Karriere - Ratgeber und Lexikon

Gehaltsnachzahlung

Die verschiedenen Gründe, wie eine Gehaltsnachzahlung zustande kommen kann sind folgende. Einer der Gründe für eine Gehaltsnachzahlung ist in jedem Fall, der durch geleistete Mehrarbeit bestehende Anspruch auf mehr Geld. Da die Abrechnung für Lohn und Gehalt meist nur den laufenden und den vorherigen Abrechnungszeitraum bezogen werden, kommt es somit zu einer Gehaltsnachzahlung.


Sinnvoll ist eine Gehaltsnachzahlung im nächsten Monat, aber unter bestimmten Voraussetzungen kann die Bezahlung auch erst im nächsten Jahr stattfinden. Dabei ist allerdings zu beachten, dass sich durch die Höhe der Gehaltsnachzahlung ein nicht zu unterschätzender steuerlicher Nachteil ergeben kann. Trägt der Arbeitgeber für diese Verzögerung beziehungsweise Verspätung die Schuld, muss er dem Arbeitnehmer den dadurch entstandenen finanziellen Schaden ausgleichen.

Ein weiterer Grund für eine Gehaltsnachzahlung liegt dann vor, wenn der Arbeitnehmer im Nachhinein eine Lohn- oder Gehaltserhöhung erhält, die aber erst mit einer der nächsten Lohnabrechnungen ausbezahlt wird.

Der Streit ums Geld:


In vielen Fällen wird muss eine Gehaltsnachzahlung vor Gericht erstritten werden. Sei es mithilfe einer gewerkschaftlichen Organisation oder auch allein, kann in einem Prozess vor dem Arbeitsgericht eine Forderung für Gehaltsnachzahlung eingeklagt werden. Dies sollte nie ohne Rechtsanwalt stattfinden. Es hat gerade in der letzten Zeit dahingehend einige Urteile gegeben, die den Arbeitnehmern zu ihrem Recht verholfen haben. In einem Fall ging es um eine Gehaltsnachzahlung, da die klagenden Mitarbeiter bislang einen viel zu niedrigen Lohn erhalten hatten und dies als unzulässig vom Gericht gewertet wurde. Der angeklagte Unternehmer musste daraufhin die Gehaltsnachzahlung an die Arbeitnehmer akzeptieren.

Selbstverständlich kann man auch erst versuchen, wenn eine Gehaltsnachzahlung aussteht, sich mit der Leitung des Unternehmens auf einvernehmlicher Basis zu einigen. Dann könnte in vielen Fällen der Weg über ein Gerichtsurteil vermieden werden, was ja auch bekanntlich sehr lange dauert. Wenn sich allerdings aufgrund von unüberwindbaren Schwierigkeiten keine Einigung erzielen lässt, bleibt dem Arbeitnehmer nur der Weg über eine Klage vor Gericht, um seiner Forderung nach Gehaltsnachzahlung Nachdruck zu verleihen.

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