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Ausstiegsklausel im Arbeitsvertrag – welche gibt es?

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Kategorie: Karriere & Ratgeber
18.10.2013

Beim Profi-Fußball spielen Ausstiegsklauseln eine immer bedeutendere Rolle. Finanzkräftige Vereine können sich die besten Spieler kaufen, wobei die Verhandlungen über einen Wechel nicht mit dem Verein geführt werden, sondern mit dem Fußballer.

 

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Ausstiegsklauseln im Vertrag der Fußballer lassen einen Wechsel vor Vertragsende zu, wenn festgelegte Konditionen erfüllt werden. Die Ablösesummen können scheinbar nicht hoch genug gesetzt werden. Zum Beispiel fühlte sich Horst Heldt, Manager vom FC Schalke, ziemlich sicher, dass so schnell niemand Julian Draxler einkauft. Doch als die Ablösesumme bekannt wurde, meldeten sich Fußballvereine, die ohne mit der Wimper zu zucken 45 Millionen Euro zu zahlen bereit waren. Ausstiegsklauseln sind keine neue Erfindung. Im Gegensatz zu vergangenen Zeiten muss aber heute nicht mehr der Umweg über den Verein gegangen werden. Da die Ablösesummen veröffentlicht werden, kann direkt mit dem Spieler über einen vorzeitigen Wechsel verhandelt werden.

 

Ablösesummen in Millionenhöhe scheinen kein Problem zu sein:

➤ In den siebziger Jahren konnte ein Spieler der Spitzenklasse für rund zwei Millionen Euro ausgelöst werden. Heute sehen die Zahlen anders aus:

➤ Mario Götze konnte von den Bayern für 37 Millionen Euro eingekauft werden.

➤ Marco Reus kann ab dem Jahre 2015 vorzeitig den Verein wechseln, wobei die Ablösesumme 25 Millionen Euro beträgt.

➤ Für Gareth Bale zahlte Real Madrid sogar 100 Millionen Euro. Damit steht er zur Zeit auf Platz 1 der teuersten Fußballspieler weltweit.

➤ Für Cristiano Ronaldo wurden 2009 94 Millionen Euro gezahlt.

➤ Edinson Cavani wechselte 2013 für 64 Millionen Euro nach Paris Saint.

➤ Radamel Falcao von Atletico Madrid wechselte ebenfalls in diesem Jahr (2013) den Verein. Für ihn zahlte AS Monaco 60 Millionen Euro.

Fifa-Regeln und Meinung der DFL:

Eigentlich sind die Regeln für einen Transfer von der Fifa festgelegt. So muss ein Verein, der einen Spieler ablösen möchte, vor den Verhandlungen mit dem Fußballer den aktuellen Verein von dem Vorhaben informieren. Jürgen Klopp wurde scheinbar nicht davon in Kenntnis gesetzt, dass sein Spieler Mario Götze den Verein wechselt. Wie Klopp in der „Zeit“ erklärte, war er völlig überrascht über diesen Fakt.

München und Dortmund wollen in der Zukunft auf Ausstiegsklauseln verzichten. Die DFL (Deutsche Fußball-Liga) sieht durchaus Vorteile in den Ausstiegsklauseln und möchte den Vereinen keine Vorschriften diesbezüglich machen. Andreas Rettig, Geschäftsführer der DFL, ist der Meinung, dass eine Ausstiegsklausel für finanziell schwächere Vereine einen Ersatz für Kapital darstellen kann. In Zukunft werden die Klauseln wesentlich detaillierter formuliert, damit es weniger Spielraum für Interpretationen gibt. Zudem wollen einige Vereine vertraglich regeln, dass die Ablösesumme nicht in Raten gezahlt werden kann. Dadurch könnte es schwieriger werden, einen Spieler vor Vertragsende abzulösen.

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