Karosseriebauer

Wer als Karosseriebauer beziehungsweise Karosseriebauerin tätig sein möchte, muss zunächst eine Ausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz und der Handwerksordnung absolvieren. Diese Ausbildung ist bundesweit geregelt und dauert dreieinhalb Jahre. Man kann sie im Handel, Handwerk und auch in der Industrie absolvieren. Danach ist es möglich, die Meisterprüfung abzulegen. Dazu werden bestimmte Kurse und Lehrgänge angeboten, die auf die Prüfung vorbereiten. Eine Teilnahme ist dabei nicht Pflicht, sondern wirkt lediglich unterstützend. Solche Lehrgänge werden von verschiedenen Bildungsträgern angeboten und unterscheiden sich daher in Kosten und Dauer.

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Hat man zunächst die Grundausbildung absolviert, kann man in erster Linie in Betrieben arbeiten, die Fahrzeuge und Nutzfahrzeuge herstellen. Auch bei Zulieferern der Automobilindustrie findet man Beschäftigungen. Weiter kann man bei Ausstattern von Fahrzeugen sowie bei Betrieben, die auf das Umrüsten von Fahrzeugen spezialisiert sind, arbeiten. Betriebe mit einem eigenen Fuhrpark oder Werkstattbereich stellen weitere potenzielle Arbeitgeber dar. Große Bauunternehmer, Kfz-Ersatzteilhändler und der öffentliche Verkehrsbetrieb können ebenso als Arbeitgeber in Frage kommen.

Als Karosseriebauer hat man die Aufgabe, die Karosserie von unterschiedlichen Fahrzeugen herzustellen. In einem Betrieb, der Automobile herstellt, hat man meistens eine Teilaufgabe an einem Fließband. Ansonsten stellt man als Karosseriebauer auch Systeme und Anhänger her, die für den Transport von Brenn- und Baustoffen sowie für Müll genutzt werden. Weiter montiert man Seilwinden, Ladeeinrichtungen und Ladekräne. Dazu müssen gegebenenfalls Fahrgestelle angepasst werden. Das bedeutet, dass man als Karosseriebauer Fahrzeuge in Größe, Höhe und Länge verändern kann.

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In einer Werkstatt arbeitet man meistens daran, Fahrzeuge in ihrem Aussehen zu verändern. Das bedeutet, dass man als Karosseriebauer zum Beispiel das Anbringen eines Spoilers vornimmt und nach Kundenwunsch die Karosserie des Wagens individuell gestaltet. Dabei muss man allerdings die rechtlichen Vorschriften einhalten. Je nach Vorrichtungen, die man neu an- oder eingebaut hat, werden die Kunden in die Bedienung eingewiesen und der Karosseriebauer erläutert genau, welche Veränderungen er vorgenommen hat.

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