Gehaltsspanne: Flugsicherheitsbegleiter/-in in Deutschland

 
4.589 €
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  • 5.175 € Bruttogehalt (Median) bei 40 Wochenstunden: 50% der Datensätze liegen über diesem Wert und 50% darunter.
  • 4.589 € (Unteres Quartil) und 5.837 € (Oberes Quartil): 25% der Gehälter liegen jeweils darunter bzw. darüber.
  • Die berechneten Werte beziehen sich auf die allgemeine Verteilung der Gehälter in diesem Beruf (unabhängig von Berufserfahrung, Personalverantwortung etc.).
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Bruttogehalt:
 

Flugsicherheitsbegleiter/-in

 

Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 setzt Deutschland regelmäßig Sky Marshalls ein. Diese bei der Bundespolizei ausgebildeten Flugsicherheitsbegleiter bzw. Flugsicherheitsbegleiterinnen (FSB) haben die Aufgabe, die Sicherheit an Bord von Luftfahrzeugen aufrecht zu erhalten oder wiederherzustellen. Ihr Hauptauftrag ist es, Flugzeugentführungen und Sabotageakte zu verhindern und Terrorismus im Flugzeug zu bekämpfen.

 Es handelt sich hier um Polizisten bzw. Bundespolizistinnen.

Häufig wird auch die englische Berufsbezeichnung Sky Marshall synonym verwendet. Eine weitere Berufsbezeichnung ist Luftsicherheitsbegleiter.

 
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Jobangebote für Flugsicherheitsbegleiter/-in

Bruttogehalt:
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden

Aufgaben der Flugsicherungsbegleiterin

Ihren Schutzauftrag erfüllt die Bundespolizei nicht nur durch Sicherheitskontrollen an den Flughäfen selbst und die Überwachung des Flugplatzgeländes, sondern auch durch den Einsatz der Flugsicherheitsbeamtinnen (FSB) bei besonders gefährdeten Flügen und Luftfahrtunternehmen. FSB sind besonders ausgebildete Polizeivollzugsbeamtinnen der Bundespolizei. Ihre Hauptaufgabe ist es, gemäß dem Bundespolizeigesetz § 4, § 4a (BPolG) die Sicherheit an Bord aufrecht zu erhalten, indem sie Vorhaben verhindern, welche die Sicherheit der Passagierinnen gefährden.

Die FSB arbeiten typischerweise im Team, da ihr Beruf kräftezehrend und durchaus gefährlich sein kann. Während das FSB-Team im Einsatz ist, sind absolute Wachsamkeit und Professionalität gefragt.

Einer der wichtigsten Ansprüche an den Beruf lautet: Die FSB müssen während der gesamten Flugdauer unerkannt bleiben. Effizient arbeiten können sie nur, solange sie nicht als Polizeibeamtinnen erkannt werden. Während sie nach außen hin das Bild von Passagierinnen wahren, behalten sie unbemerkt verdächtige Verhaltensweisen anderer Passagierinnen im Blick. Dabei ist kühle Professionalität unabdingbar, denn eine falsche Beurteilung, etwa aufgrund kultureller Unterschiede, kann schwerwiegende Folgen haben. Im Ernstfall sind die FSB nicht nur für ihr eigenes Leben und das ihrer Teamkolleginnen verantwortlich, sondern ebenso für das Leben der Passagierinnen.

Die Realität ist häufig ernüchternd unspektakulär: Das Festsetzen betrunkener Randaliererinnen und Erste-Hilfe-Einsätze können ebenso zu den Aufgaben der FSB gehören wie ihre Hauptaufgabe Terrorabwehr.

Als besondere Schutzmaßnahmen werden die FSB bei gefährdeten Flügen, beispielsweise von und nach Israel, die Vereinigten Staaten und in den arabischen Raum, bei konkreten Anschlagsdrohungen oder bei anderen besonderen Anlässen eingesetzt. Die Bundespolizeidirektion Frankfurt am Main führt dafür weltweit die Einsätze der deutschen Flugsicherheitsbegleitung.

Wo arbeitet die Flugsicherheitsbegleiterin?

FSB sind häufiger in der Luft als Pilotinnen. Ihr Arbeitsort ist demzufolge in erster Linie das Luftfahrzeug, in welchem sie sich während ihres Einsatzes befinden.

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Gehälter nach Bundesland: Flugsicherheitsbegleiter/-in
Bruttogehalt:
Baden-Württemberg: 5.419 €
Bayern: 5.288 €
Berlin: 4.990 €
Brandenburg: 4.550 €
Bremen: 5.063 €
Hamburg: 5.333 €
Hessen: 5.382 €
Mecklenburg-Vorpommern: 4.450 €
Niedersachsen: 4.943 €
Nordrhein-Westfalen: 5.194 €
Rheinland-Pfalz: 5.124 €
Saarland: 5.025 €
Sachsen: 4.566 €
Sachsen-Anhalt: 4.514 €
Schleswig-Holstein: 4.889 €
Thüringen: 4.561 €
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
Minimum Maximum
Durchschnitt
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden

Welcher Ausbildungsweg führt in den Beruf des Flugsicherheitsbegleiters?

Um als FSB zu arbeiten, durchläuft der Anwerber zunächst eine Beamtenausbildung bei der Bundespolizei.

Für die Ausbildung zum Polizeivollzugsbeamten im mittleren Dienst wird ein Realschulabschluss oder Hauptschulabschluss mit anschließender Berufsausbildung vorausgesetzt. Außerdem sollte ein Alter von 27 Jahren bei Beginn der Beamtenausbildung nicht überschritten sein. Erfüllt ein Anwerber die Anforderungen, wird er zu dem mehrtägigen Eignungsauswahlverfahren (EAV) der Bundespolizei eingeladen. Dabei wird er in vier Teilen auf seine Eignung geprüft. Dazu gehören ein schriftliche und mündliche Prüfung, ein Sporttest und eine gründliche körperliche Untersuchung beim Polizeiarzt.

Nach erfolgreichem Abschluss der Beamtenausbildung kann sich der Anwerber im Bereich Luftsicherheit auf eine Verwendungsfortbildung als Flugsicherheitsbegleiter bewerben. Dazwischen sollten jedoch einige Jahre beruflicher Praxis liegen, über die sich ein Anwärter für die Fortbildung, die ein Mindestalter von 25 Jahren voraussetzt, qualifiziert.

Zusätzliche Voraussetzungen

In der akuten Gefahrenlage, in die sich ein FSB im Zweifel während seines Einsatzes begibt, sollte er einen ruhigen Kopf wahren können und absolut seriös handeln. Dazu zählen eine hohe psychische Belastbarkeit und überdurchschnittliche Stressresistenz. Der FSB muss ein verlässlicher Teamplayer sein, da er ausnahmslos im Team arbeitet und sich die FSB in Gefahrensituationen aufeinander verlassen müssen. Da er jedoch inkognito arbeitet, ist er gleichermaßen auf sich allein gestellt und muss autonom handeln, etwa in der Beurteilung einer Gefahrensituation.

Der FSB muss dazu bereit sein, auf allen Flügen deutscher Luftverkehrsunternehmen im Einsatz zu sein, was eventuell erforderliche Impfungen mit sich zieht. Er sollte mehrjährige praktische Einsatzerfahrung vorweisen können und ausreichend englische Sprachkenntnisse besitzen. Darüber hinaus sollte er gute Handhabungs- und Treffsicherheit im Umgang mit den dienstlich zugewiesenen Schusswaffen haben.

 

Gehalt nach Berufserfahrung:

Bruttogehalt:
 
> 9 Jahre
5.341 €
 
7–9 Jahre
4.398 €
 
3–6 Jahre
4.104 €
 
< 3 Jahre
3.884 €
 
 
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
 
 

Gehalt nach Unternehmensgröße:

Bruttogehalt:
 
> 20.000 Mitarbeiter
5.182 €
 
1.001 – 20.000 Mitarbeiter
5.180 €
 
101 – 1.000 Mitarbeiter
5.173 €
 
< 100 Mitarbeiter
5.162 €
 
 
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
 
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