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Recht – Brancheninformationen

Zur Abgrenzung des Begriffs Recht existieren zahlreiche Theorien. Die Branche setzt darauf, die Reichweite des Rechts durch den jeweiligen Teilbereich zu bestimmen. Das Recht als Wirtschaftszweig erfährt international zahlreiche Ausformungen. Es bildet die Grundlage für finanzwirtschaftliche Berufe, wie Steuerberater sowie für die klassischen juristischen Berufe wie Richter oder Anwälte. Darüber hinaus bezeichnet das Recht als gesellschaftspolitisches Modell überwiegend die Gesamtheit von Normen eines abgegrenzten Bereichs. Es handelt sich beispielsweise um ungeschriebene Verhaltensregeln innerhalb einer Berufsgruppe. Des Weiteren basieren ethnische Verhaltensweisen auf Rechten und Pflichten. Rechtsordnungen, wie Gesetze, erzeugen die alltäglichen Rechte und Pflichten von Bürgern.

Auszüge der Rechtsgeschichte und wie daraus eine Branche entstand

Bereits die antiken Gesellschaften betrieben einen regen Handel. Die Rechtsformen der Tauschgeschäfte fußten auf Rechten und Pflichten, erfuhren aber einen geringeren Wert als Branche im Vergleich zu folgenden Daten: Die Geschichte des Rechts als bedeutender Wirtschaftszweig beginnt im Mittelalter. In der präindustriellen Gesellschaft verfügen Großgrundbesitzer über große Ländereien. Auf Schriftstücken vereinbaren sie, dass Bauern diese pachten und bewirtschaften. Erste schriftliche Verträge entstehen. Bauern verteidigen sich gegen die teilweise drakonischen Maßnahmen der Lehnsherren mit Streiks. Dieses Mittel findet heute Ausdruck im Gewerkschaftswesen. Beschäftigte der Gewerkschaften gehören der Branche Recht an.

Städte gründen sich zu dieser (und späterer) Zeit auf dem Stadtrecht. Stadtherren vereinigen mehrere Kompetenzen in sich. In Ländern der Monarchie übt der König jegliche Rechte aus. Bürger unterscheiden sich von Bauern. Erste Stände bilden sich. Bürger verfügen über Wahlrechte und frühe Formen der Bürgerrechte. Die Exekutive entzieht im Mittelalter regelmäßig unerwünschten Personengruppen das Bürgerrecht oder andere Rechte. Das Strafrecht erfährt seine konkrete Gestalt erstmalig im Mittelalter. Vorher gab es kein einheitliches Rechtssystem, sondern mehr Willkür und Strafen aufgrund von Verträgen. Im Mittelalter spielt die Kirche eine große Rolle in Bezug auf das Strafrecht. Sitten und die damalige Annahme von moralischen Notwendigkeiten beeinflusst ebenfalls das Strafrecht.

Die Verwaltung als Fundament rechtlich korrekten Verhaltens

Der Begriff der Verwaltung entstammt dem 15. Jahrhundert. Trotz der strittigen Definition lässt sich festhalten, dass Verwaltungsrechtler im Interesse anderer und aufgrund von Rechtsnormen handeln. Die Verwaltung weist Schnittpunkte mit zahlreichen anderen Rechtsgebieten und damit Branchen auf. Ein Beispiel ist die Steuerbehörde. Das Finanzamt beschäftigt sich mit den Steuern aufgrund der steuerrechtlichen Normen. Für Arbeitnehmer arbeiten Steuerberater. Diese sind überwiegend selbstständig oder angestellt tätig. Die öffentliche Verwaltung führt zu einem besonderen Zweig – der Branche Recht. Das Beamtentum existiert annähernd so lange wie Berufstätige im klassischen Sinne. Bereits in der Antike gehören sie zum sogenannten Gemeinwesen. Darunter ist nichts anderes als die öffentliche Verwaltung zu verstehen.

Das Berufsbeamtentum geht auf die Zeit Friedrich des Großen zurück. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Rechts stellt das Verfassungsrecht da. Die Verfassung gewährt Grundrechte sowie Richtlinien zum Verhältnis der Bürger gegenüber dem Staat. Darüber hinaus regelt es im Zusammenspiel mit dem Verwaltungsrecht das Verhältnis der Organe zueinander. Weitere Rechtsgebiete erzeugen andere Wirtschaftszweige. Das Wirtschaftsrecht legt den Unternehmen verschiedene Pflichten auf. Buchhalter verschiedener Art sowie Wirtschaftsprüfer beschäftigen sich mit deren Erfüllung.

Das Recht und die Perspektiven der Branche

Wie gezeigt, gehen aus dem Recht als Branche zahlreiche Berufsfelder hervor. Dementsprechend vielseitig sind die Anforderungen. Klassische Berufe, wie Rechtsanwaltsfachangestellte und Steuerberater, stellen eine solide Basis für Aufstiegschancen da. Der Beruf des Anwalts und der des Richters setzen noch heute das vollständige Studium der Rechtswissenschaften voraus. Internationale Abschlüsse, wie der Master of Law ermöglichen rechtsübergreifende Tätigkeiten im In- und Ausland. Darüber hinaus kommen nahezu alle Berufsgruppen in Berührung mit dem Recht. Als Beispiel dienen:

➤ Hygienevorschriften,

➤ Sicherheitsauflagen,

➤ Berufsvoraussetzungen. Aufgrund solcher rechtlichen Fundamente gibt es Berufe, die deren Einhaltung überwachen. Dieser einfache Satz verdeutlicht das Ineinanderwirken von Recht als Branche und dem Recht als Ordnung. Diese normativen Systeme entstehen aufgrund anderer, beispielsweise dem Unionsrecht oder historischer Rechtsetzung.

Die Branche Recht und das Gehalt

Hier kommen vorrangig Beschäftigungen mit dem Recht zum Tragen. Dazu zählen Anwälte, Richter, Staatsanwälte und Pflichtverteidiger. Genauso gehören Staatsbedienstete in Justizvollzugsanstalten und Gerichtsdiener dazu. Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte zählen mit zu dem Kreis. Letztere kommen mit der Fortbildung zu Rechts- und Notarfachwirten auf ein durchschnittliches Gehalt von 1500 Euro im Monat. In branchenabhängigen Stabsstellen erreichen Mitarbeiter Gehälter von bis zu 3600 Euro im Monat.

Staatsanwälte und Richter erhalten bei Berufsbeginn eine monatliche Besoldung von 3200 Euro. Die Gehälter der Justiziare hängen stark von ihrer Berufserfahrung ab. Als Syndikus in großen Kanzleien beträgt dieses bis zu 77000 Euro pro Jahr. Überdurchschnittliche hohe Gehälter entfallen auf Wirtschaftsjuristen, die für Unternehmen agieren. In der Pharma- sowie IT-Branche liegen die Gehälter bei über 100.000 Euro pro Jahr. Die Branche Recht bietet vielfältige Einstiegs- und Aufstiegsmöglichkeiten. Insbesondere internationale Unternehmen und technische Branchen weisen zukunftssichere Optionen auf.

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