Karriere - Ratgeber und Lexikon

Geringverdiener Zuschuss

Ein Geringverdiener Zuschuss bietet die Möglichkeit, staatliche finanzielle Unterstützung zu bekommen, wenn man einen zu niedrigen Verdienst erzielt. Damit Geringverdiener wirklich profitieren, muss genau abgewägt und kalkuliert werden, welche Form des Geringverdiener Zuschusses die meisten Vorteile bringt.

Eine Form des Geringverdiener Zuschusses ist das Arbeitslosengeld 2, mit dem man sein Einkommen auf eine angemessene Höhe aufstocken kann. Wer seinen Lebensunterhalt trotz Arbeitsverhältnis nicht allein aus dem eigenen Lohn bestreiten kann, hat unter Umständen die Möglichkeit, als Geringverdiener Zuschuss über das Arbeitslosengeld 2 Transferleistungen zu bekommen. Um den Zuschuss zu erhalten muss ein formgerechter Antrag gestellt werden.



Eine weitere Form des Geringverdiener Zuschusses ist der Wohngeld-Zuschuss. Dabei erhält man Unterstützung für die Mietzahlungen, um auch von einem niedrigen Gehalt leben zu können. Denn trotz Einkommens kann es sein, dass Dinge über die Wohnung hinaus nicht finanziert werden können. Die Höhe des Zuschusses wird von vielen Faktoren bestimmt und und variiert. Wohngeldtabellen können einen Überblick über die mögliche Höhe dieser Geringverdiener Unterstützung bieten. Um Wohngeld zu erhalten, muss man einen Antrag beim Wohnungsamt stellen und auf den endgültigen Bescheid warten.

Die Geringverdiener Zuschüsse müssen nach einer bestimmten Frist wieder neu beantragt werden, da die Bezugsdauer für Geringverdiener mit fester Beschäftigung sonst automatisch ausläuft. Das Wohngeld erhält man beispielsweise zunächst nur für ein Jahr. Besteht der Bedarf weiterhin, sollte man rechtzeitig (rund zwei Monate vor Ablauf der Frist) einen Folgeantrag für den Arbeitslosengeld 2 Zuschuss oder das Wohngeld beim Arbeitsamt bzw. beim Wohnungsamt stellen.

Als dritte Form des Geringverdiener Zuschuss kann ein Beitrag zur Krankenkasse möglich sein. Dieser Weg kann für Selbstständige interessant sein, da sie sich privat krankenversichern müssen und so automatisch einen recht hohen Mindestbeitrag (rund 300 Euro) zahlen müssen. Wenn diese Belastung dazu führt, dass ein Selbstständiger zu wenig Einkommen erwirtschaftet und Anspruch auf Leistungen nach dem Arbeitslosengeld 2 hätte, kann er einen Zuschuss vom Arbeitsamt zur Krankenversicherung beantragen. Auch hier hilft der Staat Menschen mit kleinem Einkommen dabei, trotzdem die täglichen Lebenserhaltungskosten zahlen zu können.
Beim Zahnersatz können Geringverdiener über die Regelung für Härtefälle besondere Zuschüsse erhalten.

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