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Lichtanlagen – Brancheninformationen

Lichtanlagen bilden eine Branche mit vielen Beschäftigungsmöglichkeiten. Darüber hinaus ist sie zukunftssicher, da die Möglichkeiten der Lichtplanung immer vielfältiger werden. Die Branche bildet ein Bindeglied zwischen klassischen Ausbildungsberufen der Elektrobranche und designorientierten, neuartigen Berufen.

Ein klassischer Beruf der Branche ist der Beleuchter. Er sorgt für die Beleuchtung bei öffentlichen Veranstaltungen. Dementsprechend sind Beleuchter entweder bei der Stadt oder bei privaten Unternehmen angestellt. Dabei sind sie für elektrische Anlagen und die optische Wirkung der Lichtanlagen zuständig. Die konkreten Tätigkeiten gehen darüber weit hinaus. Während jeder Veranstaltung gibt es verschiedene Anforderungen an die Beleuchtung. Für Konzerte oder Aufführungen anderer Art gibt die Dramaturgie die erwünschte Wirkung vor. An diesem Ablauf orientiert sich die Beleuchtung. In Szenen mit einem Darsteller oder einem Mittelpunkt kann ein einzelner Spot erforderlich sein. Bei einer Musikgruppe bedarf es bestimmter Lichteffekte, beispielsweise kommen blitzende Lichter oder Stroboskopeffekte zum Einsatz. Beschäftigte im Bereich der Lichtanlagen haben mit dem Computerwesen zu tun. Sie speichern das einmal festgelegte Lichtprogramm einer Veranstaltung und optimieren es eventuell für Folgetermine.

Beleuchter oder Lichtanlagenmechaniker sind für die Wartung der Anlagen zuständig. Dies sind verantwortungsvolle Aufgaben, denn defekte oder veraltete Geräte stellen potenzielle Gefahren für Darstellende und das Publikum dar.

Die Anforderungen an Beschäftigte im Bereich Lichtanlagen variieren. Eine mögliche Grundausbildung ist die des Mediengestalters. Daneben sind viele andere Ausbildungen oder Studiengänge im Bereich Veranstaltungstechnik eine geeignete Voraussetzung. Persönlich kennzeichnet Beschäftigte in dem Bereich ein gutes Gefühl für Lichtverhältnisse. Angestellte im Bereich der Veranstaltungstechnik profitieren weiterhin von einem Gefühl für Dramaturgie. Als lichttechnische Unterstützung bei Musicals und Musikgruppen ist räumliche Flexibilität eine Grundvoraussetzung.

Der Beruf als Beleuchter ist erst seit 1998 ein geschützter Beruf. Im Regelfall ist er verbunden mit der Tätigkeit als Tontechniker. Die staatliche Ausbildung heißt genau: Fachkraft für Veranstaltungstechnik. Früher war eine Grundausbildung in der Elektronikbranche die Grundvoraussetzung. Die Ausbildung erfolgt dual. Die Dauer beträgt regulär dreieinhalb Jahre. Ausbildungsbetriebe sind Eventagenturen, Theater oder Messeveranstalter. Der höchste zu erreichende Abschluss ist die Meisterprüfung. Während der Ausbildung spezialisieren sich die Auszubildenden auf einen bestimmten Zweig. Die Beleuchtung in der Musikbranche unterscheidet sich beispielsweise von der in einem Theater.

Der Verdienst in der Branche der Lichtanlagen hängt überwiegend von der konkreten Beschäftigung ab. Angestellte, die mit dem Auftraggeber reisen, erhalten eine höhere Grundvergütung. Dafür erhalten sie unter Umständen Zulagen für ihre Reisen sowie Kost und Logis. Nach der Ausbildung steigert sich das Gehalt von einem Grundgehalt aus. In der ersten Zeit erfahren Angestellte den sicheren Umgang mit den jeweiligen Geräten. Sodann steigert sich das Gehalt mit der Berufserfahrung. Die größten Einkünfte erzielen Meister in dieser Branche. Sodann sind sie als Ausbilder in dem erlernten Beruf tätig. Dafür ist ein gewisses Maß an Empathie und Ehrgeiz erforderlich. Die Branche der Lichtanlagen ist vielfältig und für technikaffine Personen ein Wunschberuf. Gerade in jungen Jahren bietet die Tätigkeit immer neue technische Herausforderungen.

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