Was verdient eigentlich ein …?

Asset-/Fonds-Management – Brancheninformationen

Das Asset- oder Fonds-Management bezeichnet das Verwalten von Vermögen und Anlagegütern. Dazu zählen Sachanlagen wie Gebäude, Maschinen und Anlagen sowie die Einrichtungen des Schienenverkehrs und der Energieversorgung. Dieses Anlagevermögen dient dem Aufbau und Betrieb des Unternehmens und ist langfristig gebunden. Im Gegensatz dazu steht das Umlaufvermögen, das dem Unternehmen zeitlich begrenzt zur Verfügung steht.

Die Verwaltung des Anlagevermögens gehört zu den Aufgaben der Vermögensverwalter. Er berät den Kunden rund um das Thema Vermögen und Anlagen und trifft eigenständige Entscheidungen. Das Hauptaugenmerk eines Vermögensverwalters liegt auf das Erwirtschaften einer möglichst hohen Rendite. Vermögensverwalter oder Asset-Manager arbeiten in Banken, Fondsgesellschaften, Versicherungen sowie Immobilienunternehmen und öffentlichen Institutionen. Darüber hinaus arbeiten einige Vermögensverwalter auf selbstständiger Basis.

Asset- und Fonds-Management bietet umfassendes Berufsspektrum

Die Branche der Vermögensberatung und -verwaltung bietet eine Vielzahl von Tätigkeiten. Die Auswahl reicht vom Anlageberater der Banken und Sparkassen für den privaten Verbraucher bis zum Vermögensverwalter großer Unternehmen. Asset-Manager sind bei den Banken und Fondsgesellschaften angestellt oder arbeiten als selbstständige Finanzdienstleister. Sie verwalten als dritte Person das Vermögen ihrer Kunden unter Berücksichtigung aller Risiken. Darüber hinaus vertritt der Asset-Manager die Interessen seiner Kunden. Da es in der Regel um umfangreiche Vermögenswerte geht, ist ein gefestigtes Vertrauen zwischen dem Kunden und dem Asset-Manager unabdingbar.

Beruflicher Einstieg und Ausbildung

Der Beruf des Asset- oder Fonds-Managers erfordert den Abschluss eines Hochschulstudiums in der Fachrichtung Betriebswirtschaftslehre (BWL). Dem folgt eine Spezialisierung zum Certified International Investment Analyst, die sechs Monate dauert und mit einem Diplom abschließt. Ein sicherer Umgang mit Zahlen, Verständnis für betriebliche und überbetriebliche Zusammenhänge und eine perfekte Auffassungsgabe bilden die Basis zum Beruf. Selbstverständlich gehören eine gute Allgemeinbildung und einwandfreie Umgangsformen zu den Grundlagen für den Einstieg. Für die Tätigkeit benötigt der Asset-Manager fundierte Kenntnisse über die verschiedenen Anlageformen. Des Weiteren benötigt er einen umfassenden Einblick in den Finanz- und Kapitalmarkt. Da sich die Arbeit der Asset-Manager auch auf internationaler Ebene ausbreitet, sind Kenntnisse der englischen Sprache erforderlich.

Das wichtigste Arbeitsmittel eines Asset-Managers ist der Computer mit branchenspezifischer Software. Der ständige Fortschritt auf dem Gebiet der Hard- und Software setzt den ungebrochenen Willen zum lebenslangen Lernen voraus. Darüber hinaus verfügen Vermögensverwalter über ein kommunikatives und professionelles Auftreten gegenüber dem Kunden. Sie sind in der Lage, die komplexen Zusammenhänge aus Zahlen und Fakten dem Kunden auf verständliche Weise zu erklären. Weitere Eigenschaften eines Asset-Managers sind Flexibilität und Mobilität sowie Offenheit gegenüber Neuem. Asset-Manager sind Mitglied im 1970 gegründeten Bundesverband Investment & Asset Management e. V.

Das Asset- und Fonds-Management bietet erfolgreichen Absolventen der Universitäten und Hochschulen einen festen und krisensicheren Arbeitsplatz. Arbeitgeber sind in erster Linie die Banken und Sparkassen. Immobilienbüros, Versicherungen oder Institutionen des öffentlichen Rechts haben gleichfalls einen hohen Bedarf an qualifizierten Fachkräften. Bei hohem persönlichen Engagement und Lernwillen bestehen gute Aussichten auf einen Aufstieg in die Führungsebene. Eine Alternative zur Festanstellung eröffnet sich mit einer freiberuflichen Tätigkeit als Asset-Manager. Zu seinem Kundenkreis zählen private Personen sowie kleinere und mittlere Unternehmen.

Gehalt und Perspektiven im Asset- und Fonds-Management

Eine Tätigkeit in der Branche des Asset- und Fonds-Managements bietet neben einem anspruchsvollen Job ein attraktives Gehalt. Abhängig von der Betriebsgröße und Arbeitsaufgabe verdient ein Asset-Manager zwischen 1.700 und mehr als 5.000 Euro brutto im Monat. Das Einstiegsgehalt liegt bei 2.000 Euro und steigert sich mit den Jahren an Berufserfahrung. Die wöchentliche Arbeitszeit liegt bei 50 Stunden. Ein Asset-Manager mit 20 Jahren Berufspraxis im Bereich Finanzdienstleistung verfügt über ein monatliches Gehalt von 5.500 Euro. Das monatliche Gehalt variiert zwischen den Bundesländern. Beispielsweise verdient ein Asset-Manager in Mecklenburg-Vorpommern 3.700 Euro, in Hessen dagegen 5.400 Euro.

Neben dem Asset-Management bietet die Vermögens- und Anlageberatung ein überdurchschnittlich hohes Gehalt. Ein 24 Jahre alter Vermögensberater steigt bei einer Bank mit einem Monatsgehalt von 2.400 Euro in den Beruf ein. Vor allem die renommierten Banken und Fondsgesellschaften zahlen an ihre Mitarbeiter hohe Gehälter. Beispielsweise erhält eine 33 Jahre alte Vermögensmanagerin bei einer Bank ein ansehnliches Monatsgehalt von 5.400 Euro. Ein Aufstieg in die Führungsebene eröffnet den Zugang zu anspruchsvollen Projekten mit Gehältern oberhalb der 6.000-Euro-Grenze.

Ausgebildete Asset-Manager finden im Rahmen einer freiberuflichen Tätigkeit Auftraggeber aus nahezu allen Branchen. Neben Privatpersonen zählen vor allem kleinere Unternehmen zum Kundenkreis. Das monatliche Gehalt hängt bei freiberuflicher Tätigkeit von der Anzahl der Arbeitsstunden und den zwischen den Parteien festgelegten Konditionen ab. Ein Beruf in der Branche der Finanzdienstleistungen kommt für alle Berufseinsteiger infrage, die über das theoretische Basiswissen verfügen und den Umgang mit Kunden nicht scheuen.

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