Gehaltsspanne: Commodity Buyer in Deutschland

 
3.930 €
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  • 4.425 € Bruttogehalt (Median) bei 40 Wochenstunden: 50% der Datensätze liegen über diesem Wert und 50% darunter.
  • 3.930 € (Unteres Quartil) und 4.984 € (Oberes Quartil): 25% der Gehälter liegen jeweils darunter bzw. darüber.
  • Die berechneten Werte beziehen sich auf die allgemeine Verteilung der Gehälter in diesem Beruf (unabhängig von Berufserfahrung, Personalverantwortung etc.).
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Commodity Buyer

 

Während in Privathaushalten noch ein Blick in die Vorratskammer reicht, um den Einkauf zu planen, ist die Bedarfsdeckung in Unternehmen deutlich komplexer und erfordert die Einstellung dafür zuständiger Fachkräfte. Die sogenannten Commodity Buyer sind Profis darin, Liefer- und Beschaffungsstrategien auszuarbeiten.

Eng verwandte Berufe sind Strategische Einkäuferin, Operativer Einkäufer, technische Einkäuferin, Einkäufer und Mediaeinkäuferin.

Synonym kann die Bezeichnung Commodity Einkäufer verwendet werden.

 
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Jobangebote für Commodity Buyer

Bruttogehalt:
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden

Operative und strategische Aufgaben der Commodity Buyer

Kernaufgabe der Commodity Buyer ist die Organisation von Beschaffungsprozessen, die auf die Bedarfsdeckung ausgerichtet sind. Eingekauft werden sowohl externe Waren wie etwa Handelsware, Produktionsmaterial oder Betriebsmittel als auch Dienstleistungen. In einem produzierenden Unternehmen obliegt es somit der Tätigkeit der Commodity Buyer, dass der Produktionsprozess reibungslos ablaufen kann.

Die konkreten Aufgaben der Commodity Buyer unterscheiden sich je nach Art des Unternehmens, in welchem sie tätig sind. Typischerweise sind sie sowohl im operativen als auch im strategischen Bereich tätig. Zum operativen Bereich gehören ausführende Aufgaben, der strategische Bereich beinhaltet hingegen die analytische Planung und Optimierung der Einkaufs- und Beschaffungsprozesse.

Im operativen Bereich geht es in erster Linie um administrative Aufgaben: Commodity Buyer stellen Anfragen und werten Angebote aus. Dazu erstellen sie Angebotsspiegel und verhandeln festgelegte Materialgruppen. Sie verwalten Preise und Konditionen, überprüfen Liefereingänge und verwalten die Lagerbestände. Außerdem verhandeln sie kaufmännische und logistische Vertragsinhalte mit internen und externen Lieferanten. Im Falle einer Reklamation sind die Commodity Buyer dafür zuständig, diese und die Rechnungsklärungen zu erstellen.

Für den strategischen Bereich rückt die Materialkostenentwicklung in den Fokus der Commodity Buyer. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ihrer operativen Arbeit ist die Auswahl von Lieferantenfirmen. Dazu gehören auch die Beobachtung, Analyse und Bewertung nationaler und internationaler Märkte sowie die Bewertung und Qualifizierung der Zulieferunternehmen. Außerdem verhandeln und kontrollieren sie die Lieferantenvereinbarungen und -verträge, erstellen Bestellungen und überwachen die Liefertermine. Die Kostenoptimierung erfordert Preisvergleiche, Preis- und Wertanalysen sowie die Substitution von Teilen bzw. Materialen. Diese werden von den Commodity Buyern durchgeführt, um die Beschaffungssituation ihres Unternehmens zu optimieren.

Commodity Buyer übernehmen die Verantwortung in vielen Bereichen: Neben der Erstellung und Realisierung von Einsparpotenzialen sind sie für Prozessmanagement, Dokumentation sowie Lieferanten- und Qualitätsmanagement zuständig. Sie entwickeln kontinuierlich Beschaffungsprozesse weiter. Commodity Buyer arbeiten in der Regel eng mit den Bereichen Entwicklung, Kundenservice, Fertigung und Qualitätsmanagement zusammen. Darüber hinaus stehen sie auch an den Schnittstellen mit ausländischen Partnern, die an Einkaufs- und Entwicklungsprojekte beteiligt sind, und sind für die Koordination mit deren verschiedenen Abteilungen und Produktionswerken zuständig.

Dabei liegt der Fokus der Commodity Buyer stets darauf, die beste kaufmännische und technische Lösung zu finden. In diesem Zuge ist auch Risikomanagement ein wichtiges Stichwort für ihren Zuständigkeitsbereich. Bei allen Aufgaben liegt der Fokus der Commodity Buyer darauf, die entsprechenden Budgetvorgaben einzuhalten und bestenfalls zu übertreffen.

Wo arbeiten Commodity Buyer?

Commodity Buyer sind in nahezu allen Branchen tätig. Dazu zählen etwa die Maschinenbauindustrie, Automobilindustrie und Pharmaindustrie. Besonders gefragt sind sie in folgenden Bereichen:

  • Produktion
  • Logistik
  • Handel
  • Elektronik

Darüber hinaus sind Dienstreisen in der Regel ebenso ein Bestandteil ihrer Arbeit.

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Gehälter nach Bundesland: Commodity Buyer
Bruttogehalt:
Baden-Württemberg: 4.634 €
Bayern: 4.522 €
Berlin: 4.267 €
Brandenburg: 3.891 €
Bremen: 4.329 €
Hamburg: 4.560 €
Hessen: 4.602 €
Mecklenburg-Vorpommern: 3.805 €
Niedersachsen: 4.226 €
Nordrhein-Westfalen: 4.441 €
Rheinland-Pfalz: 4.382 €
Saarland: 4.297 €
Sachsen: 3.904 €
Sachsen-Anhalt: 3.860 €
Schleswig-Holstein: 4.181 €
Thüringen: 3.900 €
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
Minimum Maximum
Durchschnitt
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden

So wird man Commodity Buyer

Commodity Buyer sollten eine abgeschlossene Fachhochschulausbildung oder eine ähnliche Ausbildung vorweisen können. Gewünscht wird je nach Unternehmen ein technisches oder kaufmännisches Studium bzw. eine entsprechende vergleichbare Qualifikation. Mögliche Studiengänge sind etwa Ingenieurswesen, Wirtschaftsingenieurswesen, Marketing oder Logistik.

Darüber hinaus verlangen Arbeitgeber idealerweise erste Berufserfahrung bzw. teilweise bereits mehrjährige Berufserfahrung in der entsprechenden Branche.

Zusätzliche Voraussetzungen

Zu den weiteren persönlichen und fachlichen Kompetenzen, die Commodity Buyer als solche auszeichnen und in der Regel vorausgesetzt sind, gehören sehr gute Englischkenntnisse und Reisebereitschaft. Außerdem sollten Commodity Buyer belastbar sein und zielorientiert arbeiten. Als Einkäufer sind ihnen ein ausgezeichnetes Verhandlungsgeschick, analytisches Verständnis sowie Kosten- und Qualitätsbewusstsein unabdingbar.

Commodity Buyer sollten sich gut mit den gängigen MS Office-Produkten sowie mit Elektronischer Datenverarbeitung (EDV), speziell mit Systemanalyse Programmentwicklung (SAP), auskennen.

 

Gehalt nach Berufserfahrung:

Bruttogehalt:
 
> 9 Jahre
4.717 €
 
7–9 Jahre
4.032 €
 
3–6 Jahre
3.815 €
 
< 3 Jahre
3.652 €
 
 
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
 
 

Gehalt nach Unternehmensgröße:

Bruttogehalt:
 
> 20.000 Mitarbeiter
5.662 €
 
1.001 – 20.000 Mitarbeiter
4.991 €
 
101 – 1.000 Mitarbeiter
4.510 €
 
< 100 Mitarbeiter
3.874 €
 
 
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
 
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