Karriere - Ratgeber und Lexikon

Gehaltsveränderungen

Wenn sie nach oben gehen, dann ist das sehr angenehm, aber wenn sie aus irgendeinem Grund nach unten korrigiert werden sind Gehaltsveränderungen sehr unangenehm. Denn schließlich muss man mit dem Gehalt die Lebenshaltungskosten bestreiten. Es stellt also eine feste Größe dar. Eine Veränderung kann also sehr fatale Folgen haben.

Positive Gehaltsveränderungen durch Mehrarbeit:

Gehaltsveränderungen kann man in sofern beeinflussen, wenn man die Arbeitssituation verändert. Natürlich ist man bemüht, die Gehaltsveränderungen nach oben zu verbessern. Man kann das zum Beispiel mit Mehrarbeit oder Überstunden erreichen oder auch die sogenannte Schichtarbeit. Also Arbeit zu unterschiedlichen Zeiten wie auch an Sonn- und Feiertagen, für die man eine Zulage erhält. Diese Schichtarbeit trägt zu einer Gehaltsveränderung bei. Ebenso eine berufliche Weiterbildung, eine Spezialisierung auf einem Gebiet, das dem Unternehmen einen wirtschaftlichen Aufschwung ermöglicht, kann eine Gehaltsveränderung herbeizuführen.


Ein berufliches Engagement zahlt sich immer aus. Das jeweilige Unternehmen wird die Arbeit zu schätzen wissen, und das macht sich dann unter Umständen in einer Gehaltsveränderung bemerkbar. In manchen Unternehmen ist es auch üblich, dass es nach langer Betriebszugehörigkeit ganz automatisch eine Gehaltsveränderung gibt.

Diese oben angeführten Beispiele tragen im Allgemeinen zu einer positiven Gehaltsveränderung bei, aber es gibt natürlich auch die Kehrseite:

Eine schwere Krankheit, die es auf Dauer unmöglich macht, im beruflichen Alltag zu bestehen kann eine Gehaltsveränderung herbeiführen. Auch die betriebliche Situation ist ausschlaggebend, wenn das Unternehmen zum Beispiel wirtschaftliche Schwierigkeiten hat, kann es den ursprünglich ausgehandelten Lohn nicht mehr zahlen. Dann muss der Arbeitnehmer mit einer Gehaltsveränderung rechnen, leider im sehr negativen Bereich. Dazu zählt auch der Bereich der Kurzarbeit. Bei weniger Leistung, gibt es auch weniger Gehalt.

Oftmals gerät der Arbeitnehmer dann unverschuldet in eine sehr missliche finanzielle Situation, denn er hat, bedingt durch diese Gehaltsveränderung, nicht mehr das zum Lebensunterhalt benötigte Geld für Miete, Heizung und Wohnung im Allgemeinen zur Verfügung. Alle diese, doch sehr negativen Gehaltsveränderungen können nur sehr schwer im Voraus erfasst werden, sie stellen für den Arbeitnehmer eine, mitunter fast unüberwindliche Situation dar. Denn oftmals ist es nicht nur der wirtschaftliche Aspekt, auch die soziale Komponente wird durch solche Gehaltsveränderungen beeinflusst.

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