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Softwareentwicklung – Brancheninformationen

Der wichtigste Punkt im Bereich der Softwareentwicklung ist ein gutes Teamplay. Denn das Aufgabenfeld der Softwareentwicklung umfasst neben der Entwicklung von neuer Software auch die Optimierung bereits vorhandener Programme. Das Aufgabenfeld der Softwareentwicklung reicht weit über das reine Programmieren der Software hinaus. Wichtige Punkte sind auch das Design der Software und der Aufbau der Strukturen, damit die Daten nachvollziehbar abgespeichert werden können. Je nach Aufgabenstellung muss außerdem eine Datenbank integriert oder neu programmiert werden. Das ist beispielsweise dann erforderlich, wenn ein neues Buchungssystem für touristische Betriebe oder eine individuelle Lösung, um Einkauf, Verkauf und Buchhaltung mit einem Programm erledigen zu können, erforderlich. Im letzten Arbeitsschritt muss die Rohfassung eines Programms auf Herz und Nieren getestet werden, um die Anwenderfreundlichkeit zu testen und eventuelle Schwachpunkte herauszufinden.

Weil gerade komplexe Softwarelösungen eine hohe Anforderung an die Softwareentwicklung stellen, wird im Vorfeld ein detaillierter Projektplan erstellt. Die Software wird also nicht am Stück entwickelt, sondern Schritt für Schritt in vorher festgelegten Phasen. Dabei werden nicht alle Arbeitsschritte zwingend von einem Team erstellt. Für einzelne Schritte wird in der Softwareentwicklung gern auf externes Expertenwissen zurückgegriffen. Grob lässt sich dieser komplexe Prozess in folgende Teilbereiche untergliedern: Projektmanagement, Qualitätsmanagement, Risikomanagement, Anforderungserhebung, Systemdesign und technische Konzeption, Implementierung, Softwaretest, Softwareeinführung sowie Wartung und Pflege.

Das Projektmanagement überwacht den Entwicklungsprozess der Software. Werden größere Projekte an externe Dienstleister vergeben, richten Auftraggeber und -nehmer meist ein eigenes Projektmanagement ein, dem ein Kontrollgremium vorsitzt, welches aus Vertretern von beiden Parteien besteht. Eng verzahnt mit dem Projektmanagement ist das Qualitätsmanagement. Dieses konzentriert sich auf die Überprüfung der qualitativen Kriterien, die im Vorfeld definiert wurden. Unterstützt kann das Qualitätsmanagement von entsprechenden Programmen werden, die eine Zertifizierung nach ISO 9000 besitzen. Weil Informationssysteme sehr komplex sind, kann niemand eine absolute Sicherheit garantieren. Ein unerlaubter Zugriff von außen etwa lässt sich nicht mit Sicherheit ausschließen. Das Risikomanagement ist dafür verantwortlich, ein Höchstmaß an Sicherheit unter den gegebenen wirtschaftlichen Bedingungen zu garantieren.

In der Anforderungserhebung wird untersucht, welche Anforderungen die späteren Nutzer an die Software stellen. Im Blickfeld sind auch die technischen Rahmenbedingungen. Auch Schnittstellen zu anderen Systemen oder gesetzliche Vorgaben werden hier berücksichtigt. Aus der Summe an Anforderungen und Funktionen wird ein sogenanntes Pflichtenheft erstellt, an dem sich der technische Entwurf und die spätere Architektur der Software orientieren.

Sobald das Pflichtenheft erstellt ist, kommt der Systemanalytiker oder Programmierer ins Spiel, der die Architektur des Programms festlegt. Anschließend wird die Software realisiert. Hier werden Programme oder Programmteile neu geschrieben oder die vorhandene Software neu konfiguriert. Bevor die Software schließlich auf die Rechner installiert wird, wird sie einem ausführlichen Test unterzogen. Dabei wird die Software auf Programmfehler, aber auch inhaltlich untersucht. Es ist in der Softwareentwicklung völlig normal, dass ein Programm sogar mehrfach überarbeitet wird.

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