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Ladenbau – Brancheninformationen

Der Ladenbau beinhaltet die Ausstattung von Geschäftsräumen des Einzelhandels mit Möbeln wie Regale, Theken, Kleiderständer usw. sowie die farbliche und beleuchtungsmäßige Ausgestaltung. Die Ausstattung der Läden ist abhängig von der Art der angebotenen Waren und dem Kundenkreis. So verlangt die Einrichtung einer Verkaufsstelle für Fleisch- und Wurstwaren ein anderes Mobiliar als die eines Elektronikmarktes. In der Regel entwerfen unabhängige Designer die Ladeneinrichtung und passen diese an das Warensortiment an. Bei der Planung und Projektierung von Verkaufsstellen arbeiten Ladenbauer mit Innenarchitekten, dem Ladenbetreiber sowie verschiedenen ausführenden Gewerken wie Fußbodenleger, Maler, Trockenbauer und Tischler eng zusammen. Neben der richtigen Ausstattung spielt auch die richtige Präsentation der Waren eine bedeutende Rolle und trägt maßgeblich zum Umsatz bei.

Zahlreiche Neueröffnungen von Geschäften und Dienstleistungsbetrieben verhelfen dem Ladenbau zu einer Fülle von Aufträgen. Die Einrichtung von Filialen der Handelsketten übernehmen meistens große Unternehmen, die mit dem Auftraggeber unter Vertrag stehen. Die Herstellung der Möbel und der gesamten Inneneinrichtung erfolgt nach einem einheitlichen Design (Corporate Design), welches das Handelsunternehmen widerspiegelt. Die Gestaltung privat geführter Läden geschieht nach der Art der anzubietenden Waren und den persönlichen Vorlieben des künftigen Betreibers. Dabei kommen sowohl standardmäßige Möbel als auch Sonderanfertigungen zum Einsatz.

Der Beruf des Ladenbauers bietet ein breites Tätigkeitsfeld sowie gute Aufstiegschancen. Der Bewerber sollte über handwerkliche Fähigkeiten sowie kreative Power verfügen. Kenntnisse in ausführenden Gewerken, insbesondere dem Maler- und Tischlerhandwerk sind von Vorteil. Der sichere Umgang mit der Technik ist ebenso obligatorisch wie der ständige Wille zur Weiterbildung und die Bereitschaft, auch außerhalb des Wohnortes zu arbeiten. Außerdem sind technisches Verständnis sowie das Lesen technischer Zeichnungen und Grundrisspläne wichtige Voraussetzungen für den beruflichen Einstieg im Ladenbau. Unabhängigkeit und Flexibilität sind weitere Eigenschaften eines Ladenbauers, da die Eröffnung von Verkaufsstellen oftmals an feste Termine gebunden ist.

Wer über die notwendigen Fähigkeiten und Fertigkeiten verfügt und Spaß am Umgang mit anderen Menschen hat, findet als Ladenbauer einen unbefristeten und sicheren Arbeitsplatz mit einer attraktiven Entlohnung sowie weiteren Konditionen, die von Trennungsentgelt bis zum eigenen Firmenwagen reichen. Das Aufgabengebiet ist abwechslungsreich und reicht von der Planung und Projektierung über die Montage der Möbel und Einrichtung bis zur Übergabe der Verkaufsstelle an den zukünftigen Betreiber oder Inhaber. Der Ladenbauer berät den Bauherren und unterbreitet ihm in Abhängigkeit von den baulichen Gegebenheiten ein Angebot. Die Anfertigung der Möbel einschließlich Einbau erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den herstellenden Unternehmen. Die Lieferung standardisierter Möbel und Geräte wie Kühlschränke, -truhen und -theken sowie Kassenstationen erfolgt in vormontiertem Zustand.

Auch nach der Eröffnung der Verkaufsstelle betreut der Ladenbauer den Betreiber, etwa bei einer notwendigen Reparatur oder Erweiterung. Dies setzt jedoch voraus, dass Möbel und Ausstattung über einen längeren Zeitraum verfügbar sind, um einen problemlosen Austausch ohne aufwendige Nacharbeiten zu ermöglichen. Der Ladenbau bietet außerdem zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten sowie einen Einstieg in die Selbstständigkeit mit einem eigenen Unternehmen.

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