Gehaltsspanne: Verwaltungswirt/-in in Deutschland

 
3.768 €
4.232 €
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  • 4.232 € Bruttogehalt (Median) bei 40 Wochenstunden: 50% der Datensätze liegen über diesem Wert und 50% darunter.
  • 3.768 € (Unteres Quartil) und 4.752 € (Oberes Quartil): 25% der Gehälter liegen jeweils darunter bzw. darüber.
  • Die berechneten Werte beziehen sich auf die allgemeine Verteilung der Gehälter in diesem Beruf (unabhängig von Berufserfahrung, Personalverantwortung etc.).
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Bruttogehalt:
 

Verwaltungswirt/-in

 

(Diplom-)Verwaltungswirte bzw. Verwaltungswirtinnen organisieren und leiten betriebswirtschaftliche Verwaltungsaufgaben und -abläufe. Sie arbeiten in der Regel im gehobenen nichttechnischen Dienst der öffentlichen Verwaltung sowie bei Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts und werden zumeist in Gebieten wie Bauverwaltung, Wirtschaftsförderung, Umweltschutz oder Verkehrsverwaltung eingesetzt. Mitunter werden sie auch als Verwaltungsbetriebswirte bzw. Verwaltungsbetriebswirtinnen bezeichnet.

Das Studium, das in diesen Beruf führt, wird inzwischen öfters als Public Management bezeichnet.

 
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Jobangebote für Verwaltungswirt/-in

Bruttogehalt:
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden

Was machen Verwaltungswirte?

Die Hauptaufgabe von Verwaltungswirten besteht darin, Verwaltungsaufgaben in Ämtern, Ministerien und anderen Verwaltungsinstitutionen zu übernehmen. Innerhalb des öffentlichen Dienstes können Verwaltungswirte in all den Bereichen tätig sein, die nicht besonderen Laufbahnen vorbehalten sind, wie etwa bei Polizei oder Steuerverwaltung.

Je nach gewähltem Sachgebiet können sie beispielsweise für Umweltämter die Umweltbelastung von großen Mülldeponien prüfen, in Verkehrsämtern an der Planung von Verkehrswegen mitwirken oder sie werden in Bauämtern in Genehmigungsverfahren für Bauprojekte eingebunden. Weiterhin können Verwaltungswirte auch innerhalb eines Sozialreferats Sozialwohnungen an Wohnungssuchende vermitteln, sich für den Erhalt von Wohnraum einsetzen und Bürger in schwierigen sozialen Lebenslagen unterstützen. Entsprechend der geltenden Rechts- und Verwaltungsvorschriften erarbeiten und treffen sie dann eigenständig Entscheidungen oder bereiten diese vor.

Kann ein Verwaltungswirt langjährige Berufserfahrung vorweisen, übernimmt er auch Leitungs- und Führungsaufgaben und kümmert sich um ein Sachgebiet, eine Dienststelle oder ein Referat.

Ziel der Arbeit von Verwaltungswirten ist es auch, die Prozesse innerhalb ihrer Verwaltungstätigkeit wirtschaftlicher und profitabler zu gestalten. Sie kümmern sich in der jeweiligen Behörde darum, dass die getroffenen Entscheidungen in Verwaltungshandeln umgesetzt werden.

Die Kernaufgaben von Verwaltungswirten im Überblick:

  • Übernahme von Büro- und Sachbearbeiteraufgaben in Ämtern, Ministerien und anderen Verwaltungsinstitutionen
  • Entwurf von Verwaltungsvorschriften
  • Mitwirkung an und Umsetzung von Beschlüssen
  • Anwendung und Durchsetzung von Rechtsnormen
  • Funktion als Ansprechpartner für Bürger und Betriebe

Arbeitgeber und Branchen

In erster Linie finden Verwaltungswirtinnen in der öffentlichen Verwaltung Beschäftigung. Dort arbeiten sie in Abteilungen der Bundes-, Länder- oder Kommunalverwaltungen sowie bei Körperschaften des öffentlichen Rechts.

Darüber hinaus können Verwaltungswirtinnen auch in folgenden Bereichen tätig werden:

  • Kommunale Verkehrsbetriebe
  • Hochschulen
  • Privatwirtschaftliche Unternehmen
  • Interessenvertretungen und -vereinigungen
  • Berufsorganisationen, Wirtschafts- und Arbeitgeberverbände
  • Einrichtungen des Gesundheitswesens
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Gehälter nach Bundesland: Verwaltungswirt/-in
Bruttogehalt:
Baden-Württemberg: 4.431 €
Bayern: 4.324 €
Berlin: 4.080 €
Brandenburg: 3.721 €
Bremen: 4.140 €
Hamburg: 4.360 €
Hessen: 4.401 €
Mecklenburg-Vorpommern: 3.638 €
Niedersachsen: 4.041 €
Nordrhein-Westfalen: 4.247 €
Rheinland-Pfalz: 4.190 €
Saarland: 4.109 €
Sachsen: 3.733 €
Sachsen-Anhalt: 3.691 €
Schleswig-Holstein: 3.998 €
Thüringen: 3.729 €
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
Minimum Maximum
Durchschnitt
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden

Der Weg zur Verwaltungswirtin

Wer als Verwaltungswirtin tätig sein möchte, benötigt ein abgeschlossenes Studium im Bereich Verwaltungsmanagement, Public Management. Dieses erfolgt zumeist dual und vermittelt Inhalte aus Fachbereichen wie Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und Sozialwissenschaften. Durch diese breitgefächerte Wissensvermittlung soll gewährleistet werden, dass die ausgebildete Verwaltungswirtin in allen Bereichen der öffentlichen Verwaltung, wie z. B. Personalwesen, Finanzwesen, Bauwesen etc., eingesetzt werden kann.

Vor Umsetzung des Bologna-Prozesses konnte man sich auch noch in einem dualen Studium zum Diplom-Verwaltungswirt ausbilden lassen. Durch die Reform wird das Studium nun mit dem Bachelor- oder Masterabschluss abgeschlossen. Allerdings verleihen einige Verwaltungshochschulen im Rahmen eines Beamtenverhältnisses auch weiterhin den Grad Diplom-Verwaltungswirt.

 

Gehalt nach Berufserfahrung:

Bruttogehalt:
 
> 9 Jahre
4.286 €
 
7–9 Jahre
3.868 €
 
3–6 Jahre
3.742 €
 
< 3 Jahre
3.646 €
 
 
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
 
 

Gehalt nach Unternehmensgröße:

Bruttogehalt:
 
> 20.000 Mitarbeiter
5.228 €
 
1.001 – 20.000 Mitarbeiter
4.862 €
 
101 – 1.000 Mitarbeiter
4.494 €
 
< 100 Mitarbeiter
3.995 €
 
 
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
 
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