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Statiker/-in – Berufsbild

Egal ob Häuser, Brücken oder Tunnel: Bei jedem größeren Bauprojekt werden Statiker und Statikerinnen hinzugezogen. Sie berechnen anhand unterschiedlicher Faktoren, welchen Belastungen ein Bauwerk standhält und zertifizieren die Standsicherheit. Eine alternative Berufsbezeichnung lautet Tragwerksplaner bzw. Tragwerksplanerin.

Aufgaben eines Statikers: Bauen für Stadt, Land, Fluss

Statiker sind wie Bauherren und Architekten ein fester Bestandteil von Bauplanungen. Ihre Aufgabe ist es, die Belastbarkeit von Bauwerken mit wirtschaftlichen und ästhetischen Ansprüchen in Einklang zu bringen.

Sie ermitteln die Belastung, der ein Bauwerk standhalten kann und welche physikalischen Kräfte darauf einwirken. Zunächst klären sie daher Aufgabenstellung und Nutzungsanforderung des Bauobjekts, sowie die Beschaffenheit des Baugrunds und der Umgebung: Die Anforderungen an einen Gebirgstunnel unterscheiden sich maßgeblich von denen an eine Brücke oder an ein Stadthaus.

Anhand von Bau- und Werkplänen sowie Leistungsbeschreibungen berechnen sie, welche äußeren (angreifenden) und inneren (werkstoffabhängigen) Kräfte auf die Konstruktion einwirken. Darauf aufbauend legen sie die wesentlichen Merkmale des Tragwerks fest und bestimmen beispielsweise die Wahl der Baustoffe. Abschließend erstellen sie Stabilitäts-, Spannungs- und Standsicherheitsnachweise im Einklang mit dem Bauordnungsrecht.

Auch nach Baubeendigung kommen die Tragwerksplaner zum Einsatz: Bei besonderen Belastungen wie Stürmen, Erdbeben oder Umbauten bewerten Statiker die Stabilität von Gebäuden und anderen Bauwerken in Gutachten und Expertisen.

Wie wird man zur Statikerin?

Einer Tätigkeit als Statikerin geht in der Regel ein ingenieurwissenschaftliches Studium voraus. Hierbei stehen verschiedene Studiengänge an Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen zur Wahl. Die typischen Studienfächer Architektur und Bauingenieurwesen erfordern meist ein Abitur. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, nach einer fachverwandten Ausbildung und mindestens drei Jahren Berufserfahrung zum Studium zugelassen zu werden.

In einigen Bundesländern bedarf es eines Eintrags als anerkannte Tragwerksplanerin, um Standsicherheitsnachweise erstellen zu dürfen. Hierfür werden einige Jahre Berufserfahrung und die Mitgliedschaft in einer Länderingenieurkammer vorausgesetzt.

Weiterbildungen und Perspektiven für Statikerinnen

In einem innovativen Bereich wie der Baubranche werden stetig neue Werkstoffe, Technologien und Verfahren entwickelt. Statikerinnen sollten daher regelmäßig Fort- und Weiterbildungen besuchen, um auf dem neusten Stand der Technik und des Baurechts zu bleiben. Hinzu kommt das Erlernen neuer Kompetenzen. Themen für Weiterbildungen sind beispielsweise:

  • Baustatik, Bauphysik
  • Vermessungstechnik
  • Baurecht
  • Werkstoffwissenschaften, Materialwissenschaften
  • Mitarbeiterführung
  • Architektur
  • Qualitätssicherung

Ein weiterführendes Studium bietet zudem die Möglichkeit einer Promotion, welche zum einen höhere Berufsperspektiven eröffnet und zum anderen den Weg in Forschung und Lehre ebnet.

Beschäftigungsmöglichkeiten für Statiker

Tragwerksplaner sind sowohl bei der Planung als auch bei der Instandhaltung von Bauwerken involviert. Entsprechend arbeiten sie zumeist für Unternehmen aus der Baubranche. Hierzu gehören neben Architektur- und Ingenieurbüros auch Bauunternehmen und Bauträger. Statiker können außerdem mit einem eigenen Planungsbüro den Schritt in die Selbstständigkeit wagen oder als Sachverständige Architekten und andere Bauingenieure beraten.

Hier finden Sie weitere Informationen über das Gehalt in Ihrem Beruf:
Gehalt Statiker/-in
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