Was verdient eigentlich ein …?

Chemie – Brancheninformationen

Die Chemie ist im Alltag verbreiteter, als die meisten denken: Bereits beim Frühstück begegnet die Chemie jedem Einzelnen in Form von Joghurt und Mineralwasser, während beim Besuch im Badezimmer die Zahnpasta und die Kosmetik aus dem Bereich der Chemie auftreten und der Kleiderschrank sicherlich ebenfalls einige, erst durch die chemischen Verfahren (Textilfarben, Kunstfasern) möglich gewordenen, Kleidungsstücke auf die Nutzung warten.

So vielfältig wie die Einsatzbereiche der Chemie sind auch die Berufsfelder, in welchen die Chemie eine tragende Rolle spielt. Im Auto und am Arbeitsplatz sind chemische Prozesse ebenso präsent wie in Freizeit, Spiel und Spaß. Die Übergänge zu Physik und Biologie sind bei den Berufen jedoch oft fließend.

Berufsbilder der Chemie

Zu den naturwissenschaftlichen Berufen der Chemie gehören insbesondere die Physik-, Biologie- und Chemielaboranten, aber auch Chemikant und Pharmakant. In den technischen Berufen kommen Elektroniker, Mechatroniker und Mechaniker nicht an der Chemie vorbei, da sie die Grundlage vieler in diesen Berufen geforderten Aufgabenstellungen bildet.Selbst die Nahrungsmittel- und Kosmetikindustrie kommen in unserer modernen Zeit nicht ohne Chemie aus, weshalb beispielsweise auch Köche nicht ohne Grundkenntnisse der Chemie auskommen und Friseur wie Kosmetiker ohne das richtige Verständnis für Chemie keine Chance auf eine erfolgreiche Berufslaufbahn haben.

Chemie und Studium

Während für die meisten Berufe der Chemie eine Berufsausbildung in einem Chemiebetrieb grundlegend ist, finden sich für fast alle Ausbildungsberufe Weiterbildungen und Studiengänge, welche den Aufstieg in einem Chemieunternehmen maßgeblichen Vorschub leisten. Mit rund 1.800 Betrieben in ganz Deutschland ist die Chemie-Branche ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, in dem sich nahezu täglich neue Aufgaben und Einsatzmöglichkeiten für die Arbeit mit der Chemie entwickeln.

Während der Studiengang Chemie natürlich grundlegende Hilfestellung nach dem Abitur bietet, schätzen die meisten Unternehmen der Chemiebranche jedoch die Kombination aus Ausbildung und nachfolgendem (Fach-)Studium, da diese dem zukünftigen Mitarbeiter eine andere Sichtweise zur Arbeitswelt mit der Chemie bieten als das meist theoretische Studium allein.

Die Chemiebranche gehört zu den größten deutschen Wirtschaftsbranchen. Als Arbeitgeber liegt sie auf Platz sechs der großen, technologiezentrierten Wirtschaftszweige, hinter den Branchen Maschinenbau, Automobil, Elektrotechnik, Nahrungsmittel, Metall.

In der Chemiebranche gibt es aber nicht nur Jobs für Chemiker: Neben Marketing und Vertrieb gewinnen vor allem die Bereiche Patente und Chemikalienrecht immer mehr an Bedeutung. Hier werden Bewerber mit Chemie-Hintergrund gebraucht, die verkaufen, kommunizieren und organisieren können - und Fachwissen aus den Bereichen Betriebswirtschaft und Recht mitbringen. Deutsche Chemie-Giganten sind Bayer und BASF.

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