Was verdient eigentlich ein …?

EDV-Beratung – Brancheninformationen

Längst hat der Computer nicht nur in Unternehmen Einzug gehalten. Auch zuhause, wie in allen Bereichen des täglichen Lebens kommt man in diesen Zeiten ohne die EDV, wie man sie früher nannte, nicht aus. Elektronische Datenverarbeitung – heute sind Computer und Programme zu weit mehr fähig und immer unübersichtlicher wird das Angebot an Soft- wie auch an Hardware. Kaum ein Lebens- oder Arbeitsbereich, für den es nicht spezielle Artikel gibt. Doch wie sollte man da den Überblick behalten?

Der Begriff EDV wurde durch das Kürzel IT überholt. IT steht für Informations- und Telekommunikation. Wer Beratung in diesem Bereich sucht, ist beim IT-Systemkaufmann bestens aufgehoben. Die Ausbildung zu diesem zukunftsträchtigen Beruf dauert in der Regel drei bis dreieinhalb Jahre, kann aber, bei guten schulischen Leistungen und mit Einverständnis des Ausbildungsbetriebs um bis zu einem Jahr verkürzt werden. Die Ausbildung selbst erfolgt, wie in vielen anderen Berufen auch, im dualen Ausbildungssystem. Darin wird die betriebsinterne Ausbildung durch eine schulische Ausbildung begleitet.

Das Kern-Aufgabengebiet des IT-Systemkaufmanns ist die Bereitstellung von IT-Lösungen für den Kunden. Dazu gehört auch die Durchführung innerhalb von Projekten sowohl in kaufmännischer, technischer als auch in organisatorischer Hinsicht. Neben administrativen Aufgaben, wie dem Einkauf, gehört vor allem die Beratung des Kunden im Vordergrund. Der IT-Systemkaufmann kennt die Bandbreite der erhältlichen Hardware und ist bemüht, dem sich ständig erweiterten Angebot an Software gerecht zu werden.

Berater in diesem Bereich können sowohl im Einzelhandel tätig sein, als auch als Teil von speziellen Marken agieren. So bieten beispielsweise große Software- und auch Systemhäuser vielfach Fachleute zur Verfügung, die den Kunden, mitunter auch vor Ort, beraten und maßgeschneiderte Lösungen anbieten. Diese sind dann natürlich, da markenbezogen, viel tiefer in der Materie der jeweiligen Produkte involviert als es der Berater eines Fachgeschäftes, das eine große Bandbreite im Angebot hat, sein kann.

Solche Beratertätigkeiten sind mit Sicherheit ein Berufsbild mit Zukunft, denn längst ist das Ende der Fahnenstange in Sachen IT erreicht. Im Gegenteil. Fast täglich kommt neue Soft- und Hardware auf den Markt. Gerade in den letzten Jahren hat sich dieser Markt schon fast dramatisch verändert. Die Berater von heute müssen auch den geänderten Wünschen in Bezug auf tragbare Computer, Touchscreens und Smartphones gerecht werden. Selbst in großen Unternehmen werden diese kleinen Hilfsmittel des Alltags auch als Schnittstellen zu den hausinternen großen Systemen immer wichtiger. Beratung erscheint, gerade bei diesen doch noch sehr neuen Möglichkeiten, wichtiger denn je. Ein Beruf mit Zukunft, der viel technisches Vermögen und letztlich auf Flexibilität verlangt.

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