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Kernspintomografie – Brancheninformationen

Die Kernspintomografie oder Magnetresonanztomographie (kurz: MRT oder auch MR), wie ihr korrekter Namen eigentlich lautet ist ein bildgebendes Verfahren, das vor allem in der medizinischen Diagnostik zur Darstellung von Struktur und Funktion der Gewebe und Organe im Körper eingesetzt wird. Das MRT-Gerät arbeitet im Gegensatz zu einer Röntgenuntersuchung nicht mit Röntgenstrahlen, sondern mit Hilfe von Magnetfeldern und Radiowellen. Die Kernspintomographie ermöglicht gestochen scharfe Schnittbilder aus dem Inneren des menschlichen Körpers.

Diese Aufnahmen können auf jeder benötigten Körperebene erstellt werden. Vertikale und horizontale "Schnitte" sind ebenso realisierbar wie eine Diagonale schräg durch den Körper. Im Volksmund wird das MRT-Gerät oft auch „Röhre“ genannt, da es ein mehr als zwei Meter hohes, quaderförmiges Gerät mit einer runden Öffnung darin ist. Der Patient wird zur Untersuchung auf einer Liege in diese „Röhre“ geschoben und muss dann – je nach benötigter Bildqualität und untersuchtem Körperteil - einige Minuten bis ca. ½ Stunde ruhig darin liegen bleiben.

Dieses beengte Gefühl, die im Vergleich zum Röntgen längere Untersuchungsdauer und eine sehr selten auftretende allergische Reaktion auf das Kontrastmittel sind aber die einzigen Nachteile einer Untersuchung durch ein MRT-Gerät. Denn diese Untersuchung hinterlässt nicht nur keinerlei biologische Schäden bei den Patienten und kann deshalb bei fast jedem Patienten, selbst bei Schwangeren im fortgeschrittenen Zustand, Kleinkindern und Säuglingen, zu jedem beliebigen Zeitpunkt und in unbegrenzter Häufigkeit wiederholt werden, sondern ist auch noch schmerzfrei. Wegen der Enge im MTR empfiehlt sich für Patienten mit Klaustrophobie (Platzangst), Säuglinge und Kleinkinder eine leichte Narkose, so dass diese die Untersuchung “verschlafen”.

Da elektrische Geräte im Magneten beschädigt werden können, dürfen nur Träger eines Herzschrittmachers und ähnlicher Geräte bisher nicht in einem MTR untersucht werden. Diese hochmoderne Untersuchungsmethode eignet sich generell für Untersuchungen am ganzen Körper und besonders gut für die Gefäßdiagnostik sowie die Untersuchung von Blutgefäßen wie Hirn- und Halsarterien, Nieren-, Becken- und Beinarterien. Ein weiteres bedeutendes Einsatzgebiet ist die Untersuchung der Bandscheiben, der Wirbelsäule und der sehr komplexen Kniegelenke.

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