Was verdient eigentlich ein …?

Immobilienwirtschaft – Brancheninformationen

Immobilienwirtschaft – eine Branche, die attraktiv zu sein scheint: Immer mehr Personen interessieren sich aufgrund des dortigen hohen Personalbedarfs für sämtliche Berufe, die sich mit der Planung, dem Bau, der Errichtung oder der Vermittlung von Immobilien beschäftigen. Darüber hinaus hat die Immobilienbranche einen bedeutenden Anteil an der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung in Deutschland. Auch der internationale Fokus ist nicht zu vernachlässigen: Die europäische Immobilienwirtschaft hat ebenfalls einen ähnlich hohen Stellenwert. Dazu wird ihr ein großes Entwicklungspotenzial prognostiziert. Der entsprechende Markt lässt sich in drei Sektoren differenzieren: in die Grundstücks-, Wohnungs- sowie die gewerbliche Immobilienbranche.

Die Grundstückswirtschaft beschäftigt sich – wie aus der Namensgebung bereits ableitbar – mit der Erschließung sowie der Vermarktung von Grundstücken. Auf diesen können daraufhin Immobilien errichtet werden; entweder zur privaten oder zur gewerblichen Nutzung. Die zahlreichen zu bauenden Wohnungen, Hotels, Einkaufszentren, Parks oder weitere Einrichtungen müssen geplant, realisiert und anschließend verwaltet beziehungsweise saniert werden. Jede dieser einzelnen Lebenszyklusphasen benötigt ein hohes Maß an fachlicher Qualifikation, weshalb besagte Branche die unterschiedlichsten Arbeitsplätze – mit jeweils anderen Anforderungen – bietet.

Sämtliche Aufgaben, die sich mit der Bauausführung oder dem Abriss von Gebäuden beschäftigen, werden in der Regel nicht zu den Tätigkeiten von Immobilienunternehmen gezählt. Stattdessen gelten die Finanzierung sowie die Bewirtschaftung der entsprechenden Gebäude als der Kernbereich der Immobilienbranche. Zu den in diesem (Haupt-)Wirtschaftsbereich agierenden Akteuren gehört unter anderem der Immobilienmakler, der Wohnungssuchende beziehungsweise -anbietende unterstützt und dabei vermittelnd tätig ist. Dadurch wird für beide Parteien der Aufwand reduziert, wofür der Makler bei erfolgreichem Abschluss eine Provision erhält. Ferner werden Wohnungsunternehmen wie Gesellschaften oder Genossenschaften, Immobilen- und Hausverwaltungen sowie Geschäfts- und Hypothekenbanken und auch Immobilienfondsverwaltungen dazu gezählt. Letztgenannte Punkte der Aufzählung verdeutlichen, dass Immobilien nicht nur Wohn- beziehungsweise Nutzungsobjekt sind, sondern darüber hinaus als eine wichtige Investmentform gelten.

Das angesprochene breit gefächerte Tätigkeitsspektrum der Immobilienbranche bedingt eine Vielzahl an unterschiedlichen Studiums- oder Ausbildungsmöglichkeiten, die als Grundlage für einen Arbeitsplatz in der betreffenden Branche gelten. Im Hinblick auf die Ausbildung ist der Immobilienkaufmann beziehungsweise die Immobilienkauffrau der "Klassiker". Derartige Kaufleute sind mit der Verwaltung, Vermietung oder dem Verkauf von Immobilien vertraut. Sie entwickeln dabei Konzepte für die Finanzierung oder betreuen bei Sanierungs- beziehungsweise Neubauvorhaben. Nach erfolgreicher Ausbildung existieren diverse Weiterbildungsmöglichkeiten – beispielsweise zum geprüften Immobilienfachwirt. Alternativ werden auch – wie bereits erwähnt – zur Immobilienwirtschaft passende Studiengänge angeboten, etwa unter der Bezeichnung "Immobilientechnik und -wirtschaft". Womöglich wird hierbei für die Zulassung ein Vorpraktikum verlangt. Es sei noch erwähnt: Die angeführten Bildungswege sind nicht zwangsläufig Voraussetzung für eine Tätigkeit in der Immobilienbranche – auch Quereinsteiger haben dort gute Chancen.

Derzeit herrscht ein großes Interesse an der Immobilienwirtschaft. Momentan wird ihm eine gute und deshalb vielversprechende Perspektive eingeräumt. Dies gilt sowohl für Berufsanfänger als auch für Quereinsteiger. Letztere versuchen sich zum Beispiel als Immobilienmakler. Die verbesserte wirtschaftliche Situation führte in den letzten Jahren zu einer immer höheren Nachfrage nach Immobilien, was den entsprechenden Arbeitsmarkt in diesem Sektor positiv beeinflusste: Im Jahr 2012 stieg die Anzahl der gemeldeten freien Arbeitsplätze stärker als in allen anderen Berufsbereichen.

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