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Welches sind die häufigsten Teilzeitmodelle?

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Kategorie: Karriere & Ratgeber
29.01.2014

Für Teilzeitbeschäftigungen stehen verschiedene Modelle zur Verfügung. Wir zeigen die häufigsten Teilzeitmodelle auf.

Häufigsten Teilzeitmodelle im Beruf

 

Teilzeit Classic

Das klassische Modell ist das häufigste Teilzeitmodell und für den Arbeitgeber einfach umzusetzen. Dabei reduziert sich stundenweise die tägliche Arbeitszeit. Zum Beispiel arbeitet der Teilzeitbeschäftigte statt 40 Stunden wöchentlich nur 30 Stunden pro Woche. Diese 30 Stunden werden auf fünf Tage verteilt und seine tägliche Arbeitszeit beträgt sechs Stunden.
Es gibt noch eine variable Form des Classic Modells, bei der die Stundenanzahl pro Woche, Tag oder Monat variieren kann. Die Arbeitszeit pro Woche verteilt sich auf zwei bis fünf Tage.

Teilzeit Team

Bei diesem Modell gibt der Arbeitgeber lediglich die Anzahl er Mitarbeiter vor, die in einem bestimmten Zeitraum anwesend sein müssen. Die individuellen Arbeitszeiten werden im Team abgesprochen. Hierbei handelt es sich um ein sehr flexibles Teilzeitmodell, wobei Einsätze auch kurzfristig geplant werden können.

Zum Beispiel könnte die wöchentliche Arbeitszeit pro Mitarbeiter in einem fünfköpfigen Team 30 Stunden betragen, die sich auf fünf Arbeitstage wöchentlich verteilt. Jedes Teammitglied müsste 6 Stunden täglich arbeiten. Die Vorgaben für die Besetzung lauten:

➤ von 8 bis 10 Uhr 2 Mitarbeiter

➤ von 10 bis 16 Uhr 3 Mitarbeiter

➤ von 16 bis 20 Uhr 2 Mitarbeiter

Teilzeit Invest

Teilzeitbeschäftigte haben die Option, ein Zeitguthaben anzulegen. Zum Beispiel arbeitet ein Mitarbeiter ein halbes Jahr Vollzeit. Es wurden jedoch 25 Stunden pro Woche vereinbart und diese Stunden bekommt der Arbeitnehmer ausgezahlt. Die Differenz wird angespart. So könnte der Mitarbeiter ein halbes Jahr arbeiten und ein halbes Jahr im Ausland verbringen, ohne zu arbeiten. Andere sparen mehrere Jahre, um ein komplettes Jahr Urlaub machen zu können.

Teilzeit Saison

Bei diesem Modell erhalten die Beschäftigen ein monatliches Grundgehalt und sind ebenso sozialversichert. Sie arbeiten bei Hochphasen Vollzeit und haben bei niedriger Auslastung frei. Für den Arbeitgeber eines Saisonbetriebes ist dieses Teilzeitmodell sehr geeignet, da nicht in jeder Hochsaison nach neuen Mitarbeitern gesucht werden muss. Außerdem sind die Teilzeitbeschäftigten eingearbeitet.

Teilzeit Home

Die Mitarbeiter arbeiten von zuhause aus. In der Regel werden Arbeitszeiten vereinbart, sodass die Erreichbarkeit sichergestellt ist. Dabei kann Voll- und Teilzeit miteinander kombiniert werden. Zum Beispiel lassen sich 34 Stunden pro Woche auf zwei volle Arbeitstage und 3 Arbeitstage á sechs Stunden verteilen. Um die Bindung an das Unternehmen zu stärken, können einzelne Arbeitstage in der Firma stattfinden.

Teilzeit Jobsharing

Bei diesem Modell teilen sich zwei Mitarbeiter eine Vollzeitstelle, das besten Informationsaustausch und regelmäßige Abstimmung voraussetzt. Dabei wird die wöchentliche Arbeitszeit entweder auf fünf Tage verteilt oder man kombiniert Voll- und Teilzeit. Beispiele:

➤ Bei einer 3-Tage-Woche beträgt die wöchentliche Arbeitszeit je Mitarbeiter 21 Stunden. Diese könnten sich auf 2 Tage à 8 Stunden und 1 Tag à 5 Stunden verteilen.

➤ Bei einer 5-Tage-Woche verteilen sich die 25 Stunden Arbeitszeit auf fünf Tage, sodass täglich fünf Stunden gearbeitet wird.

Weiterführende Infos zum Thema:

Welche 6 Teilzeitmodelle für berufstätige Mütter gibt es?

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