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Ausbildung oder Studium – was lohnt sich mehr?

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Kategorie: Ausbildung & Berufseinstieg
06.01.2014

Mit dem Abitur in der Hand stehen viele vor einer Entscheidung: Soll ich studieren oder lieber eine Ausbildung anfangen? Beides hat Vor- und Nachteile und nicht immer ist das Gehalt ausschlaggebend für die Wahl.

 

Ausbildung oder Studium

 

 

Möchte man schnell Geld verdienen oder Zeit in ein Studium investieren, um anschließend ein höheres Gehalt zu bekommen? Falls Studium: Wie sehen die Zukunftsaussichten für diesen Studiengang aus?

 

 

Bei all den noch offenen Fragen sollte zudem ein Kriterium Beachtung finden: Was macht einem Spaß? Es mag zwar sein, dass Akademiker viel Geld verdienen, doch wenn die Berufung an ganz anderer Stelle liegt, wird dieser Studiengang wohl kaum Erfüllung mit sich bringen. Bevor sich entschieden wird, sollten für jede Möglichkeit die Vor- und Nachteile bedacht und abgewägt werden.

Ausbildung – Pro und Contra

Den größten Vorteil einer Ausbildung sehen die meisten im direkten Geld verdienen. Bleibt man während der Ausbildung im elterlichen Haus wohnen, muss sich in der Regel um keine Finanzierung gekümmert werden. Mit der Ausbildung sammelt man praktische Erfahrungen, die einem bei anschließenden Bewerbungen Vorteile bringen können. Wer die Karriereleiter hochklettern möchte, muss allerdings nach der Ausbildung Weiterbildungen absolvieren – oder ein Studium anhängen. Ansonsten bleiben die Tätigkeitsbereiche und Aufstiegsmöglichkeiten eher begrenzt.

Vor- und Nachteile eines Studiums

Beim Studium muss abgewägt werden, ob der Studiengang gute Zukunftsaussichten hat. Bei zukunftsträchtigen Studiengängen wird man nach dem Studium schnell einen Job finden. Die Karriereleiter steht für Hochschulabsolventen bereit, denn mit einem solchen Abschluss wird signalisiert, Ehrgeiz und Durchhaltevermögen zu besitzen. Zudem sind die Einstiegsgehälter höher als nach einer Ausbildung. Für praktische Erfahrungen müssen sich Studenten während der Studienzeit um Praktika kümmern, denn die meisten Studiengänge haben wenig Bezug zur Praxis. Der Nachteil liegt im finanziellen Bereich, denn das Studium muss finanziert werden. Wem kein Bafög oder andere Unterstützungen zustehen, muss während der Studienzeit gleichzeitig jobben gehen.

Erst Ausbildung, dann Studium?

Manche machen erst eine Ausbildung und anschließend gehen sie studieren. Der Vorteil könnte darin liegen, während der Ausbildungszeit Geld anzusparen, um das Studium zumindest zum Teil finanzieren zu können. Wer jedoch beim Studienantritt älter als 25 Jahre ist, erhält kein Kindergeld mehr und muss auch selbst in die Krankenkasse einzahlen. Vielen fällt es außerdem schwer, nach dreijähriger Berufstätigkeit wieder die „Schulbank“ zu drücken.

Option des dualen Studiums

Eine andere Möglichkeit ist das duale Studium, welches praktisches Arbeiten und theoretisches Lernen in einer Berufsakademie oder Hochschule kombiniert. Somit kann gleichzeitig studiert und praktische Erfahrungen gesammelt werden. Es gibt verschiedene Studienmodelle. Zum Beispiel wechseln sich Praktium und Studium monatlich oder dreimonatlich ab oder man arbeitet jede Woche drei Tage im Unternehmen und geht an den anderen zwei Tagen studieren.

Weitere Hilfen für die Entscheidung Studium oder Ausbildung

Zuerst sollte klar sein, welchen Traumberuf man ergreifen möchte. Demnach muss geschaut werden, wie dieses Ziel erreicht werden kann. Reicht eine Ausbildung oder setzt der Traumberuf ein Studium voraus? Weiterhin können sich folgende Fragen beantwortet werden:

  • Wie sehen die Chancen nach dem Studium oder der Ausbildung aus, einen Arbeitsplatz zu bekommen?
  • Wie lässt sich ein Studium finanzieren?
  • Muss für Ausbildung oder Studium umgezogen werden?
  • Ist es gut vorstellbar, in dieser anderen Stadt einige Jahre zu leben?

Die Erfahrungen von Bekannten oder Freunden helfen ebenso bei der Entscheidung weiter. Wichtig ist, sich mit der eigenen Entscheidung wohlzufühlen und mit Vorfreude an das Studium oder die Ausbildung heranzugehen.

Weiterführende Infos zum Thema:

Verdienen Studierte immer mehr als Nicht-Studierte?

Die zehn schlechtbezahltesten Ausbildungsberufe in Deutschland

Heute studieren, was morgen nicht gefragt ist

Übersicht Einstiegsgehälter nach abgeschlossener Ausbildung

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