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Dramaturg/-in – Berufsbild

Ein/e Dramaturg/in hat einen künstlerisch-wissenschaftlichen Beruf. Generell setzt man sich beratend mit szenischen Inhalten auseinander, die man erstens recherchiert und zweitens betreut. Man arbeitet am Theater an Stücken und beim Film/Fernsehen/Hörfunk an Drehbüchern; die Aufgaben variieren entsprechend.

Als Dramaturg/in übernimmt man viele Kommunikationsaufgaben: Man ist Gesprächspartner für das Produktionsteam um den Regisseur und begleitet Projekte als Produktions-Dramaturgie vom Konzept über die ganze Inszenierungsarbeit hinweg. Bei Bedarf gibt man durch werkgeschichtliches Hintergrundwissen Impulse. Man berät auch den Intendanten durch Literaturexpertise bei der Spielplan-Entwicklung und spürt gesellschaftliche Trends auf. Zudem kommuniziert der/die Dramaturg/in als Referent bzw. Moderator bei Einführungen, Publikumsgesprächen, Workshops oder Führungen mit den Zuschauern. Weitere wichtige Aufgaben sind die Beratung bei der Besetzung aller Positionen und die lektorierende Bearbeitung von Textfassungen sowie die Erstellung von Programmheften und dem Monatsprogramm. Auch innerhalb der Firmenhierarchie übernimmt ein/e Dramaturg/in eine Vermittlerrolle - man ist Ansprechpartner für die Mitarbeiter bei inhaltlichen Problemen und behält den Überblick. Als Dramaturg/in muss man einen eigenen Standpunkt entwickeln und gut mit Konflikten umgehen können. Kontaktfreude, Sensibilität, organisatorische Selbstständigkeit, breite Allgemeinbildung und Sprachtalent sind gefragt.

Wer Dramaturg/in werden will, studiert meist Literatur- oder Medienwissenschaft bzw. direkt Dramaturgie und macht dann zunächst Assistenzen. Es gibt in Deutschland ca. 580 Dramaturgen, in anderen Ländern ist der Dramaturgie-Beruf weitgehend unbekannt. Als Dramaturg/in verdient man festangestellt tariflich ab 1550 Euro brutto, bei freien Produktionen oder als selbstständiger Script Consultant ist das Honorar Verhandlungssache. Der Dramaturgenberuf ist ein gutes Sprungbrett für zukünftige Autoren oder Intendanten. Man muss sich allerdings im Klaren sein, dass man als Dramaturg/in leidenschaftliches Kulturinteresse braucht, um ca. 60 Stunden wöchentlich zu arbeiten und den Urlaub auf die Projektphasen einzustellen. Dafür hat man einen intellektuell reizvollen Beruf, der immer neue Herausforderungen mit sich bringt.

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Gehalt Dramaturg/-in

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