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Rente versteuern

Jetzt muss man auch noch die Rente versteuern, warum? Diese Nachricht hat viele Rentner in Angst und Schrecken versetzt, doch das brauch es nicht. Seit 2005 greift diese gesetzliche Regelung, die Rente zu versteuern. Jetzt denken die meisten, wenn man die Rente versteuern muss, dann muss auch Geld an das Finanzamt bezahlt werden. Irrtum, denn es gibt gewisse Grenzen, die es erst mal heißt, überschritten zu werden. Tatsächlich kann man sagen, für die meisten der Rentner ändert sich rein gar nichts.


Hauptsächlich werden diejenigen der Rentner zu Kasse gebeten, die außer ihrer Rente noch über Kapitaleinkünfte verfügen wie z. B. Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung. Laut Schätzungen wird die Zahl derjenigen, die Ihre Rente versteuern müssen, ca. bei 25 Prozent liegen. Alle anderen werden von der Änderung verschont bleiben.

Ab dem 01.01.2005 müssen Renten versteuert werden. Und zwar genau 50 Prozent der gesetzlichen Rente. Das ist aber nur zutreffend, wenn das Einkommen über der Grenze von 7.664 Euro ist. Dieses gilt für Rentner, die schon vor dem 31.12.2004 Rente bezogen haben, oder eben für diejenigen, die nach diesem Zeitraum in Pension gegangen sind. Es gibt eine Staffelung der zu versteuernden Prozentpunkte. Das heißt, bis zum Jahr 2020 erhöht sich der Satz bis auf 80 Prozent. Sprich jeder Rentenjahrgang, bringt jährlich zwei Prozentpunkte mehr zu versteuern.

Der steuerfreie Betrag wird für jeden Rentenjahrgang festgeschrieben. Bis zum Jahr 2040 sind dann die 100 Prozent erreicht. Im Zuge dessen gibt es auch keinen Steuerfreibetrag für Lebensversicherungen mehr. Es sei denn, die Lebensversicherung wird als Rente ausbezahlt. Die gilt für alle abgeschlossenen Verträge vor dem 31.12.2004. Muss die Steuererklärung dem Finanzamt abgegeben werden, sollte nicht vergessen werden, dass man die Sonderausgaben oder die Aufwendungen für eine haushaltsnahe Beschäftigung in der Steuererklärung angibt. Bekommt der Rentner eine betriebliche Altersvorsorge, so gewährt der Staat einen weiteren Freibetrag von 1.800 Euro im Jahr.

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