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Immobilienrecht – Brancheninformationen

Das Immobilienrecht in Deutschland ist ein anspruchsvolles und mitunter auch schwieriges Rechtsgebiet. Grundsätzlich verläuft das Grundkonstrukt anhand des BGB. Dabei wird im Sachenrecht, von welchem das Immobilienrecht ein Teil ist, zunächst einmal zwischen Immobiliar- und Mobiliarsachenrecht unterschieden. Das Mobiliarsachenrecht hat bewegliche Gegenstände als Objekt. Häuser und Grundstücke dagegen sind unbeweglich und werden somit Teil des Immobiliarsachenrechtes. Sie werden auch als Grundvermögen bezeichnet. Die Übertragung, der Erhalt und Verlust von Grundstücken bzw. überhaupt Grundvermögen unterscheidet sich von dem der beweglichen Sachen.

Ein Unterschied liegt in der Tatsache, dass ein Recht nach dem Immobiliarsachenrecht gegenüber jeder Person gilt. Es handelt sich um ein absolutes Recht. Dagegen gilt ein Recht aus einem Vertrag oder anderem Schuldverhältnis zunächst einmal nur gegenüber der Vertragspartei. Der Eigentümer eines Grundstücks hat dementsprechend einen Unterlassungsanspruch gegenüber jedem, der ihn in seinem Besitz stört. Des Weiteren gibt es im Bereich der Grundstücke und des Grundeigentums Pfandrechte an Grundstücken oder auch Belastungen des Grundstückes. Mit dem Immobilienrecht können weiterhin auch Fragen des Erbrechts verknüpft sein. Vor besondere Herausforderungen stellen Fälle des Erbbauchrechtes oder etwa der gutgläubige Erwerb eines Grundstückes. Ein weiterer Teil des Immobilienrechts ist auch das Nachbarrecht. Dieses bezeichnet das Verhältnis von Grundstückseigentümern untereinander. Dabei kann die Partei in einem Rechtsstreit aber auch ein Mieter sein, welcher gegen den Eigentümer des Nachbarhauses klagt.

Das Immobilienrecht ist für viele Berufe relevant. Natürlich ist die umfänglichste Anwendung für den Anwalt, der sich auf Immobilienrecht spezialisiert, gegeben. Auf der Ausbildungsebene sind vor allen Dingen Immobilienmakler Hauptanwender vom Immobilienrecht. Diese vermitteln Objekte, also Häuser, Grundstücke oder Wohnungen zu Personen oder für Personen, die entweder ein Objekt suchen oder selbst eines verkaufen. Diese Vermittlerposition ist oftmals auch der Punkt, an dem das Rechtsgebiet zum Tragen kommt. Zumeist ist die, dem Beruf zugrunde liegende Position eine im Bereich des Immobilienfachwirtes. Betriebswirtschaftliches Interesse und eine sehr gepflegte und überzeugende Erscheinung sind hier obligatorisch. Es handelt sich beim Immobilienmarkt um ein umkämpftes aber auch lukratives Betätigungsfeld. Als grundlegende Ausbildung ist aber auch die klassische Ausbildung des Immobilienkaufmanns denkbar.

Der Alltag des Immobilienmaklers beinhaltet sowohl die Präsentation von Objekten gegenüber dem Kunden als auch beispielsweise die Schätzung von Grundstückswerten. Er berät Kunden aber gegebenenfalls auch in Fragen der Finanzierung eines Objektes oder erstellt ein Exposé. Ein weiterer wichtiger Teil der Tätigkeit ist die der Kundenakquise. Nur so gewinnt der Makler neue Kunden. Ein entsprechend offenes Wesen und Verkaufsgeschick sind in jedem Fall von Vorteil.

Die Verdienstmöglichkeiten in der Immobilienbranche sind bis heute vergleichsweise gut. Das liegt in erster Linie daran, dass die zugrunde liegenden Werte hoch sind. Bezugspunkte zum Bereich des Immobilienrechtes gibt es in sehr vielen Berufsfeldern. Dazu gehören auch Inneneinrichter oder etwa Bauträger. Der größte überlappende Rechtsbereich ist dabei das Baurecht. Hier sind aber gleichwohl auch die größten Unterschiede zu finden, da das Baurecht überwiegend öffentlich-rechtlicher Natur ist. In jedem Fall sind die Berufe, die sich mit Immobilienrecht beschäftigen, abwechslungsreich und erfordern viel Engagement und Interesse.

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