Karriere - Ratgeber und Lexikon

Burnout

Der Begriff Burnout stammt aus dem englischen und bedeutet übersetzt im eigentlichen Sinn „sich ausgebrannt fühlen“. Die betroffenen Personen sind häufig beruflich überlastet, welches sich nach und nach in andere Lebensbereiche wie Familie oder Partnerschaft auswirkt.

Burnout zu diagnostizieren ist nicht leicht, weil es sich aus vielen, einzelnen körperlichen, wie auch psychischen Symptomen zusammensetzt, die nicht zwangsläufig darauf zurückzuführen sind. Und außerdem würde man von der Person selbst zunächst nicht davon ausgehen, dass diese an Burnout leiden könnte. Denn Betroffene sind häufig sehr aktive Menschen, die mit elanvollem Ehrgeiz ihren Job erledigen, der sich allerdings nicht nur auf den Beruf beschränkt. Sie übernehmen zusätzliche Arbeiten, kommen als erstes ins Büro und verlassen dieses als letztes und wollen ihre Aufgabe nach perfektionistischen Maß erledigen – klingt im ersten Augenblick nach einem guten Mitarbeiter.

Doch häufig – nicht immer – verbirgt sich dahinter eine andere Seite. Es ist wie mit dem Akku eines Handys, wird es nicht aufgeladen, ist es irgendwann leer und man kann damit nicht mehr telefonieren, erst wenn der Akku wieder aufgeladen ist. Und so ist es auch mit Menschen, die nur Tun und Funktionieren, weil sie sich ein zu hohes Maß an sich selber stellen – das kann man im Grunde auch, aber zwischendrin ist es wichtig eine Pause einzulegen, um sich aufzuladen.

Menschen mit Burnout Syndrom wissen oftmals nicht mehr wann genug ist. Sie spüren ihre eigenen körperlichen und psychischen Grenzen nicht mehr. Daraus resultiert häufig eine innere Leere, die mitunter zu Depressionen, allgemeine Lustlosigkeit oder auch eine Sinnlosigkeit mit sich führt. Und ebenso der Körper mag irgendwann nicht mehr und zeigt es mit z.B. einer simplen Erkältung. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem immer tiefer führenden Strudel, aus dem Betroffene häufig alleine nicht mehr herauskommen und da die Symptome so vielseitig sind und nicht nur auf Burnout zutreffen, ist eine Diagnose nicht leicht zu finden. Aber im Grunde ist es einfach – und zugleich die größte Herausforderung – sich dem Ausgebranntsein zu wiedersetzen, in dem man sich, seiner eigenen Person und seinen Bedürfnissen bewusst wird und die physischen sowie körperlichen Signale wahrnimmt.

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