Was verdient eigentlich ein …?

Steuerberatung – Brancheninformationen

Steuern betreffen den Alltag fast jeden Bürgers. Der durchschnittliche Bürger kennt die Steuern, die ihn betreffen. Dazu gehören die Lohnsteuer, Mehrwertsteuer und die Kfz-Steuer. Darüber hinaus existieren zahlreiche weitere Steuerarten. Sie beschäftigen sich mit Konsumgütern, im Beispiel Tabaksteuer oder mit dem Kapital. Hier kommt vorrangig die Kapitalertragssteuer zum Tragen. Personen, die sich mit dem Steuergeflecht eines Landes auskennen, arbeiten als Steuerberater. Es handelt sich um eine Branche, die stark internationale Bezüge aufweist. Darüber hinaus unterliegen die Bedingungen einem stetigen Wandel. Im Folgenden finden sich Informationen zur Entwicklung der Branche sowie Aus- und Weiterbildungs-Möglichkeiten.

Die Vorteile der Branche

Steuerberater und andere Beschäftigte der Branche profitieren von den Entwicklungen am Kapitalmarkt und dem stetigen Wandel der Steuergesetze. Anleger bedürfen konkreter Hinweise zum bestmöglichen Umgang mit Erträgen. Hier bietet sich Beschäftigungs-Potenzial für Steuerberater und Anlageberater. Berufe im Bankwesen weisen Verflechtungen mit der Steuerbranche auf. Insbesondere bei Existenzgründungen kommt der Inhaber nicht ohne Hilfe eines Steuerberaters aus. Als Ausbildung und Studienrichtung erfährt die Steuerberatung eine rege Nachfrage. Der Grund liegt darin, dass sich Steuerberater leicht und vielseitig fortbilden. Sowohl national als auch international eröffnen sich Möglichkeiten. Darüber hinaus nimmt das Kompetenzniveau in der Branche zu. Zuletzt ermöglichte ein neues Gesetz, dass Steuerberater in ihrem Spezialgebiet Rechtsauskünfte geben.

Tätigkeiten der Steuerberater im Überblick

Steuerberater gehen verschiedenen Tätigkeiten nach. Die Grundlage bildet, dass sie ihren Mandanten in steuerrechtlichen Belangen vertreten. Zum Vertreten gehört das Beraten der Mandanten. Sie unterstützen Unternehmen beim Erstellen der erforderlichen Bilanzen. Buchführungs-Kompetenz ist dem Steuerberater immanent durch die umfassende Ausbildung. Weiterhin helfen Steuerberater, falls ein Unternehmen ein anderes übernimmt. Im Bereich der Insolvenz-Verwaltung beschäftigen sich ebenfalls zahlreiche brancheninterne Mitarbeiter. Seit dem Erstarken der Rating-Agenturen analysieren Branchenmitarbeiter zunehmend Unternehmen und bewerten sie. Ein weiteres Betätigungsfeld stellt das Sachverständigenwesen da. Eine begehrte Perspektive vermittelt die Anstellung als Syndikus. Diese Personen arbeiten in der Steuer-Abteilung von Großunternehmen. Oftmals betreuen sie Mandanten nur noch nebenberuflich. Die Kammer der Steuerberater deklariert die Freiberuflichkeit als eines der Grundprinzipien ihrer Zunft.

Berufliche Werdegänge in der Steuerberater-Branche

Als Grundvoraussetzung eignen sich mehrere Ausbildungen und Studiengänge. Berufsstarter erlernen zunächst einen kaufmännischen Beruf. Den Regelfall stellt die Ausbildung zum Steuerfachangestellten da. Die Ausbildung beinhaltet die Bereiche:

➤ Steuerwesen,

➤ Rechnungswesen,

➤ Betriebswirtschaft,

➤ Wirtschaftsrecht.

Im Steuerwesen lernt der Auszubildende den Umgang mit der Umsatzsteuer, der Einkommenssteuer sowie der Abgabenordnung. Die weiteren Steuern, wie die Körperschaftssteuer ergänzen die Inhalte. Im Rechnungswesen gehören Bilanzierungs-Vorschriften sowie die Buchführung und die Lohn- und Gehaltsabrechnung dazu. Der Bereich Wirtschaftsrecht umfasst die Kompetenzen des Berufs und beispielsweise das Unternehmensrecht.

Die Ausbildung verläuft dual. Der Auszubildende lernt im Ausbildungsbetrieb und besucht mehrmals wöchentlich die Berufsschule. Die regelmäßige Dauer beträgt drei Jahre. Bei Vorkenntnissen verkürzt sich die Zeit. Alternativ absolviert der Berufsanfänger ein Hochschulstudium oder ein duales Studium. Sowohl der Studiengang Betriebswirtschaftslehre als auch das juristische Studium bieten ihm Möglichkeiten, frühzeitig in die Steuerrichtung zu gehen. Nach der Ausbildung oder dem Studium sammelt der Berufsstarter Erfahrungen. Nach einer Ausbildung benötigt er zehn Jahre, um sich für das Steuerberaterexamen anmelden zu dürfen. Nach einem spezialisierenden Hochschulstudium liegt die Mindesterfahrung bei zwei bis drei Jahren.

Nach der Ausbildung hat der angehende Steuerberater die Möglichkeit, mit einem weiteren Abschluss die Mindesterfahrung zu verringern. Der Bilanzbuchhalter als Fortbildung verringert die Dauer auf sieben Jahre. Das Gleiche gilt für die Qualifikation als Steuerfachwirt. Diese erhält der Steuerfachangestellte nach mehreren Lehrgängen und Seminaren. Nach der erforderlichen Zeitspanne entrichtet der angehende Steuerberater die Gebühr für die Zulassung. Die Steuerberaterkammer vor Ort veranstaltet die Prüfung. In zwei Teilen stellt der Prüfling seine Kenntnisse unter Beweis. Zunächst erfolgt der schriftliche, danach der mündliche Teil. Mit dem erfolgreichen Ablegen der Prüfung erhält der Prüfling den Titel Steuerberater.

Weiterbildungen und Chancen der Steuerberater

Im Unternehmen eröffnen sich mit zunehmender Erfahrung verschiedene Möglichkeiten. Als Senior Tax Consultant leitet der Steuerberater kleine Teams und lernt Personalführung. Sie sorgen dafür, dass bestehende Kundenkreise wachsen, und halten Mitarbeiter auf dem aktuellen Stand der Rechtslage. Eine beliebte Weiterbildung stellt der Wirtschaftsprüfer dar. Hierfür bedarf es eines weiteren Examens. Dafür erstellt der Wirtschaftsprüfer Konzernabschlüsse und arbeitet beratend im gesamten finanziellen Sektor eines Unternehmens. Das Aufsteigen ins Management oder die Partnerschaft einer Gesellschaft sind weitere Perspektiven in Bezug auf die Karriere. Die konkreten Möglichkeiten hängen stark vom beschäftigenden Unternehmen ab.

Gehalt und Beschäftigung als Steuerberater

Als Steuerberater schwankt das Gehalt mit dem Ort seiner Beschäftigung. Im Mittel liegt es bei zwischen 2.100 und 3.000 Euro brutto. Steuerfachangestellte erhalten durchschnittlich 1.500 Euro. Mit einigen Jahren Berufserfahrung steigt das Gehalt auf bis zu 5000 Euro. Je nach Karrierestufe existieren keine Grenzen nach oben. Das gilt insbesondere im Management.

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