechnung des Ergebnisses beeinflussen, dass das Ergebnis fast nur falsch sein kann.

Was ist ein Gehaltsrechner?

In Ihrem Arbeitsvertrag steht eine Angabe über Ihr Einkommen. Diese Zahl ist jedoch das Bruttoeinkommen, also die Zahlung des Arbeitgebers vor Abzug. Was nach Abzug der Lohnsteuer und der Sozialversicherungsbeiträge bei Ihnen auf dem Konto erscheint, ist der Nettolohn. Mit einem Gehaltsrechner können Sie also ermitteln, was von Ihrem im Arbeitsvertrag vereinbarten Gehalt wirklich bei Ihnen ankommt und wie viel die einzelnen Beiträge ausmachen.


Wem nutzt ein Gehaltsrechner?

Bei Gehaltsverhandlungen ist ein solcher Rechner hilfreich, denn Sie können damit ermitteln, wie viel von einer bestimmten Gehaltserhöhung, die Ihnen Ihr Chef anbietet, für Sie übrig bleibt. Auch wenn Sie ein bestimmtes Nettoeinkommen benötigen, können Sie sozusagen rückwärts errechnen lassen, wie viel brutto gezahlt werden müsste. Bei der Auswahl der Steuerklassen bei einem Ehepaar kann per Gehaltsrechner die günstigste Option schnell und einfach errechnet werden. Auch die Verteilung eventueller Kinderfreibeträge kann mit einem Gehaltsrechner durch kalkuliert und so die günstigste Variante ausgesucht werden.


Welches ist die profitabelste Steuerklasse?

Ledige und Alleinerziehende haben hier keine Auswahl. Bei Ehepaaren jedoch gibt es zwei mögliche Lösungen: Beide nehmen die Steuerklasse vier, gegebenenfalls mit Faktor, wenn sie annähernd gleich viel verdienen. Verdient einer der Partner erheblich viel mehr als der andere, empfiehlt sich die Kombination Steuerklasse drei für den besser Verdienenden und Steuerklasse fünf für den mit dem geringeren Einkommen. Die optimale Lösung lässt sich mit einem Gehaltsrechner leicht ermitteln.


Inwiefern wirkt sich die Anzahl der Kinder auf das Gehalt aus?

Auf das Bruttogehalt hat die Anzahl der Kinder keine Auswirkungen. Im Nettogehalt machen sie sich jedoch bemerkbar durch die Kinderfreibeträge. Diese definieren einen steuerfreien Betrag pro Jahr, der dann anteilig jeden Monat die Lohnsteuer senkt. Ein Ehepaar kann sich die Kinderfreibeträge teilen. Sie können mit den Faktoren 1 oder 0,5 berechnet werden und senken Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag erheblich


Warum nach Bundesland selektieren?

Die Kirchensteuer ist nicht in jedem Bundesland einheitlich, wird jedoch vom Bruttolohn direkt einbehalten. Auch unterscheiden sich die Sozialbeiträge in ihrer Höhe in den alten und neuen Bundesländern. Um also einen exakten Wert des Nettolohnes zu erhalten, sollte das Bundesland mit angegeben werden, wenn Sie einen Gehaltsrechner verwenden. In der Software sind die entsprechenden Werte gespeichert und werden automatisch mit verarbeitet.


Welche Arten von Gehaltsrechnern gibt es?

Manche bieten die Möglichkeit, das Gehalt monatlich zu berechnen, andere geben einen Jahresüberblick. Es gibt spezielle Rechner für verschiedene Arbeitsverhältnisse, also befristete, Teilzeit, geringfügige oder auch Zweitjobs. Gehälter können verglichen werden, oder einzelne Werte, wie etwa die Sozialversicherungsbeiträge, können gesondert berechnet werden. Auch gibt es Netto-Brutto-Rechner die anzeigen, wie hoch ein Bruttogehalt sein muss, damit Ihr gewünschtes Nettogehalt auch wirklich bei Ihnen ankommt. Ebenso gibt es Rechner, mit denen Arbeitgeber die Lohnkosten ermitteln können.


Gibt es Gehaltsrechner für Beamte?

Bei Beamten gibt es eine sogenannte Besoldungstabelle. Die Einkünfte sind also vom Staat oder dem Bundesland in genormte Gruppen eingeteilt. Folgerichtig sind auch die Abzüge, je nach Steuerklasse, immer gleich. Es werden entsprechende Rechner im Internet angeboten. So können Sie mitverfolgen, wie sich die Anhebung Ihres Soldes auf Ihr tatsächliches Einkommen auswirkt.


Gibt es Gehaltsrechner für Arbeitgeber?

Um eine genaue übersicht über Lohn- und Lohnnebenkosten zu haben, werden auch für Arbeitgeber Gehaltsrechner angeboten. So kann sich der Arbeitgeber ein Bild machen über die einzelnen Beträge und Abgaben, die er für einen Arbeitnehmer, neben dem Nettolohn, bezahlten muss. Wenn etwa ein Gehalt neu berechnet werden soll, der Arbeitnehmer eine bestimmte, tatsächliche Gehaltserhöhung erhalten soll, kann der Arbeitgeber errechnen, wie viel er tatsächlich mehr zahlen muss.


Warum immer die Angabe in brutto und nicht in netto?

Der Brutto-Wert ist Ihnen aus Ihrem Arbeitsvertrag bekannt. Sofern nicht neu verhandelt wurde, ändert ich dieser nicht. Die Nettoauszahlung hingegen ist von verschiedenen Faktoren abhängig. So ändert sich beim Wechsel der Steuerklasse die Höhe der Lohnsteuer. Sozialversicherungsbeiträge werden vom Staat festgelegt und variieren jährlich, manchmal sogar mehrmals jährlich.Manche Abgaben sind regional unterschiedlich, so dass ein bestimmter Bruttolohn in einem Bundesland mehr oder weniger Nettoverdienst in einem anderen bedeutet. Für eine sichere Berechnung braucht man einen fixen Zahlenwert. Daher sollten Sie immer den Bruttolohn in den Gehaltsrechner eingeben.


Gibt es auch einen Netto-Brutto-Rechner?

Es ist anzunehmen, dass es für Tarifverhandlungen oder auch Arbeitgeber derartige Rechner gibt. Für den Arbeitnehmer machen diese Angebote jedoch kaum Sinn, denn er kennt ja seinen Bruttolohn aus dem Tarif- und/oder Arbeitsvertrag.


Welche Abfragen beinhaltet der Gehaltsrechner?

Um einen exakten Wert des Nettogehaltes zu errechnen, braucht der Gehaltsrechner einige Angaben. Zunächst geht es um den Berechnungszeitraum. Hierbei werden eventuelle änderungen bei den Abzügen mit beachtet. Dann geben Sie Ihr Bruttogehalt ein, entweder monatlich oder jährlich, je nach Einstellung. Jahresfreibeträge werden für außergewöhnliche Belastungen gewährt. Wenn Sie einen solchen auf der Lohnsteuerkarte haben, geben Sie ihn bitte mit an. Ihre Lohnsteuerklasse definiert den Prozentsatz an Steuern, die abgezogen werden. Als nächstes werden Sie gefragt, ob Sie kirchensteuerpflichtig sind. Sind Sie nicht sicher, geben Sie immer ja an, gegebenenfalls korrigiert der Rechner diese Angabe. Dann kommt das Bundesland. Dies ist wichtig, da manche Abgaben in den Bundesländern verschieden sind. Bei der Frage nach der Krankenkasse können Sie auswählen zwischen gesetzlich und privat. Hier sind Beitragssätze wichtig, also ob Sie bei der gesetzlichen etwa allgemein veranlagt sind oder als Familienversicherter, beziehungsweise freiwillig. Haken Sie privat an, so werden Sie nach der Beitragshöhe gefragt. Danach kommen Fragen nach der Rentenversicherungspflicht, den Kinderfreibeträgen und ob Sie älter als 22 Jahre sind. Diese Frage ist relevant, da Jüngere Ermäßigungen in der Pflegeversicherung erhalten. Der Button "Berechnen" zeigt Ihnen schließlich Ihr Nettogehalt.


Was ist die Lohnsteuer?

Hierbei handelt es sich um eine Vorleistung auf die Einkommenssteuer, die am Ende eines Berechnungszeitraumes, meist im Mai, fällig wird. Die Lohnsteuer wird vom Bruttogehalt abgezogen und vom Arbeitgeber direkt an das Finanzamt abgeführt. Bei der Lohnsteuer sind Kinderfreibeträge und Sozialbeiträge berücksichtigt. In der Einkommensteuererklärung können Sie zusätzliche Ausgaben geltend machen, wie etwa Werbungskosten, außergewöhnliche Belastungen, aber auch zusätzliche Einkünfte müssen angegeben werden. Aus diesen Werten wird das tatsächliche zu versteuernde Jahreseinkommen errechnet. Die darauf zu entrichtende Steuer ist die Einkommensteuer. Ist Ihre entrichtete Lohnsteuer höher, als Ihre tatsächlich abzuführende Einkommenssteuer, so wird der überschuss an Sie zurück erstattet. Ist die Lohnsteuer, die abgeführt wurde geringer als die zu entrichtende Einkommenssteuer, müssen Sie nachzahlen.


In welchen Fällen macht eine Berechnung des Lohnes in Jahresbrutto Sinn?

Wenn Sie das ganze Jahr bei der gleichen Firma zu einem festen Gehalt arbeiten und durchgängig beschäftigt sind, macht diese Berechnungsform Sinn. So können Sie sich einen überblick über die anfallende Einkommenssteuer verschaffen.


In welchen Fällen macht eine Berechnung des Lohnes in Monatsbrutto Sinn?

Monatsbrutto bietet sich an, wenn Sie nicht durchgängig beschäftigt sind oder keine gleichmäßigen Bezüge haben. Variable Bezüge können etwa durch Zuschläge oder Provisionen auf das Grundgehalt entstehen. Dies ist zum Beispiel bei Schichtarbeit von Belang, oder auch, wenn Notdienste übernommen werden.


Brutto-Arbeitslohn:

Der gesamte Geldbetrag, den ein Arbeitgeber seinem Angestellten für dessen Berufstätigkeit monatlich zahlt. Der Brutto-Arbeitslohn ist die Summe von Abzug der Lohnsteuer und Abgaben. Auf dem Konto des Angestellten kommt der Netto-Arbeitslohn an, also die Summe, die nach Abzug aller Abgaben und Steuern vom Lohn übrig bleibt.


Jahres-Freibetrag:

Er wird nach Antrag auf der Lohnsteuerkarte eingetragen. Ein solcher Freibetrag kann zum Beispiel bei außl;erordentlich hohen Fahrtkosten oder anderen sogenannten außl;ergewöhnlichen Belastungen, die die normalen Werbungskosten übersteigen beantragt werden. Als außl;ergewöhnliche Belastungen gelten auch Pflegschaften oder Belastungen aus Vermietung und Verpachtung. Im Einzelnen prüft das Finanzamt, ob Anspruch besteht. Der Freibetrag wird vom zu versteuernden Jahreseinkommen abgezogen und hat so oft Steuererstattungen zur Folge.


Steuerklasse:

Die Steuerklasse beschreibt die Höhe des Prozentsatzes der abzuführenden Steuern. In Deutschland sind sechs Lohnsteuerklassen bekannt, wobei die sechste die höchsten Abgaben zur Folge hat.

Steuerklasse I :
Hier werden Ledige veranlagt, ebenso dauernd getrennt Lebende oder Menschen, deren Ehepartner nur begrenzt steuerpflichtig ist. Ebenso Steuerzahler, die in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben. Die Steuerklasse eins wird durch die Klassen drei und fünf ausgeschlossen.

Steuerklasse II :
Hier werden Alleinerziehende veranlagt, die die Voraussetzung für die Klasse I erfüllen, aber Anspruch auf Entlastung für Alleinerziehende haben. Auch verwitwete Steuerzahler werden ab dem Monat nach dem Sterbedatum des Partners hier eingeordnet. Bei Verwitweten kann das sogenannte Gnadensplitting angewandt werden.

Steuerklasse III:
Sie ist für Verheiratete, die nicht dauernd getrennt leben und nicht die Steuerklasse IV gewählt haben. Derjenige, der mehr verdient, erhält dann Steuerklasse drei, der andere mit dem deutlich geringeren Einkommen die Steuerklasse fünf. Bei Verwitweten, deren Partner voll einkommensteuerpflichtig war, kann bis zu einem Jahr nach dem Tod des Partners diese Steuerklasse in Betracht gezogen werden. (Gnadensplitting). Voraussetzung: Das Paar muss zusammengelebt haben.

Steuerklasse IV:
Verheiratete fallen grundsätzlich in diese Steuerklasse, wenn beide voll einkommensteuerpflichtig sind. Die Klasse empfiehlt sich, wenn beide in etwa gleich viel verdienen. Einmal im Jahr darf die Steuerklasse gewechselt werden. Hat einer der Partner die Steuerklasse vier, kann der andere NICHT drei oder fünf wählen! Es müssen dann beide die Steuerklasse wechseln.

Steuerklasse V:
Wenn bei deutlichen Einkommensunterschieden ein Ehepartner die Steuerklasse III beantragt, erhält der andere, geringer verdienende die Steuerklasse V.

Steuerklasse VI:
Wenn eine zweite Lohnsteuerkarte beantragt wird weil ein zweites Dienstverhältnis besteht, wird hier immer die Klasse sechs eingetragen. Sie verursacht die höchsten Abzüge, weil nur der Altersentlastungsbetrag als Steuer mindernd berücksichtigt wird. Auch wenn ein Arbeitnehmer schuldhaft keine Lohnsteuerkarte (inzwischen eTIN) bekannt gibt, wird diese Klasse eingetragen.


Rentenversicherungspflicht:

Alle Arbeiter und Angestellten sind verpflichtet, Beiträge an die Rentenversicherung zu zahlen. Der Satz liegt derzeit um die 19 % und wird im Arbeitsverhältnis zur Hälfte vom Arbeitgeber, zur Hälfte vom Arbeitnehmer gezahlt. Auch manche Selbstständige, wie Landwirte, Hebammen, Künstler, Publizisten, selbstständige Lehrer oder Handwerker sind rentenversicherungspflichtig. Sie zahlen die Beiträge vollständig selber. Auch Teilzeitarbeit ist rentenversicherungspflichtig. Ausgenommen sind immer Mini-Jobs. Nicht Versicherungspflichtige können sich freiwillig versichern.


Faktor bei Lohnsteuerklasse 4:

Wenn beide Ehepartner Lohnsteuerklasse vier haben, kann der sogenannte Faktor beantragt werden. Hier wird die zu erwartende Einkommenssteuer mit der tatsächlichen Lohnsteuer nach Splittingtarif in Beziehung gesetzt. Wenn eine Zahl kleiner als 1 heraus kommt, wird diese mit der Lohnsteuer multipliziert. Die Formel lautet: Einkommensteuer nach Splitting geteilt durch Abzug für Klasse vier ist gleich Faktor. Faktor mal Einkommensteuer nach Splitting ist gleich tatsächlicher Abzug. In Zahlen: Angenommen, nach Splitting wird eine Lohnsteuer von 4.000 Euro fällig. Laut Steuerklasse vier jedoch 4.800 Euro. Die Formel lautet dann wie folgt: 4.000 : 4.800 = 0,833 (Faktor). Tatsächlicher Abzug: 400 x 0,833 = 3.998,40 Euro.


Kassensatz:

Seit dem 01.01.2009 wird ein einheitlicher Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung vom Lohn einbehalten. Dieser Anteil in Prozent wird Kassensatz genannt. Derzeit liegt der Satz bei 15,5 %, wobei 8,2 % vom Arbeitnehmer gezahlt werden und 7,3 % vom Arbeitgeber. Es gibt auch den ermäßl;igten Kassensatz von 14,9 %, hier zahlt der AN 7,9 % der AG 7 %.


Krankenkasse:

In der gesetzlichen Krankenkasse sind alle Arbeitnehmer, die mehr als 400 Euro im Monat verdienen und die jeweils geltende Jahreseinkommensobergrenze nicht überschreiten versicherungspflichtig. Wird die Einkommensgrenze überschritten, so kann sich der Arbeitnehmer freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse versichern. Die Beiträge richten sich hier nach der Einkommenshöhe.
Freiberufler, Selbstständige und Arbeitnehmer, die mehr als die Einkommensobergrenze der Pflichtversicherung verdienen, können sich in der privaten Krankenkasse versichern. Hier richten sich die Beiträge nach Alter, Vorerkrankungen und ähnlichen Faktoren. Seit 01.01.2009 gibt es auch hier eine Versicherungspflicht. Das bedeutet, die oben genannten Zielgruppen für die private Krankenversicherung müssen sich versichern. Um dies zu erleichtern, wurde ein sogenannter Basistarif eingeführt.


Kirchensteuerpflicht:

Je nach Bundesland liegt die Kirchensteuer zwischen 8 und 9 %. Die Berechnungsgrundlage ist die zu entrichtende Lohnsteuer. Alle Weltanschauungsverbände, die Körperschaft des öffentlichen rechts sind, dürfen Kirchensteuer erheben. Grundsätzlich kann auch basierend auf der Grund- oder auch der Vermögenssteuer ein Kirchensteuerbeitrag entstehen. Alle eingetragenen Mitglieder einer weltanschaulichen Körperschaft des öffentlichen rechts sind verpflichtet, Kirchensteuer zu entrichten.


Kinderfreibetrag:

Der Kinderfreibetrag gehört zum Schonvermögen des Beschäftigten, welches die Existenz eines Kindes sichern soll. Pro Kind gibt es einen Freibetrag, der jedoch auch auf zwei Lohnsteuerkarten geteilt werden kann. Die Höhe des Kindergeldes findet hier bei der Steuerberechnung Beachtung. Die Finanzämter sind verpflichtet, die für den Steuerzahler günstigste Lösung zu verwenden.


Lohnsteuer:

Sie ist nicht zu verwechseln mit der Einkommensteuer! Die Lohnsteuer wird sozusagen als Vorsteuer vom Arbeitgeber direkt vom Gehalt einbehalten und an das zuständige Finanzamt abgeführt. Bei der Einkommensteuererklärung wird die geleistete Lohnsteuer von der gesamten, ermittelten Einkommenssteuerschuld des Arbeitnehmers abgezogen. Fehlbeträge müssen nachgezahlt werden, wurde zu viel Lohnsteuer einbehalten, so erstattet das Finanzamt den Überschuss zurück.