News
Hier finden Sie von Markttrends, Experteninterviews bis hin zu Studien alles rund um die Themen Gehalt, Ausbildung und Beruf.
Zur Newsübersicht

Die 20 bestbezahlten Ausbildungsberufe 2014

(0)
Danke für Ihre Bewertung!
Kategorie: Ausbildung & Berufseinstieg
05.08.2014

Wer bereits als Auszubildender richtig gut verdienen möchte, sollte Fluglotse, Binnenschiffer oder Bankkaufmann/-frau werden. Aber auch viele andere Ausbildungen, etwa im Baugewerbe oder im öffentlichen Dienst, bieten attraktive Vergütungsmodelle. Die Top 20 der bestbezahlten Ausbildungsberufe haben wir einmal zusammengefasst.

Bestbezahlteste Ausbildung in 2014

Platz 1: Fluglotse

Fluglotsen brauchen starke Nerven und müssen viel Verantwortung übernehmen. Sie erteilen Start- und Landegenehmigungen, navigieren Flugzeuge und beobachten das Wetter. Die hohe Verantwortung wird bereits während der zwei- bis dreijährigen Ausbildung belohnt. Je nach Standort und Belastung können Schüler im zweiten Lehrjahr bereits monatlich zwischen 3.000 und 4.500 Euro brutto verdienen. Ein ausgebildeter Fluglotse verdient später gut das Doppelte.
Ausgebildete Piloten/Pilotinnen bekommen übrigens ähnlich hohe oder noch höhere Gehälter. Für die Ausbildung gibt es jedoch kein Geld. Ganz im Gegenteil. Die Auszubildenden müssen zunächst mit Kosten von rund 60.000 Euro rechnen, die aber später oft mit den Monatsgehältern verrechnet werden.

Platz 2: Binnenschiffer

Binnenschiffer unterstützen Frachter und große Passagierschiffe beim Ein- und Auslaufen, füllen wichtige Dokumente aus und kümmern sich um die ordnungsgemäße Versendung der Güter. Die Auszubildenden erwerben eine ausgeglichene Mischung aus Theorie und Praxis in einer entsprechenden Schifferberufsschule. Im ersten Lehrjahr erhalten sie rund 800 Euro, im zweiten mehr als 900 Euro und im letzten Jahr schließlich 1.100 Euro oder mehr. Die wichtigsten Voraussetzungen sind Seetauglichkeit, körperliche Belastbarkeit und der Wille, auch bei Nacht zu arbeiten.

Platz 3: Versicherungskaufmann/-kauffrau

Versicherungskaufleute sind in vielen Bereichen einsetzbar. In der Ausbildung erwerben die Schüler unter anderem Kenntnisse in den Bereichen Rechnungswesen, Beratung, Vertragswesen und Versicherungen. Ein Auszubildender kann im ersten Lehrjahr 650 bis 850 Euro, im zweiten zwischen 700 und 900 Euro und im letzten Jahr 800 bis 1.000 Euro pro Monat verdienen.

Platz 4: Bankkaufmann/-kauffrau

Die Bankenbranche ist mindestens genauso vielseitig wie die Finanzbranche. Deshalb verdienen Bankkaufleute ähnlich gut wie die Finanzkaufleute, sowohl in der Ausbildung als auch bei späteren Tätigkeiten in Unternehmen oder bei Banken. Berufseinsteiger erhalten bereits rund 2.100 Euro (brutto) im Monat. Bankkaufleute beschäftigen sich mit der Betreuung und Beratung von Kunden, dem Zahlungsverkehr, Vermögensbildung oder Kreditgeschäften.

Platz 5: Mechatroniker

Wer sich für Technik begeistert und auch gerne mal anpackt, sollte Mechatroniker werden. Die Fachgebiete sind sehr vielseitig. Von Medizin- und Kommunikationstechnik über Nutz- und Personenfahrzeuge bis hin zur Luft- und Raumfahrt ist alles dabei. Mechatroniker werden in vielen Bereichen gesucht. Neben einer umfangreichen Ausbildung erhalten die Lehrlinge ein attraktives Gehalt. In den 3,5 Ausbildungsjahren sind Verdienste von 800 bis 1.000 Euro pro Monat möglich.

Platz 6: Technische Zeichner

Der „Technische Zeichner“ (auch: Technischer Produktdesigner, Technischer Systemplaner) zählt zu den beliebtesten Ausbildungsberufen. Im Gegensatz zu früheren Zeiten werden heute komplexe Computerprogramme für die Umsetzung von Aufträgen und Zeichnungen verwendet. Auszubildende erhalten im ersten Lehrjahr 700 bis 800 Euro im Monat. Im dritten und vierten Jahr steigt die Vergütung auf über 1.000 Euro. Physikalische und mathematische Kenntnisse sowie eine gute räumliche Vorstellungskraft sind von großer Bedeutung. Technische Zeichner können bei guter Eignung im Job bis zu 5.000 Euro verdienen.

Platz 7: Polizist/-in

Auch die Ausbildungen im Polizeidienst werden gut vergütet. Neben den monatlichen Basisvergütungen erhalten die Auszubildenden auch Nacht- und Wochenendzuschläge. Bis zu 1.100 Euro im Monat kann ein Schüler bereits während der Ausbildung verdienen. Später liegt der monatliche Verdienst je nach Dienstgrad und Einsatzgebiet zwischen 4.500 und 6.000 Euro.

Platz 8: Fachinformatiker/-in

In der heutigen digitalen Welt werden Computerexperten händeringend gesucht. Dementsprechend werden die Auszubildenden in diesem Bereich schon in der Ausbildung recht gut bezahlt. Zwischen 700 und 900 Euro können sie monatlich erhalten. Im Job können sie dann je nach Berufserfahrung zwischen 1.500 und 4.000 Euro verdienen.

Platz 9: Verwaltungsfachangestellte/-r

Neben Computerexperten werden auch Verwaltungsfachangestellte für viele Bereichen benötigt. Die Auszubildenden erhalten während ihrer Ausbildung zwischen 700 und 800 Euro. Die Einstiegsgehälter liegen bei etwa 2.000 Euro. Eine Weiterbildung zum Verwaltungsfachwirt/zur Verwaltungsfachwirtin ist für viele sehr interessant.

Platz 10: Maurer

Wer gern an der frischen Luft arbeitet und körperlich fit ist, kann sich für eine Ausbildung zum Maurer entscheiden. Die Auszubildenden verdienen während der 3-jährigen Ausbildung zwischen 550 und 1.200 Euro.

Platz 11: Straßenbauer/-in

Auch diese Ausbildung ermöglicht das Arbeiten im Freien. Die Auszubildenden müssen in jedem Fall dazu in der Lage sein, hart anzupacken. Dafür erhalten sie in den drei Ausbildungsjahren auch ein Gehalt zwischen 587 und 1.299 Euro.

Platz 12: Kaufmann/-frau für Bürokommunikation (Sekretärin)

Ob klassische Sekretärin oder Allroundkraft - jeder Chef braucht im Büro eine rechte Hand. Neben Frauen ergreifen auch junge Männer immer häufiger die Gelegenheit, einen Büroberuf zu erlernen. Die Verdienste sind unterschiedlich und liegen zwischen 600 und 900 Euro (1. bis 3. Ausbildungsjahr).

Platz 13: Chemielaborant/-in

Junge Menschen, die das Fach Chemie in der Schule mochten, jedoch kein Studium absolvieren möchten, können sich für die Ausbildung „Chemielaborant“ entscheiden. In den vier Ausbildungsjahren erhalten die Auszubildenden Gehälter zwischen 680 und 970 Euro (abhängig von Ausbildungsbetrieb und Lehrjahr).

Platz 14: Altenpfleger/-in

Altenpfleger sind die „guten Seelen“ in Pflege- und Altenheimen und können je nach Bundesland und Ausbildungsjahr zwischen 870 im ersten Jahr und 1050 Euro im dritten Ausbildungsjahr verdienen. Auch das spätere Einkommen schwankt sehr stark und ist auch abhängig vom jeweiligen Einsatzgebiet.

Platz 15: Stuckateur/-in

Ein Geheimtipp ist die Ausbildung zum Stuckateur. Dieser verputzt und restauriert Rohbauten und historische Fassaden außen wie innen, integriert Rollläden, Lichtquellen und Belüftungseinrichtungen und montiert ebenso Trockenbauteile. Die Ausbildungsgehälter richten sich nach Tarifen und liegen zwischen 550 und 1.300 Euro (drei Ausbildungsjahre). Später verdienen Stuckateure monatlich 3.000 Euro und mehr.

Platz 16: Bauzeichner/-in

Bauzeichner können im ersten Ausbildungsjahr zwischen 570 und 650 Euro verdienen. Bis zum dritten Lehrjahr können sich die Vergütungen auf 900 bis 1.170 Euro steigern. Gutes räumliches Denken sowie fundierte Kenntnisse in Mathe und Physik werden hier vorausgesetzt.

Platz 17: Fachinformatiker/-in

Fachinformatiker sind je nach Spezialisierung für die Programmierung von Software oder das Aufsetzen und Koordinieren ganzer Server- und Rechnerstrukturen verantwortlich. Wer sich nach der Ausbildung stetig weiterbildet, hat gute Chancen auf eine hohe Vergütung. In den drei Ausbildungsjahren erhalten die angehenden PC-Spezialisten zwischen 700 und 900 Euro.

Platz 18: Medizinische/r Fachangestellte/r

Die Ausbildungsvergütung als Medizinische/r Fachangestellte/r ist tariflich festgelegt. So erhalten die Auszubildenden im ersten Jahr etwa 610 Euro, im zweiten Jahr 650 Euro und im dritten Lehrjahr schließlich 700 Euro brutto. Die Fachangestellten assistieren Ärzten/Ärztinnen bei der Untersuchung, Betreuung, Beratung und Behandlung von Patienten. Auch organisatorische Tätigkeiten zählen zu ihren Aufgaben.

Platz 19: Koch/Köchin

Köche arbeiten nicht selten mehr als 10 Stunden am Tag, sowohl in der Woche als auch am Wochenende. Häufig ist es aber weniger die Vergütung, die den Beruf interessant macht, als vielmehr die Lust, die eigene Kreativität mit wahrer Kochkunst zu verbinden. Die Ausbildungsvergütung fällt durchschnittlich aus und liegt zwischen 470 und 750 Euro (1. bis 3. Lehrjahr). Köche verdienen dann anfänglich zwischen 1.000 und 1.500 Euro. Aber auch hier gibt es für talentierte Köche die Möglichkeit, es durch Weiterbildungen und viel Engagement später auf ein ansehnliches Gehalt zu bringen.

Platz 20: Metallbauer

Wie der Koch-Beruf zählt auch der Beruf des Metallbauers zu den beliebtesten bei jungen Menschen. Herausgebildet hat sich der Bereich Metallbau aus dem einstigen Schlosserberuf. Heutige Metallbauer sind sowohl Metallgestalter und Konstruktionstechniker als auch Nutzfahrzeugbauer. Die Ausbildung ist sehr vielfältig und interessant. Die Gehälter liegen in den vier Ausbildungsjahren zwischen zirka 350 und 690 Euro. Das ist im Vergleich zu anderen Ausbildungen zwar nicht allzu viel. Dafür erhalten ausgebildete Metallbauer aber bereits am Anfang ihrer Karriere ein Bruttogehalt von 1.800 bis 2.200 Euro.

Weiterführende Infos zum Thema:

Übersicht Einstiegsgehälter nach abgeschlossener Ausbildung

Ausbildung oder Studium – was lohnt sich mehr?

Der durchschnittliche Lebensverdienst nach Bildung – Statistik

Serie: Einflussgrößen auf das Gehalt (4), Ausbildung und Gehalt

(0)
Danke für Ihre Bewertung!
Zur Newsübersicht
Wir verwenden Cookies, damit Sie den besten Service genießen können. Details ansehen