Karriere - Ratgeber und Lexikon

Anschreiben

Auf jeder Bewerbungsmappe muss das sogenannte Anschreiben liegen. Nicht nur, dass es sich direkt an den Empfänger richtet und somit neben dem Foto der erste Eindruck ist, den der Personalchef von dem Bewerber bekommt, sondern im Anschreiben muss auch direkt deutlich werden, wer der Bewerber ist und für welche Stelle er sich bewirbt. Deswegen muss man versuchen, direkt das Interesse des Personalchefs zu wecken. Es ist wie jede Einleitung eines Textes: Der Anfang muss stimmig und interessant sein, damit der Leser erfahren möchte, wie es weiter geht.

Langweilige Formulierungen führen dazu, dass die Mappe beiseitegelegt und vielleicht gar nicht mehr gelesen wird. In dem Anschreiben sollte man direkt seine Stärken hervorheben, ohne zu prahlen und auf Tätigkeiten eingehen, die für den Chef und das Unternehmen wichtig sind. "Ich kann gut kochen" gehört nicht in das Anschreiben, wenn man sich für die Stelle eines Malers bewirbt. Ebenso wenig, dass man tierlieb ist. Pointierte und knackige Aussagen sind es, die ein gutes Anschreiben ausmachen. Es umfasst dabei eine DIN-A4-Seite und ist nach klaren Richtlinien zu gestalten. Oben steht zunächst der Anschreibkopf, der die Adresse des Absenders enthält.

Er ist oben links zu setzen. Rechtsbündig dazu steht der Ort und das Datum. Dann lässt man vier Zeilen frei und schreibt links die Adresse bzw. Kontaktdaten des Empfängers. Nach weiteren vier Zeilen folgt der Betreff, der präzise formuliert sein und sich auf die Stellenanzeige beziehen muss. Nach dem Betreff folgt die Anrede und nach einer weiteren Leerzeile der Anschreibtext mit Einleitungssatz, Hauptteil und Grußformel. Im Internet und in Bewerbungsliteratur finden sich viele Muster und Formulierungen, an denen man sich bei dem eigenen Anschreiben orientieren kann. Wichtig ist aber: orientieren heißt nicht kopieren. Das wirkt unseriös und träge.

Weiterführende Infos zum Thema:

Fangfrage im Bewerbungsgespräch: “Dann erzählen Sie mal was über sich!“

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