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Entsorgung – Brancheninformationen

Die zunehmende Produktion von Wegwerfartikeln, die Verpackungswirtschaft und die stetig steigenden Anforderungen und Richtlinien im Umweltschutz machen Fachleute für Entsorgung zu wichtigen Kräften in der Wirtschaft. Viele Stoffe, die verarbeitet werden, setzen umweltschädigende Stoffe frei, wenn sie etwa verbrannt werden oder auf einer Deponie landen. Auch haben sich in den letzten Jahrzehnten Methoden der Rohstoffrückgewinnung entwickelt, das sogenannte Recycling.

Die Abfallstoffe müssen zunächst einmal gesammelt werden. Inzwischen ist die Müllabfuhr nicht mehr ausschließlich in Händen der Kommunen, sondern private Unternehmen werden beauftragt, den Müll zu sammeln. Auch wenn in den allermeisten Haushalten der Abfall bereits getrennt wird, müssen die gesammelten Abfälle noch weiter sortiert werden, ehe sie an Aufbereitungsbetriebe weitergeleitet werden. Viele Wertstoffe müssen zudem gereinigt werden, ehe sie wieder aufbereitet werden können. So muss etwa vom Deckel eines Joghurtbechers die Farbe entfernt werden, ehe das Aluminium genutzt werden kann. Auch eventuell aufgedampfte Kunststoffe für den Aromaschutz müssen erst entfernt werden. Sogenannte Verbundstoffe müssen in ihre einzelnen Bestandteile wieder aufgespalten werden, ehe sie der Wiederverwertung zugeführt werden können. Auch diese Tätigkeiten gehören zur Entsorgung.

Es gibt viele Möglichkeiten der Entsorgung:

Wertstoffhöfe sind die wohl bekanntesten Vertreter dieser Branche. Hier werden Alt-Geräte, Sperrmüll und spezielle Abfälle, wir Problemmüll oder auch Gartenabfälle und Bauchschutt gesammelt. Die Tätigen bei einer solchen Sammelstelle trennen die Stoffe sehr sorgfältig. So muss etwa ein Sofa nach Materialien, also Stoff, Holz, Metall und Kunststoff zerlegt werden. Bei manchen Wertstoffhöfen wird dies vor Ort gemacht, in anderen Gegenden werden die Abfälle in speziellen Containern gesammelt und dann bei einer weiteren Sammelstelle zerlegt.

Nicht nur feste Materialien müssen entsorgt werden, auch Flüssigkeiten und Betriebsstoffe werden gesammelt und, falls möglich, wieder aufbereitet. Wenn etwa ein Auto verschrottet wird, fallen verschiedenste Flüssigkeiten an, die fachgerecht beseitigt werden müssen. Neben Benzin und Öl, fällt Bremsflüssigkeit, eventuell Kühlmittel aus der Klimaanlage, Hydraulikflüssigkeiten oder auch Servoöl an. Auf der Autoverwertungsstelle müssen diese Flüssigkeiten entnommen, gesammelt und dann weiter geleitet werden. Dies ist der Grund, warum die Entsorgung eines Autos Kosten erzeugt.

Mit fachgerechtem Entsorgen von Altstoffen werden zum Einen Rohstoffe gespart und zum anderen Umweltschädigungen vermieden. Eine große Industrie ist mit der Rückgewinnung von Wertstoffen befasst. Inzwischen betreiben auch immer mehr Hersteller von Geräten und Verpackungen eigene Rückgewinnungsanlagen.

Der wohl bekannteste Entsorger ist der Schrotthändler. Er holt Metallabfälle aller Art ab, meist kostenlos, denn er verkauft das Metall weiter an Aufbereitungsbetriebe. Je nach Art des Metalls sind Alt-Stoffe aus diesem Bereich sehr wertvoll. Oft können die Abfälle sortenrein eingeschmolzen und direkt weiterverarbeitet werden.

Auch Kompostieranlagen gehören in den Fachbereich Entsorgung. Hier werden alle möglichen Bioabfälle nach Abholung gelagert und kompostiert. Die Anlagen verfügen über Abzüge oder Auffangbehälter für die sich entwickelnden Gase, die wiederum zur Energiegewinnung eingesetzt werden. Die Entsorger stellen eine wichtige Größe im Rohstoffkreislauf dar. Auch zur Vermeidung von Umweltschäden sind sie von größter Bedeutung.

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