Karriere - Ratgeber und Lexikon

Verdienst

Das Wort Verdienst ohne Kontext lässt viele Definitionen zu. Als Verdienst bezeichneten Militärs über lange Zeit Orden, Ehrenabzeichen und Medaillen, doch diese Definition von Verdienst, darf als überholt betrachtet werden. Im heutigen Sprachgebrauch, steht das Wort Verdienst als umfassendes Synonym für Lohn, Gehalt, Salär, Honorar bei Arbeitnehmern. Selbständige sprechen dagegen von Verdienst bei Gewinnen und akkumulierten Verdienstspannen. Gelegentlich werden auch Einkünfte aus Kapitalanlagen oder Kapitalgeschäften, als der Verdienst von Investoren bezeichnet. In den meisten Fällen, sieht die deutsche Sprache aber ein anderes Wort für den Verdienst zu, welches eine einwandfreiere Definition zulässt.

In der Regel wird heutzutage mit Verdienst ein Einkommen umschrieben, welches ein Arbeiter oder Angestellter in einem Zeitraum für seine Tätigkeit vom Arbeitgeber erhält. Dieser Verdienstzeitraum beträgt üblicherweise einen Kalendermonat. Ausnahmen machen die so genannten Tage- oder Wochenlohnempfänger, deren Verdienst in kürzeren Zeitspannen abgegolten wird.

Im Wort Verdienst ist das Verb verdienen enthalten. Etwas zu verdienen, ist in etwa gleichbedeutend mit dem Sachverhalt, für eine erbrachte Leistung ein vereinbartes Entgelt zu bekommen. So spricht man beispielsweise bereits vom Verdienen, wenn ein Schüler für einen Nachbarn Schnee schaufelt oder den Rasen mäht und dafür ein Taschengeld erhält. Hier bereits von einem Verdienst zu sprechen, dass wäre vielleicht doch etwas irreführend.

Verdienste sind nach landläufiger Definition nicht zwingend wiederkehrend und können einmalig sein. Bei einem Gehalt, einem Sold oder einem Salär, wird oft eine gewisse Regelmäßigkeit vorausgesetzt.

Auch werden Stücklöhne bei Arbeitern in Fabriken oder Akkordvergütungen gerne als Verdienst bezeichnet. Hier sind die Verdienstmöglichkeiten oft transparent dargestellt und durchaus flexibel. Makler erhalten zum Beispiel Courtagen oder Prämien als Verdienst für ihre Bemühungen. Das Wort Verdienst an sich sagt also nur aus, dass es sich wahrscheinlich um eine Art von Einkommen handelt. Eine weitere Angabe ist demnach unabdingbar, um einen Verdienst korrekt zuordnen zu können. Das kann auch ein einfacher Zeitrahmen sein.

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