Karriere - Ratgeber und Lexikon

Durchschnittslohn

Der Durchschnittslohn gibt an, wie viel durchschnittlich in einem Jahr pro Arbeitnehmer in einem Land verdient wird. Die Summe gibt also an, wie hoch das Jahreseinkommen durchschnittlich ist. In Deutschland lag das Brutto-Jahreseinkommen im Jahr 2009 bei etwa 40 000 Euro. Die Tendenz zeigt aber, dass es wohlmöglich weniger werden wird, anstatt dass der Durchschnitt steigt. Dabei muss man aber berücksichtigen, dass die unterschiedlichen Branchen ohnehin unterschiedliche Jahreseinkommen möglich machen.


Der Durchschnittslohn wird also nicht nur von Jahr zu Jahr und von Land zu Land wanken, sondern eben auch von Branche zu Branche. Da es keinen einheitlichen Mindestlohn in Deutschland und Europa gibt, ist auch die Möglichkeit, dass der Durchschnittslohn sinkt, gegeben. Dieser Tendenz wollen daher die Gewerkschaften Einhalt gebieten.

Der Durchschnittslohn zeigt also auch, welche Gehaltschancen in welcher Branche bestehen. Liegt zum Beispiel das durchschnittliche Jahreseinkommen in einer Branche bei 40 000 Euro, so kann man bei einer durchschnittlichen Anzahl der Arbeitsstunden ebenso mit einem solchen Gehalt rechnen. Utopisch wäre die doppelte Summe, wenn auch nicht unerreichbar. Denn noch ist das Einkommen von den Möglichkeiten in einem einzelnen Unternehmen, von dem persönlichen Einsatz und von dem jeweiligen Abschluss des Arbeitnehmers abhängig.

An dem Durchschnittslohn lässt sich aber ebenso erkennen, dass es auch Aufschwünge gab. Außerdem lassen sich Unterschiede zwischen den Verdienstmöglichkeiten der beiden Geschlechter wie auch in den einzelnen Regionen in Deutschland feststellen. So verdienen männliche Arbeitnehmer im Durchschnitt mehr, als ihre weiblichen Kollegen, Arbeitnehmer, die im Osten von Deutschland tätig sind, verdienen weniger, als Arbeitnehmer im Westen. Statistiker erklärten diese Unterschiede, vor allem die Differenz zwischen Männern und Frauen damit, dass das Anforderungsniveau ein anderes sei und die Verteilung auf die unterschiedlichen Branchen diese Unterschiede ausmachen.

Auch die Dauer der Beschäftigung, wie die Dauer der Betriebszugehörigkeit sei ausschlaggebend für diese Zahlen. Die gesamte Arbeitsstruktur von Männern und Frauen sei also different.

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