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Welche Jobs haben Zukunft?

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Kategorie: Ausbildung & Berufseinstieg
27.03.2013

Wer seine Berufsausbildung bald beginnen will oder über einen Karrierewechsel nachdenkt, stellt sich sicherlich die Frage, welche Arbeitsbereiche für die Zukunft Wachstum und Sicherheit versprechen. Berufe, die noch vor einigen Jahren glänzende Prognosen hatten, werden jetzt in der Zeit der Euro-Krise von Unsicherheiten erschüttert. Andere, die noch vor einigen Jahren als langweilig und kaum attraktiv galten, sehen sich hingegen bedingt durch die Krise ganz neuen Möglichkeiten und einer erheblichen Aufwertung gegenüber. Zu diesen Berufen gehören etwa die Tätigkeiten im Bereich Statistik und Analytik.

In vielen schon seit langer Zeit gefragten Berufen ist ein stetiger Rückgang des Nachwuchses zu beobachten. So ist etwa jetzt schon ersichtlich, dass die Branchen der Ärzte und Ingenieure überaltern. Das bedeutet, das die Berufstätigen in diesem Sektor immer mehr Jahre arbeiten, aber kaum Nachwuchs, also junge Kräfte nach rücken.

Wissenschaft und Technologie bieten hervorragende Zukunftsaussichten:

Durch die Forschung ermöglicht dieser Zweig sich selbst ständig neue Möglichkeiten. Hinzu kommt der wachsende Druck durch die drohende Energiekrise sowie immer drängendere Fragen im Bereich Natur und Umwelt. So nimmt es nicht Wunder, dass die Forschung nach alternativen Technologien im Bereich Energiegewinnung boomt. Ebenso die Erforschung energiesparender Verfahren und Methoden. Im Ingenieurswesen haben zum Beispiel Fachleute für Energie- und Gebäudetechnik hervorragende und auch langfristige Berufsmöglichkeiten.

Ebenso bieten die Naturwissenschaften Forschern, Entwicklern und Anwendungstechnikern allerbeste Aussichten. Im Bereich Medizin wird dringend Nachwuchs gesucht, ebenso im Bereich Physik und Chemie. Es ist weiterhin ein Trend zu erkennen, wonach die Disziplinen sich immer weniger gegeneinander abgrenzen. Ein zunehmend ganzheitliches Verständnis von Natur und Mensch, sowie die fortschreitende Entdeckung von Vernetzungen der Lebensvorgänge auf der Erde machen diesen Trend ebenso zwingend wie interessant. Es bestehen im Moment mehrere spannende Möglichkeiten: Entweder werden verschiedene Disziplinen zu „Super-Disziplinen“ verschmelzen oder es ergeben sich völlig neue Zweige aus den Knotenpunkten, wo sich die Forschungsgebiete überschneiden.

Computertechnik und Handwerk:

Vor allem die Sicherheit im Bereich Informationstechnologie stellt immer wieder neue Herausforderungen. In einer zunehmend vernetzten Welt wird sichere, schnelle und einfach zu bedienende Software immer gefragter. So ist im Bereich Softwareentwicklung ein stark wachsendes und zukunftsträchtiges Berufsfeld vorhanden. Doch auch die Hardwareentwicklung, als die Konstruktion und Wartung immer neuerer, leistungsfähiger Computer ist ein enorm wachsender Markt.

Früher hörte man oft „Handwerk hat goldenen Boden“. Eine Zeit lang war dieser Aussage eine gewisse Bitterkeit beigemischt, doch inzwischen ist sie wieder absolut richtig. Die Anzahl an gut ausgebildeten Fachkräften in Handwerksberufen, vor allem im Bereich Elektrik, Sanitär und Bauwesen ist im Moment noch stetig rückläufig. Die Entwicklung neuer Normen und Werkstoffe, sowie die zunehmende Technisierung auch des Privatlebens machen hier jedoch Fachleute sehr begehrt. Die Zeiten, da etwa ein Auto selbst in der eigenen Garage mit Hammer und Schraubenzieher wieder zum Fahren gebracht werden konnte, sind vorbei. Aus dem KFZ-Mechaniker und dem KFZ-Elektroniker ist in den letzten Jahren der Mechatroniker geworden. Dieses neue Berufsbild aus der Synthese zweier Berufe hat auch im Bereich Klima-und Gebäudetechnik Einzug gehalten. Der Mechatroniker gehört zu den Handwerksberufen mit den besten Zukunftsaussichten. Doch auch Techniker für Elektrik, Heizung oder Gebäude dürften sehr gute und langfristige Berufsaussichten haben.

(Quelle: focus-online.de, stern.de)

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