News
Hier finden Sie von Markttrends, Experteninterviews bis hin zu Studien alles rund um die Themen Gehalt, Ausbildung und Beruf.
Zur Newsübersicht

Wie viel verdient eine Floristin ?

(0)
Danke für Ihre Bewertung!
Kategorie: Berufe & Gehälter
01.10.2012

Der Handwerksberuf hat das Herstellen von Blumenschmuck zum Mittelpunkt. Im Gegensatz zum Gärtner arbeitet der Florist ausschließlich mit Blüh- und Zierpflanzen, die er zu Sträußen, Kränzen und Ähnlichem bindet. Die Berufsbezeichnung lautete vor 1967 treffender, „Blumenbinder“. Die Ausbildung erfolgt innerhalb von drei Jahren im dualen Bildungsweg. Der praktische Teil findet in Fachgeschäften statt, zusätzlich wird die Berufsschule besucht.

 

 

 

 

 

 

Ein Florist muss verschiedenste Schnitt- und Bindetechniken beherrschen auch muss er mit zusätzlichen Materialien vertraut sein, ein gutes ästhetisches Gespür haben und über gute soziale Fähigkeiten verfügen. Das Kundengespräch ist zentral in diesem Beruf, ebenso müssen Kenntnisse über traditionelle Bedeutungen von Blumen und deren Zugehörigkeit zu bestimmten Anlässen bekannt sein. Auch Frischhaltetechniken sowie die Weitergestaltung von Blüten muss ein Florist beherrschen.

 

 

Wie viel verdienen Floristen?

In der zu Grunde liegenden Statistik konnten nur wenige Werte erhoben werden. Über die Jahreseinkommen von Berufseinsteigern kann keine Aussage gemacht werden, auch waren in der Gruppe der Befragten zu wenig männliche Floristen, um hier verlässliche statistische Werte zu erheben.

Vergleicht man die durchschnittlichen Jahreseinkommen einer Floristin je Bundesland, so leben die Top-Verdiener in Hessen. Hier werden bis zu 21.957 € verdient. Danach folgen die Einkünfte in Baden-Württemberg mit 21.877 € und dann die in Bayern mit 21.757 €. Am wenigsten verdienen Floristinnen in Mecklenburg-Vorpommern. Hier ist mit etwa 15.198 € Jahresgehalt zu rechnen. Es gilt hier zu bedenken, dass es einen Unterschied im Einkommen gibt, zwischen Selbstständigen und Angestellten.

 

 

 

 

 

 

Auch hat der Meistertitel natürlich einen Einfluss auf die Einkünfte. Die genannten Zahlen können allenfalls als ungefähre Richtwerte dienen. Ebenfalls muss beachtet werden, dass sich durch die Umstrukturierung der Angebote auch der Beruf selbst verändert. Manche befürchten, dass der Lehrberuf Floristik durch Straßenhändler, Supermärkte und Internet-Marketing vom Aussterben bedroht ist. Dem gegenüber stehen selbstständige Floristen, die mit innovativen Angeboten Kunden binden und anziehen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Strukturen hier in den nächsten Jahren entwickeln.

 

 

Und was ist mit den Männern?

Florist ist einer der Handwerksberufe, die vornehmlich von Frauen ergriffen werden. Die kreative Arbeit mit Blumen und Pflanzen entspricht oft nicht dem Tätigkeitsprofil, welches sich männliche Berufseinsteiger wünschen. Auch haben männliche Floristen oft mit Klischees zu kämpfen, welche sicher unsinnig, aber dennoch vorhanden sind. Daher kann in diesem Berufsfeld von einer Frauendomäne gesprochen werden.

Die Männer ergreifen in diesem Bereich eher den Beruf des Garten- und Landschaftsgärtners. Wenn dann Selbstständigkeit angestrebt wird, stellen die Gärtner oft besonders ausgebildete Floristinnen ein. Dies findet man etwa bei Friedhofsgärtnereien häufig so geregelt.

(0)
Danke für Ihre Bewertung!
Zur Newsübersicht
Wir verwenden Cookies, damit Sie den besten Service genießen können. Details ansehen