Was verdient eigentlich ein …?

Jobangebote für Autotuner/-in (+ 15 km)

Geschätztes Bruttogehalt  

Autotuner/-in – Berufsbild

Breiter, tiefer, schneller – Autos optisch und leistungstechnisch optimieren und dafür auch noch Geld kassieren, das ist der Traum vieler Autonarren – nicht zuletzt durch zahlreiche Fernsehformate, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen. Der Beruf, um den es hier geht, wird als Autotuner bzw. Autotunerin oder verkürzt auch als Tuner bzw. Tunerin bezeichnet. Allerdings gibt es keinen fest definierten Ausbildungsweg, um diesen Job ergreifen zu können.

Das ist Autotuning

Beim Autotuning geht es darum, neue oder gebrauchte Autos mit zusätzlicher Ausstattung zu versehen, die entweder zu einer optischen oder einer funktionellen Aufwertung führt. Sehr populär sind zum Beispiel Spoiler, die auf dem Heck angebracht werden und die aerodynamischen Fahreigenschaften eines Autos optimieren. Auch im Bereich der Motoren und Auspuffanlagen ist Tuning weit verbreitet. Gleiches gilt für das Tieferlegen der Karosserie, das für eine bessere Straßenlage sorgen soll.

Auch die Innenausstattung von Autos kann durch ein Tuning erheblich verbessert werden. Hier sind die Möglichkeiten nahezu unbegrenzt: Von einer edlen Verkleidung der Türen mit Holzfurnieren, über die Anbringung von luxuriös anmutenden Blenden und einer aufwändigen Polsterung, bis zum Einbau teurer Unterhaltungselektronik oder einer Mini-Bar ist alles denkbar. Da diese Dinge häufig sehr kostspielig sind, erteilen meist gutverdienende oder vermögende Privatkunden aus dem In- und Ausland die Aufträge zum Autotuning.

Aufgaben und Anforderungen

Da die meisten Tuning-Jobs Auftragsarbeiten sind, beschäftigen sich Autotuner während ihrer Arbeitszeit in der Regel mit der Umsetzung von Kundenwünschen im Bereich der erwähnten Optimierungsmöglichkeiten. Daher sind Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Kommunikationsfähigkeit wichtige Eigenschaften eines Tuning-Profis. Es gilt im direkten Kundenkontakt durch ein Gespräch zunächst die Vorstellungen des Auftraggebers zu verstehen und anschließend während der praktischen Arbeit diese stets als Ziel vor Augen zu behalten. Je nach Schwerpunkt der eigentlichen Arbeit sind auch technisches Know-how, körperliche Kraft und Kreativität gefragt.

Während der Ausführung der Kundenwünsche müssen Tuning-Fachleute nicht nur die technischen Möglichkeiten nutzen, die moderne Teile und Verfahren bieten, sondern auch ganz genau auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen achten. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die getunten Fahrzeuge keine Straßenzulassung in Deutschland erhalten und deswegen nicht im öffentlichen Verkehr genutzt werden dürfen.

Ausbildung: So wird man Autotuner

Der anspruchsvolle Beruf des Autotuners erfordert in der Regel eine abgeschlossene Ausbildung. Da je nach Schwerpunkt ganz unterschiedliche Fähigkeiten gefragt sind, gibt es auch verschiedene Ausbildungsberufe, die gut auf die Tätigkeit als Autotuner vorbereiten. Die Ausbildung zum Kfz-Mechaniker, Kfz-Mechatroniker oder Fahrzeuglackierer dürfte in den meisten Fällen der passende Lehrberuf sein. Aber auch Sattler mit der Fachrichtung Fahrzeugsattlerei können im Tuning-Bereich eine Beschäftigung finden.

Um als Tuner erfolgreich zu werden, sind in der Regel auch einige Jahre an möglichst vielfältiger Berufserfahrung vonnöten. Die besten Ausgangsvoraussetzungen besitzen Personen, die in einem der angeführten Bereiche zusätzlich einen Meistertitel erworben haben.

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