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Auditor/-in – Berufsbild

Ein Auditor bzw. eine Auditorin analysiert, ob betriebliche Vorgaben und/oder normentechnische Standards erfüllt werden. Grundlage ihrer Beurteilung sind Beobachtungen, Befragungen und vor allem das Zuhören (audit (lat.) = er/sie/es hört (zu)). Ein Auditor kann neben dem Managementsystem auch die Waren und Produkte, Entwicklungen und Prozesse sowie die vorhandene Strukturen unter die Lupe nehmen. Auditoren werden häufig für eine Konformitätsbestätigung oder Zertifizierung eingesetzt bzw. beauftragt.

Welche Aufgaben hat eine Auditorin?

Oft wird eine Auditorin mit einer (Über-)Prüferin gleichgesetzt. In erster Linie besteht ihre Aufgabe jedoch in der Untersuchung von Prozessen, Richtlinien und Anforderungen auf die Erfüllung geforderter Standards. Es handelt sich bei ihrer Arbeit nicht um eine Prüfungssituation, sondern um eine Analyse der gegebenen Situation, aus deren Ergebnisse die Unternehmen entweder einen Mehrwert ziehen und Veränderungen anstreben können oder bei ihrer Erfüllung ggf. eine Zertifizierung erhalten. Zentrale Elemente der Arbeit einer Auditorin sind:

  • Auswertung der unternehmensinternen Daten
  • Analyse des Status Quo/der Umsetzung der Vorgaben
  • Erkennung von Verbesserungspotenzialen
  • umfassende Kommunikation mit allen Managementebenen und den einzelnen Abteilungen

Bei Auditorinnen kann es sich um internes oder externes Personal handeln. Während eine interne Auditorin aus einem Angestelltenverhältnis heraus Vorgänge im eigenen Unternehmen in den Fokus nimmt und gegebenenfalls eng mit dem Qualitätsmanagement zusammenarbeiten kann, wird eine externe Auditorin von einer Firma projektbezogen mit Untersuchungen beauftragt. Es gibt verschiedene Audit-Typen, die nicht nur unter fest definierten Bedingungen und mit bestimmten Voraussetzungen auf unterschiedlicher Grundlage durchgeführt werden, sondern in der Regel auch an dem Status der verantwortlichen Auditorin festgemacht werden. Dabei handelt es sich um First Party Audit , Second Party Audit und Third Party Audit. Die englischen Namen der jeweiligen Verfahren verweisen auf die beteiligten Parteien an jenem und definieren die Aufgaben einer Auditorin mit.

  • First Party Audit: eine beteiligte Partei (z. B. ein Unternehmen, das sein Managementsystem auditieren möchte)
  • Second Party Audit: zwei beteiligte Parteien (z. B. die Betrachtung der Eignung eines potenziellen neuen Lieferanten)
  • Third Party Audit: unabhängige dritte Partei (z. B. relevant bei Zertifizierungen)

Eine Auditorin kann darüber hinaus mit verschiedenen Arten eines Audits betreut werden. Dazu gehören besonders häufig: Compliance Audits, Performance Audits oder Prozess- und Organisationsaudits. Während eine Auditorin während eines Compliance Audits betrachtet, ob das Unternehmen bei seinen Geschäftsaktivitäten alle Gesetze, Verordnungen und sonstige Vorgaben und Regeln einhält, bestimmt sie bei einem Performance Audit den (neuen) Status Quo, um die Frage des Unternehmens nach einem effizienten Erreichen der (Teil-)Ziele zu beantworten. Bei der Durchführung eines Prozess- und Organisationsaudits untersucht die Auditorin die einzelnen Organisationsbereiche bzw. (Teil-)Prozesse auf ihre Störanfälligkeit, ablauf- und aufbauorganisatorische Tauglichkeit und/oder potenzielle Risiken.

So wird man Auditor

Der Weg zum Auditor lässt sich auf vielfältige Weise einschlagen. In der Regel haben Auditoren nach einer erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung oder einem Studium und einigen Jahren Berufserfahrung zusätzlich eine Ausbildung bzw. Zertifizierung zum Auditor erfolgreich absolviert. Sowohl die interne als auch die externe Ausbildung wird mit einer Prüfung abgeschlossen. Bei der externen Ausbildung handelt es sich um einen Lehrgang an einer zertifizierten Ausbildungsstätte. Interne Auditoren können zum Teil in einer Inhouse-Schulung ihre Auditorausbildung absolvieren. Dabei kommt der externe Ausbilder für den praktischen Teil in das Unternehmen des Auszubildenden und schult ihn vor Ort.

Für die verschieden Audit-Typen und Managementsysteme gibt es eine Vielzahl an Ausbildungsangeboten (die Qualitätsnormen sind jeweils Branchenbezogen) sowohl für interne als auch für externe Auditoren von verschiedenen Anbietern. Wird der Beruf des externen Auditors in einer Zertifizierungsgesellschaft angestrebt, müssen zusätzliche Kriterien erfüllt werden.

Wo finden Auditoren Arbeit?

Auditoren finden in vielen verschiedenen Branchen Arbeit. Dazu gehören nicht nur Unternehmen aus nahezu allen Wirtschaftsbereichen , der Industrie oder dem Handwerk, sondern auch beispielsweise öffentliche Verwaltungen, Behörden, Dienstleistungsunternehmen sowie die Finanzwelt. Auch Zertifizierungsstellen, Unternehmensberatungen oder ähnliche Einrichtungen können für Auditoren, die sich auf externe Audits spezialisiert haben, ein möglicher Arbeitgeber sein. Generell entscheidet meist der berufliche Werdegang, in welchem dieser Bereiche Auditoren genau tätig werden.

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Gehalt Auditor/-in

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