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Eigenanalyse – Was kann ich nicht ?

Bestimmte Fragen stellt man sich am besten im Rahmen einer Eigenanalyse - was kann ich nicht? Was sind meine Schwächen, was sind meine wunden Punkte, was zählt nicht zu meinen Talenten? Auch wenn man sich meist lieber mit positiven Eigenschaften beschäftigt, ist es auch wichtig, sich im Rahmen einer fundierten Eigenanalyse mit Defiziten auseinander zu setzen. Schließlich hat jeder Mensch Dinge, die ihm nicht liegen, die er einfach nicht wirklich kann. Manche Fähigkeiten hat man von Geburt an, manche erlernt man später und manche sind einfach wirklich nichts für einen.

Welche blinden Flecken die eigene Fähigkeitsliste hat, wo man immer wieder nachvollziehbar versagt - das kann man in einer Eigenanalyse dank hilfreicher Listen, Fragebögen, Gedankenansätze zur Vergangenheitsanalyse oder sonstigem fremdem Input beispielsweise in Form von objektivem Feedback selber erkennen, begreifen und auch akzeptieren. Leistungsbilanzen, Eignungsdiagnosen, Fähigkeitslisten und ähnliche Methoden dienen stets allein der Selbsterkenntnis. Dafür ist wirkliches Interesse daran notwendig, auch unangenehmen Tatsachen des Nicht-Könnens bei der Eigenanalyse ins Gesicht zu sehen und sich wirklich tiefgehend mit den eigenen bewussten Reaktionen und unterbewusstem Verhalten zu beschäftigen.

Natürlich verändert sich das Profil der eigenen Fähigkeiten beständig und man wächst bekanntlich auch an seinen Aufgaben. Daher empfiehlt sich eine regelmäßige Eigenanalyse, um auch neu auftauchende, bisher noch nicht wichtige oder nicht bemerkte Schwächen ins Bewusstsein zu rücken. So kann man sich auch immer wieder mal klar machen, was man vielleicht mittlerweile doch kann und eigentlich nicht konnte und an solchen Erfolgen insgesamt wachsen.

Es leuchtet ein, dass man sowohl im Privatleben in der Freizeit wie auch im Arbeitsleben im Beruf davon profitiert, diese Achillesversen zu kennen. Nur wer sich dank einer Eigenanalyse dessen bewusst ist, was er nicht kann, kann solche nervenaufreibenden Dinge oder Situationen bewusst vermeiden und so Energie sparen. Wer bewusst auf seine Stärken hinarbeitet und es vermeidet, unter seinen Schwächen zu leiden, der kann privat wie beruflich effektiver sein und insgesamt selbstsicherer durch das eigene Leben gehen. Auch in Prüfungssituationen und vor allem in Bewerbungs-Verfahren lohnt es sich, seine Schwächen zu kennen, um produktiv mit ihnen umgehen und sie selbstbewusst präsentieren zu können.

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